Factoryimage für sysupgrade bei Nanostation M2 Loco scheitert

Hallo.

Es steht hier gerade ein Umzug in die neue Domäne Fichtenfunk an.
Daher muss ich den Nanostation M2 loco oben auf den Dächern eine neue Firmware verpassen.

Ein

sysupgrade -n -v gluon-ffhe-15.07.1-ubiquiti-nanostation-m.bin

ergibt nur

Invalid image type.
Image check 'platform_check_image' failed.

Ein beherztes sysupgrade -n -v -F hat leider zu einer Bootloop geführt, d.h. ich muss nun wohl aufs Dach steigen, und die Sache mit tftp reparieren.

Das gleiche ist mir früher schon einmal passiert, dass bei den Nanostation ein sysupgrade per shell fehl schlägt, das selbe Image per tftp aber funktioniert.

Was mache ich falsch? Muss ich nun für jedes Upgrade aufs Dach klettern?

Gruß Christian

a) eine „Nanostation Loco“ klingt für mich eher nach einer Bullet.
Aber die Nanostation-FW sollte auch laufen.
ist es evtl. schon eine XM?

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Sollte für ein sysupgrade nicht ein sysupgrade-Image und kein factory-Image verwendet werden?

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Es ist keine XM.
Es war vorher die Möhne-Nanostationfirmware drauf.

Schuld selbst wenn man das Factory Image auf ein Gerät mit vorhandenem OpenWRT drauf spielt. Das Factory Image ist nur dafür das von der Hersteller Firmware nach OpenWRT zu kommen. Bei den Locos musst du auch das Bullet Image nehmen.

Abgesehen vom „platform check image failed“ was definitiv Unheil bedeutet und wo ich nichts forcen würde (ich denke mal, das Image ist schlicht defekt)

Wenn die Systeme schon an Speichermangel leiden.
Vor dem upgrade das DHCP.script tot legen! Nicht dass Dir das in die Hacken fährt mit seiner Speichergier. (Eure Uptime-Listen sind ja zum Fürchten bei den 32MB-RAM-Geräten)

Ich hatte bisher immer eine Nanostationfirmware auf den Locos.

Mit sysupgrade habe ich vorher ein paar WR841N mit Factory-Image umgeflasht, das ging problemlos.

Wenn ich mit stattdessen ein Sysupgrade-Image nehme, behält er dann nicht die alte Config?

Nope, dafür ist ja der ‚-n‘-Switch da, dass er die nicht behält.

Dafür gibts doch sysupgrade -n damit die alte Config nicht übernommen wird bei flashen.

Die sind da auch inzwischen unempfindlich… die TP-Link-Loaderstruktur ist da robust.

Für das Upgrade:
ps |grep dhcp
und alles töten was da läuft. (udhcpc, odhcpd6c, ggf. mehrere Inkarnationen)
zusätzlich vielleicht noch
ps |grep radvd und auch den prozess killen, damit keine neuen mehr nachkommen können.
Man sollte das aber erst tun, wenn das Image schon komplett in /tmp/ liegt. Nicht dass man plötzlich mit kurzen Armen darsteht, wenn sich in der Infrastruktur des Netzes was dreht und man nicht mehr an das Image herankommt.

Danke für eure Tipps.

Wenn ich die eine NS hier unten habe, werde ich mal ein paar Upgrade-Trockenübungen machen, bevor ich mich an die anderen NS wage.

Auf jeden Fall für ne loco das Bullet Image nehmen, da die nur eine Netzwerkschnittstelle hat.

In jedem Fall das Sysupgrade Image nehmen, wenn man updated.

Vor dem Flashen den Cache leeren mit:

echo 3 > /proc/sys/vm/drop_caches

Der Parameter -n braucht bei sysupgrade in Deinem Fall gar nicht genommen werden, da die Config der neuen Subdomäne, die Config der alten überschreiben sollte, so dass der Router unmittelbar nach dem Upgraden in der neuen Domäne läuft, ohne weiter konfiguriert werden zu müssen.

Sollte deshalb, weil wir aktuell unschöne Effekte mit den Peer Groups beobachtet haben, die werden wohl nicht zuverlässig gelöscht beim Flashen - allerdings gab es vorher keine, so dass es in diesem Fall egal sein müsste.

Macht das Sysupgrade-Script das nicht so schon? Oder war das der Autoupdater?
(Zumindest erinnere ich mich, das mal beim Durchscrollen gelesen zu haben. Vielleicht mag ja mal jemand in den Source schauen ,-)

Ich würde bei einem Domänenwechsel vorsichtshalber immer mit -n flashen. Setzt natürlich voraus, das man in der Nähe ist um im Config Mode wieder alle Einstellungen zu setzen. Für ein Remote Update (wo unmittelbar kein Physicher Zugriff vorhanden ist) ist das so nicht geeignet.

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Das Sysupgrade nicht, aber der Autoupdater wird das vermutlich ebenfalls machen…

Richtig.
Ich habe letztlich schon versucht darauf aufmerksam zu machen, dass die Bezeichnungen sehr schlecht gewählt sind und man nur durch durchlesen des Open-WRT Wikis … und in Beziehung setzen des Ganzen zum Freifunk darauf kommen kann, dass man das Bullet Image nehmen muss.

Ich habe vorgeschlagen, entweder das Images sinnvoll zu benennen oder eine simple Zuordnung (Tabelle etc.) auf der Freifunkwebseite zu veröffentlichen.
Leider, wie so oft, ohne Reaktion.

In die Nummer, auch bei Neuinstallationen, werden noch viele reinrennen.

Gruß Chris

Hallo.

Nochmals vielen Dank für eure Hilfe. Die Upgraderei hat nun einwandfrei geklappt.
Das Killen diverser Dienste nimmt das sysupgrade-script laut Konsolenausgabe automatisch vor.

Mein Fehler: ich war immer der Meinung, dass die Sysupgrade-Images nur für Updates in der gleichen Domäne sind, damit Configs und Keys erhalten bleiben, und dass man die Factory-Images für komplettes Neuaufsetzen benutzt (was bei den TP-Link auch funktioniert hat).

Es wäre wirklich Hilfreich für Trottel wie mich, wenn im Factory-Image-Ordner ein Hinweis wäre, dass man diese Images NUR und ausschliesslich für Neugeräte benutzen darf.

Gruß Christian

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