Ein weiterer Flyer, aber einfach anpassbar an eure Community

Hallo,

ich habe einen 6 Seiten Pocketflyer 9,8 x 9,8 cm (Fyleralarm konform) erstellt.
Basis ist der Kieler Pocketflyer
Das Design wurde neu aufgesetzt. Texte und Grafiken wurde derart überarbeitet, dass unbedarfte Menschen (ohne jegliche Freifunk Kenntnis) nicht mit negativ vorbelasteten Begriffen konfrontiert werden, und dann evtl. Lust auf Freifunk bekommen.

Das besondere an diesem Flyer ist, er kann mittels einem kleinen PHP-Skript an jede Community angepasst werden. Getestet habe ich es unter OSX und Debian.
Falls jemand Interesse hat, bitte bei GitHub vorbei schauen und dort die Anleitung lesen (die sollte auf GitHub immer aktuell sein).

Gruß
Jason

EDIT: Grafiken auf neue Flyer-Version aktualisiert

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Moin.

Sowas würde ich mir für OpenOffice oder LibreOffice wünschen. Mit frei editierbaren Textfeldern.

Gruß

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„Deine Freifunk-Gäste können sich einzig und allein nur mit dem Internet zu verbinden.“
Da ist ein „zu“ zuviel. Und seit wann dient Freifunk einzig dem Zugriff auf das Internet?
Evtl. eher: „Deine Gäste sind auf das Freifunk-Netz beschränkt und gelangen von dort in das Internet.“

Der Gedanke von Freifunk mag großer sein, aber man kann auch nicht immer alles immer nennen.
Das mag nicht jedem gefallen, aber für 95% der Nutzer ist das Internet der Zentrale Grund. Und bei allem Idealismus muss man mit einer Kernbotschadt überzeugen und dabei Ängste zerstreuen.
Erlebe das immer wieder in der Kommunikation. Erklärt man zuviel, sind die Leute weg, genauso wie bei Zuwenig Infos. Zumal man mit 99% technischen Laien arbeitet, die nichtmal den eigenen Dsl-Anschluss anschließen können.

Immer dran denken, eine erste Ansprsche ist kein Fachgespräch, Vertrauen entsteht psychologisch gesehen erst ab dem 3. Kontakt.

Danke für den Hinweiss.

Es gibt bei der ganzen Sache zwei mehr oder minder starke Einschränkungen.

  1. Der evtl. technisch unbedarfte aber für neue Ideen offene Leser ohne Freifunk-Kenntnisse.
  2. Der Platz auf dem Flyer.

Bei diesem Frage-Punkt steht mehr eine technische Frage im Raume, als eine Frage der Benutzung von Freifunk.
Ich möchte hier dem Leser sagen, dass seine Freifunk-Gäste konzeptionell nicht auf seine Heimnetz-Rechner zugreifen können.
Mit „Internet“ ist hier seine DSL/Kabel/what ever -Verbindung zum Internet gemeint und sollte in dem Fragenkontext auch so verstanden werden. Der Freifunk-Datenstrom geht ja über sein Internet zum Freifunk-Gateway.
Also:
Gast->WLAN->Freifunk-Router->Netzwerkkabel->Heim-Router->Internet-Leitung und erst dann zum Gateway
(Bitte jetzt nicht mit Mesh kommen)

Ansonsten hoffe ich doch, dass die „kostenlose Nutzung des Internets“ in meinem Flyer nicht über Gebühr belastet wird.

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Oder Ängste bei dem Erstkontakt erst gar nicht hochkommen lassen.
Das war meine Motivation für die Erstellung des Flyers.
Technische Laien ohne Wissen über Freifunk für die Idee von Freifunk zu begeistern. Die evtl. dadurch entstehende positive Meinung dann aber nicht sofort wieder mit Angst und Schrecken zu zerstören.

Der erste Eindruck zählt auch hier.

Falls das Interesse eines Lesers geweckt und der Samen gesetzter wurde, so findet er früh genug bei seiner ersten Google-Recherche Wörter wie „Rückverfolgbarkeit, Störerhaftung, rechtliche Bedenken, legal/illegal, etc“.

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So ist es. Wir sind in Deutschland, hier haben alle Angst vor dem gefährlichen Neuland. :smile:

Ich hab noch keinen Router aufgestellt ohne nach „dem Risiko“ gefragt zu werden, wenn man „da“ mitmacht…

Und ja, ich muss nicht künstlich Ängste in einer ERSTINFORMATION schüren, da bin ich 100% bei dir. Und genauso muss man nicht 150% ungefragt erklären.

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Ist das eine generelle Aussage von Dir oder bezieht sich das evtl. auch auf den Flyer?
Ich bin immer aufgeschlossen gegenüber Optimierungsvorschlägen (solange sie im Rahmen bleiben. Soll heißen: Der Platz auf dem Papier ist extremst eingeschränkt. Da zählt jeder Buschstabe).

Passt schon. Man kann und sollte auch nicht alles draufdrucken. Gib den mal jemanden der keine Ahnung hat und frag ob er den ohne Erklärung versteht. Und klar zahlt jeder Buchstabe, finde den soweit ganz gut.

Der muss ja auch Fragen aufwerfen, damit die Leute sich angesprochen fühlen und nachfragen. :wink: