Freifunk ohne Gateway's / Coronavirus-Pandemie

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Freifunk Frankens Richtfunknetz ist auch ohne Internet voll funktionsfähig:

https://monitoring.freifunk-franken.de/map?mapcenter=49.46634,11.13739,11&source=1&layers=0,0,1,0,0,0,0

RA sowie DHCP läuft lokal auf den Gateways auf den Kirchtürmen, im Treibhaus, im Brunnenhäuschen, auf Hochhäuser, in Scheunen oder im Wohnzimmer jedes Teilnehmers. Das Babel-Routingprotokoll hält das Netz zusammen.

Solang von irgendwo noch default routen kommen, funktioniert auch Internet, falls keine mehr kommt wird es zu einem lokalen Netz. Das größere Problem ist die Anwendungsschicht. Ich kann zwar meinen Kumpel in der anderen Ende der Stadt noch pingen aber es gibt aktuell keine Anwendung wie ich ihn wirklich kontaktieren (=Chat etc.) kann. Daran müsste man noch arbeiten wenn man so einen Fall mit abdecken möchte.

Weiterhin ist natürlich auch Strom essentiell, wir haben nirgens ein Notstromnetz so das bei Stromausfall natürlich auch alles tot ist.

Gruß

Christian

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Du kannst doch nicht einfach so die Illusion kaputtmachen!
Mit solchen Details halten sich die meisten Zombieapokalyptiker, Reichsbürger und andere „Tag-X“-Verbalerotiker doch nicht auf.

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Habe das Pferd versucht andersrum aufzusatteln… Da die Geräte 1. Nicht viel Strom benötigen und 2. Unter 12 Volt benötigen, war meine Überlegung, mein Freifunknetz an die 12V Solarbatterie abzuklemmen.

Nun ja leider wird dieses erstmal nicht viel bringen, aber in Verbindung mit der Katastrophen-App: „Smarter“ (1a, 1b) (Offizies Projekt von dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) sieht die Sache schon anders aus, dann wären solche Notstrom-Wlanstationen schon eine feine Sache.

Habe mich aber noch nicht weiter damit beschäftigt……

(1a) Katastrophen-App: "Smarter" funktioniert auch ohne Handynetz - teltarif.de News
(1b) https://smarter-projekt.de/

MfG Marcel

sowas?

https://network.cdresel.de/tag/solarstation/

ist aber „nur“ eine Relaisstation aber dort war halt kein Strom, also so :wink: Bringen tut die im Katastrophenfall aber gar nix weil beide Gegenstellen Strom brauchen zum funktionieren.

Das ganze macht so ein Setup halt gleich mal deutlichst teurer.

Gruß

Christian

Ja, nur etwas anders :wink:

Eigentlich habe ich die Solarzellen auf dem Dach damit diese 230V Produzieren und der Stromzähler langsamer dreht. Mehrere PKW/ LKW Batterien habe ich hier an der Dauerladung wegen eines anderen Privaten Projektes…

Im Falle eines Stromausfalles, hätte ich damit schon genug 12V Strom für Handy und andere Kleinverbraucher. Alternativ, könnte ich die Solarzelle, zum Laden der 12V Batterie nutzen (mit einem anderen Laderegler, als Insellösung).

Aber ohne Strom kein Internet, und nach ein paar Tagen sind auch die meisten Mobiltelefone leer.

Aber Hauptsache mein Telefon ist voll und ich habe WLAN lol

Letztendlich ist die Frage, wie lange du ohne Strom funken möchtest. Paar Tage bekommst du auch mit einer Batterie hin, mehrere Wochen oder Monate gehen natürlich nur mit entsprechen Equipment

Wenn ihr hier darauf spekuliert, dass das Internet und der Strom dauerhaft ausfällt, dann werdet ihr deutlich andere Probleme haben als nur irgendein Wlan am Laufen zu halten.
Den meisten wird schon Nahrungsmittelbeschaffung und vielleicht Medikamentennachschub (ggf. für Angehörige) ein deutlich näherliegendes Problem sein.

Und nein, das wird sich nicht über ein Nerd-Wlan lösen lassen.

Für Organisationen mit strengen Hierachien und gut gewarteten Gerätelagern (egal ob jetzt Feuerwehr, THW, DRK oder Polizei) mögen solche Planspiele sinnvoll sein. Schlicht weil dort eine realistische Chance besteht, dass zumindest die Hälfte von dem Geplanten funktioniert.

Aber bei dem Freifunk-Hühnerhaufen, der noch weniger Organisationsgrad als die Funkamateure aufbringt und nichtmal regelmäßige Field-Days veranstaltet: Keine Chance!

Bitte lasst die Prepper-Tag-X-Phantasien. Es wird im besten Falle nur peinlich.
Oder ihr landet in politischen Fahrwassern in denen ihr (hoffentlich) nicht sein möchtet.

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Gluon-Knoten haben batman-adv & radvd lokal laufen, verbundene Knoten bilden ein (IPv6-only-) Netz. Ohne GWs gibt’s kein IPv4 für die Clients, kein DNS, ohne Zombie-Apokalypsen-App wird es schwierig mit der Nutzung. Ach ja, ohne GW-Verbindung schalten die AP-Interfaces ggf. auf eine FF_OFFLINE-SSID — vor der Zombie-Apokalypse wäre ein dieses Feature deaktivierendes FW-Update sinnvoll.

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Ich habe Angst vor Zombies.

Zur Wartung der oberirdischen Antennenanlagen könnte ich den Zombi-Apokalyptikern noch paar Vorschläge machen.





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Mit der Dresdner Firmware ist Inselbetrieb ohne Gateway ohne Probleme möglich. Aber bei uns nur mit ipv4 :wink:

Da war doch neulich dieses „Darknet Rechenzentrum im Bunker“ im Radio? Klang so, als seien dort jetzt ein paar Racks frei. Sollte doch für ein paar GWs reichen :slight_smile:

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Wichtig: blaues Licht!


Und die Vorbesitzer sollten nicht alles brauchbare mitgenommen haben.

Noch vorhandene Glasfaser-Außenanbindungen sind ein Plus, weil EMP-fest

Und auch wenn Zwischenmieter vandaliert haben… muss man halt mal feucht durchwischen.

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@adorfer
Warum hat denn der Typ auf dem letzten Bild einen geschwärzten Hinterkopf?

Habe ich etwas verpasst? Sind sie schon unter uns, die apokalyptischen Mutanten?
Kann eigentlich garnicht sein, mein Freifunk-Knoten funktioniert doch noch! :slight_smile:

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Krasse Impressionen Mr. Freeman!

Eifelbunker ? Zentrale Kommandostruktur in der SBZ - modernisiert…

Ich glaube, im Falle einer echten Katastrophe gibt es andere Probleme als ein funktionierendes Meshing. 99% der Bevölkerung wüßten damit nichts anzufangen, da kein Internet vorhanden ist und sie lokale Dienste nicht finden würden.
Nach 2 Tagen wären die Handyakkus dann eh leer, eine Lademöglichkeit nicht vorhanden.
Mal ehrlich, wer hat einen Stromgenerator, Vorräte für ein paar Tage, alternative Heizmöglichkeiten, Brennstoff usw. zuhause?
In den meisten Haushalten dürften nicht einmal batteriebetriebene Radios und Taschenlampen vorhanden sein.
Das öffentlich rechtliche Rundfunksendernetz ist übrigens auf solche Fälle vorbereitet, bei Ausfall der Zuführung über Leitungen wird auf den Ballempfang von benachbarten Sendern umgeschaltet. An den großen Standorten sind auch gut gewartete Notstromdiesel samt Vorrat an Treibstoff vorhanden.
Im Ernstfall würde man dann wohl nur einen UKW-Sender pro Standort anlassen, um zu sparen.
In den Regierungsbunkern gab es deswegen auch Studios. Von dort hätte man hier in NRW dann den Sender Bonn moduliert, der wäre in Langenberg empfangen und wieder ausgestrahlt worden, Münster hätte Langenberg empfangen usw.
Zur Not bundesweit. Das gleiche für analoges Fernsehen.
Bei DAB und DVB-T klappt das nicht mehr, da ist man auf eine externe Zuführung angewiesen.

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Genau. „gab“.


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.oO(Ich frage mich ja, wann jemand ein »DAS IST OFFTOPIC!» einwirft und diesen Thread schließt :innocent:)

Im VDR-Portal gabs früher den „FreitagsThread“ dieser hier ist ein würdiger Anwärter.
Also immer Freitags „Lösungen“ bereitstellen so wie @adorfer
Aber nicht das ganze Pulver auf einmal verschießen :smiley: