Faire Kostenteilung für den Service Freifunk

Ich habe euren Thread gelesen mir ist ein Gedanke in den Kopf geschossen.

Was ihr hier ermöglicht ist so etwas wie „Freifunk as a Service“ .

Was heißt das für mich:

Ein kommerzieller Anbieter einer Dienstleistung …

  • Kinderheim
  • KKH
  • Seniorenheim
  • etc…

Der für seine Dienstleistung von seinen Kunden Geld erhält, macht seine Dienstleistung durch FF noch attraktiver.
In dem Fall von Kinder / Jugendhäusern bekommt FleX sehr viel Geld von dem Träger. Andere gleich geartete die ich aus meinem Umfeld kenne, sind dazu noch hochprofitabel.

Ich bin der Meinung, dass ein solcher Anbieter nicht nur für die Hardware einmalig bezahlen sollte, sondern auch für die Instandhaltung der Infrastruktur.

Ich bin genau so als „Kunde“ auf FF zugekommen, weil ich einen Service anbieten wollte und zahle sehr gerne dafür und als Bonus habe ich die FF-Gemeinschaft lieben gelernt. Ich wusste vorher auch nicht was für ein Aufwand sich hinter FF verbirgt und wie viel Herzblut in diese Initiative gesteckt wird.

Ich habe mal eine Faustformel gehört… Für 100 € Router sind 200 € für Infrastruktur zu investieren.

Ich setze mal voraus, das wir alle bestrebt sind gutes zu tun. Dies bedeutet aber nicht, kein Geld für Kosten zu erfragen, die real entstehen.

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Dann mach für den neuen Gedanken doch bitte auch einen neuen Thread auf. :wink:
Habe das Thema geteilt.

Meiner Meinung nach ist eine Spende für die Infrastruktur schon Pflicht. Freifunk wird allerdings erst dort Service, wo auch ein dauerhafter Support geleistet wird.

Das sind ja die Arbeitsstunden, die gewinnorientierte Hotspots so teuer machen.

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Gerade bei Freifunk-Interessenten, die die Leistung nicht nur gut gebrauchen können, sondern auch finanziell gut gepolstert sind sollte beim Freifunk das Bewusstsein vorhanden sein, dass eine systematische Erschließung von Standorrten und Niederlassungen mehr als nur ein paar Serverresourcen binden wird.

Es mag im konkreten Fall natürlich sein, dass der Umstand aufstößt, was die Unterbringung „pro Klienten“ die Steuerzahlenden im Monat kostet. Da mag es schwer vorstellbar sein, dass da das Geld vielleicht doch knapp sein könnte.
Die Tatsache, dass es offensichtlich keine anderen Anbieter gibt, die diese Leistungen zu niedrigeren Preisen „large Skale“ anbieten und städtische Kämmerer, die zur Wirtschaftlilchkeit verpflichtet sind, diese Leistungen trotzdem in Anspruch nehmen, sagt aber auch, dass die Preise nicht überzogen sind.

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Mal konkret gefragt. Wie ist es in diesen Fall angedacht mit Flex ?
Ich frage deshalb, um zu herauszufinden wie andere das machen.
Ich selber habe noch eine Anfrage von jemanden der auch gerne bereit ist zu zahlen.

Es gibt ja X verschiedene Modelle wie man so etwas angehen kann.

Da warte ich in der Tat noch auf eine Ansage.
Mag sein, dass ich nicht mehr so euphorisch losstürme wenn jemand sagt „Du darfst in meinem Laden Freifunk installieren“.
Es sollte dabei nicht nur Hardware und Installationsmaterial drin sein, sondern eben auch kontinuieliche Leistung für den Netzbetrieb bei der Community.