Dienste im ffac-Netz

Hallo zusammen!

Ich wollte mal fragen, ob es eigentlich in der Aachener Domäne auch schon irgendwelche Freifunk-internen Dienste gibt? Andere Communities haben da ja schon einiges.

Was mir z.B. wirklich fehlt, ist die Map direkt innerhalb des Freifunk-Netzes abzurufen (z.B. über map.ffac) - das dürfte doch nicht so schwer sein, oder?

Wenn es schon irgendwo eine Liste gibt, gerne her damit! Ich habe leider nichts derartiges für Aachen gefunden.

LG Andi

Naja, die Karte der Freifunkknoten ist doch „am interessantesten“ für diejenigen, die gucken wollen, wo sie überall in Freifunk reinkommen. Deswegen muss meiner Meinung nach diese Liste von ausserhalb vom Freifunk erreichbar sein. Der Mehrwert, diese Liste dann von innerhalb des Freifunks auch noch über eine andere Adresse erreichen zu können, erschließt sich mir jetzt nicht so recht…

Ich bin sowieso kein Fan von Selbstgebauten Toplevel-Domains a la „irgendwas.ffac“. Dann schon lieber einen eigenen DynDNS bauen und in der Community betreiben, bei dem man dann als meinserverchenimfreifunk.freifunk-aachen.de erreichbar ist.

Aber zurück zu Deiner ursprünglichen Frage: Nein, eine Liste von Freifunk Aachen internen Diensten gibt es soweit ich weiss nicht.

Ich hatte letztlich mit dem Gedanken gespielt, ein Tutorial zu schreiben, wie man einen Raspberry mit allem Zipp und Zapp als Serverchen in den Freifunk zu hängen, Rohfassung habe ich schon fertig. Ich hab’ das aber dann auf Eis gelegt, weil mir keine wirklich sinnvolle Anwendung dafür eingefallen ist.

Auch beim Blick „über den Zaun“ in die anderen Communities habe ich so richtige „Burner“ als Dienste bisher nicht gesehen.

Naja, die Karte ist dann ja immer noch „im Internet“, genauer gesagt, im Keller vom Halifax-Wohnheim. Selbst mit der internen Domain (und der dazugehörigen 10.5.x.x Adresse) würden die Daten exakt den gleichen Weg gehen (spätestens wenn die Karte zu den Supernodes umzieht und dann sogar im selben VLAN liegt).

Spannend wäre das für Außenstehende, die so per ICVPN die Karte abrufen könnten, und die Verbindung nur an von Freifunkern kontrollierten Servern unverschlüsselt sind, also ISPs ganz außen vor sind, außer als Bitschubser.

Ich hatte mir außerdem mal überlegt, periodische Scans im Freifunknetz auf Port 80 laufen zu lassen und da nach Webservern zu suchen. Dann könnte man diese dynamisch sammeln, und die einzelnen Betreiber könnten dort ihre anderen Nicht-HTTP-Dienste announcen. Habs aber aus Datenschutzbedenken verworfen…

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Das wollte ich auch überhaupt nicht in Frage stellen :wink:

Ich glaube, ich muss mal ein bisschen weiter ausholen ^^
Gerade wenn wir Community-Treffen haben oder Freifunk auf einem Event aufbauen, habe ich am Laptop eigentlich immer die v1 und v2 Map auf (v1 für Koordinaten, v2 für Mesh-Verbindungen). Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber ich habe da Gefühl, dass durch die ganzen Ajax-Requests bei den Maps die Internetgeschwindigkeit schon spürbar nachlässt und nach meinem Laien-Wissen ist das berühmte Nadelöhr die Exit-Nodes, oder ist das nicht (mehr) so? Wenn ein Dienst wie die Map dann (zusätzlich) Freifunk-intern erreichbar wäre, würde das ja die Exit-Nodes nicht mehr belasten, oder habe ich da einen Denkfehler?

Mag sein, aber dann nicht über eine weitere URL, sondern über geschicktes Routing am Supernode… Du hast recht, wenn der Map-Server und der Supernode im gleichen Rack beim gleichen Dienstleister hängen, ist das vollkommen Kappes, wenn das über einen Exit-Nodes in D, B oder F läuft… Ja, das kann man besser machen… Geschicktes Routing, gerne… Aber bitte nicht über 'ne weitere Adresse a la „www.AlternativeMapAdresseVdroelf.ffac“…

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