Bandbreite FF Wifi

Moin zusammen,

mich würde interessieren, wie es zu den - sicher für die meisten Anwendungen erträglichen - niedrigen Bandbreiten an einem FF Router kommt.

Das Testergebnis unten ergibt sich mit

  • einem iPhone 5
  • ca. 1,5m vom Router
  • als Router ein TP-Link WR841ND V8.2
  • aktuelles Gluon i,age Ruhrgebiet
  • an einer 150Mbit unitymedia Verbindung (gemessen mit 130Mbit paar Minuten nach dem Test)
  • Fritzbox → Gbit → Switch → TPLink

Sehe Ich hier die Rechenleistung des TP-Link als Bottleneck ?
Auslastung des Internet Exit ?

LG
Ralf

Ääh… Hier sollte das Bild stehen. Aber als Nutzer der bisher nur gelesen und geliked hat, darf Ich nix hochladen !?!

Also:
5.5Mbps downstream
3,8 upstream

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Tja, das ist die Standardeinstellung. Wir sind hier ja nicht auf 4chan. :slight_smile:

Grundsätzlich schaffen so ziemlich alle Geräte, TP-Link und auch Ubiquiti nicht mehr als 10Mbit/s zu verschlüsseln. Wenn dein Bode noch mehr zu tun hatte, als du gemessen hast, kommt das also durchaus hin.

Ansonsten ist mancherorts leider die Funk-Verschmutzung zu groß und der
Node muss gegen andere Netze anfunken. Dabei stören auch solche Netze, deren Kanal sich mit Freifunk in zwei Kanälen Abstand befinden. Um Störungen zu erkennen, verwendet ich die App Wifi-Analyzer.

Mit Richtfunk kommt man hier weiter und die Tunnel-Geschwindigkeit lässt sich theoretisch durch mehrere Nodes mit Uplink erhöhen. Da bin ich auf Zahlen gespannt.

Die wahnsinnigen Lockangebote über die Bandbreite in den letzten Jahren haben uns insgesamt und allgemein ein wenig das Gefühl dafür genommen über welche Bandbreitendimensionen wir tatsächlich reden.

In Anbetracht der Tatsache, dass die zur Verfügung stehende Bandbreite je Uplink symmetrisch 10 Mbit/s ist halte ich die zu erzielenden Ergebnisse von maximal 10 Mbit / 10 Mbit für durchaus mehr als praktikabel.

In benanntem Fall liegen die 3,8 Mbit Upstream ohnehin schon nahe an der absoluten Leistungsgrenze des Unitimedia Uplinks! Die Download Geschwindigkeit von echten 5.5 Mbit quer durch das Internet gemessen ist doch mehr als brauchbar, selbst für kleinere Downloads.

Im Endeffekt ist mir persönlich die Reaktionsgeschwindigkeit im Alltag viel wichtiger. Wie schnell kommt die DNS Auflösung, wie schnell funktioniert der gesamte Seitenaufbau. Und dabei lassen sich die aktuell erzielten Ergebnisse auf jeden Fall sehen.

Um jedem nativ 100 Mbit upzulinken, nur damit die Torrents noch schneller laufen o. Ä., haben wir auch überhaupt nicht die notwendigen Kapazitäten im Backbone.

Da es momentan möglich ist sich selber seine Tunnel auszulagern und so tatsächlich massiv mehr Bandbreite zu produzieren, wären wir, sobald dies tatsächlich mehr Leute machen würden, auch an dem Punkt einen Bezahldienst einführen zu müssen, da es sich wirtschaftlich nicht mehr über Spenden etc. darstellen ließe - aber will man das?

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Also, beim Uplink nativ ohne FF gejt da bei mir durchweg noch was. :slight_smile:

Ansonsten bin Ich bei dir.

Mir geht’s drum:

  • verstehen, wo de Bottleneck ist (mein Verständnis: Rechenleistung Router und unser Internet uplink beim Provider)
  • verstehen, welche Router mehr Rechenleistung bringen um ggf. Mal mehr hinstellen zu können. (Verständnis: es gibt z.Z. Keinen unterstützen RouteGgf. Mehre einsetzten. Oder den Ubiquiti aus der Mailinglistendiskussion. https://shop.omg.de/ubiquiti-networks/unifi/ubiquiti-unifi-wifi-system-uap/a-7072/

Das Gesamtthema verstehe Ich denke Ich gut. DFÜ mit 300Baud Akustikkoppler begonnen und ersten usenetknoten am linken Niederrhein mit Dialup Uplink zu uunet per 14.4 Modem :slight_smile:

Die Frage die sich natürlich irgendwann stellt: was ist, wenn wir vom Erfolg (kostenmäßig) aufgefressen werden. :wink:

Cheers,
Ralf

Hallo Ralf,

vielleicht hilft dir der Link ein wenig.

http://wiki.freifunk.net/Freifunk_Firmware_Gluon/Hardware

Man sieht das die meiste Hardware sehr ähnlich ist. Allerdings fehlen hier noch die Taktfrequenzen. Crypto Hardware haben die eh alle nicht :frowning: leider.

Gruß
Thomas

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Der limitierende Faktor ist und bleibt die Crypto auf den Routern für den fastd VPN Tunnel.
Solltest Du hier mehr Bandbreite benötigen musst Du die Crypto bzw. das VPN auf eine extra Hardware auslagern.
Hier wird es mit dem nächsten Firmware Release eine deutliche Steigerung der Performance geben.

Einen Benchmark findest Du auf der Projekt-Seite von fastd 1 .
Für uns ist die Methode „salsa2012+umac“ interessant. Momentan verwenden wir mit der Version 0.4 noch gmac, hier erfolgt bald eine Umstellung auf umac.

Gab es nicht irgendeinen TP-Link-Router als Auslaufmodell, der vergleichsweise viel crypto-Leistung bringt nicht wegen „mehr MHz“, sondern einer geeigneterem SoC? Ich hatte da mal was von einer -natürlich längst gelaufenen Sammelbestellung- in Berlin gehört.