Freifunk vom Kirchturm - Hardware?

Ich hätte gerne Eure Meinung zum Hardwareaufbau.

Das steht ein Kirchturm. Daneben ein Gemeindehaus mit DSL-mit schnellem DSL(!). Ein Kabel vom DSL zur Turmspitze ist nicht möglich.
Der Turm soll FF in alle vier Richtungen funken.

Meine Idee:
Uplink TP-Link 4300 im Gemeindehaus direkt am Fenster möglich (vielleicht sogar draußen).

Oben am Turm:
bis 4 Nanostations Loco 2,4

Diese sollten mit dem Uplink mashen können. Ist es sinnvoll die Nanostation mit mesh on lan im ring zu verbinden?

Schon mal danke für Euer mitdenken.

Wenn die Kirche nicht arg so groß ist, dann mag das etwas bringen.

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Im Ernst: Wenn das zu hoch hängt, dann wird das nix mit clients.

So monsterhoch ist der Turm nicht und ich würde die Locos im fast 40° Winkel nach unten gucken lassen … unten an der Mauer des Turmes wir dann wohl nix sein :wink:

ABER: verbindet man denn die Nanos mit nem LAN-Kabel über nen Switch oder kann ich tatsächlich einen LAN-Ring machen (L1-L2-L3-L4-L1)?

Die NS M2loco hat nur einen LAN-Port. Zwei Anschlüsse haben z.B. die Nanostation M2 bzw. die TP Link CPEs. Bequemer ist vermutlich, einen POE-tauglichen Switch zu verwenden, der alle Geräte versorgt. Kostet ein paar Euro mehr, dann reichen aber vier LAN-Kabel und eine Steckdose.

Vor allem kann man mit einem Toughswitch die Geräte notfalls remote neu starten.

Trotzdem: Überlegt Euch wirkich, was ihr mit einem Kirchtum wollt.
Denn mehr als ein „Leuchtturmprojekt“ wird das nix.

Zumindest versorgt man damit nicht sinnvoll Clients.
Abgsehen von den angrenzenden Plätzen.
Sinnvoller ist es, unten(!) ein paar Nanostations „geradeaus“ in die gegenüberliegenden Häuser hineinleuchten zu lassen als Dachpfannen mit Wlan zu versorgen (wo aber keine Router als Gegenstellen sind.)

Das mit den „WLAN versorgten Dachpfannen“ sehe ich ein und das Anbringen in vernünftiger Höhe muss berücksichtigt werden. Allerdings ist der Kirchturm tatsächlich nicht wirklich hoch, sondern eher eine nutzbare Erhebung. Es ist eine Stadtteilkirche und kein „Michel“ (DA dürfen ja nur blaue Lampen dran, oder?).
Ein „Leutturmprojekt“ in Bezug auf die Clients (Mesh-Router), die erreicht werden - ja, aber das liegt nun mal in der Natur der Sache und irgend wo muss man ja anfangen. :wink:
Es ist vielleicht nicht überall das Maximum heraus zu holen, aber eine Sinnvolle Ergänzung zum Netz kann es allemal werden.

Was ist eigentlich besser: TP-CPE oder NanoStation Loco? (ich weiß, is sehr pauschal gefragt)

Wenn Du Richtfunk machen willst im WDS-Mode (wäre an so einem Standort sinnvoll, wenn du ganz nach oben kannst), dann die Nanostations. Dann brauchst Du aber eben auch WDS-Gegenstellen, die daraus dann wieder „normalen Freifunk“ machen.

Wenn Du keine dedizierten Gegenstellen hast und daher „Client-kompatibel“ fahren musst, dann besser CPE210er.

Ach ja, hoffen wir mal, dass es da nicht so baufällig zugeht wie dort:

(ist langweilig, aber bei 10:55 ist mir das Herz in die Hose gerutscht in Anbetracht des durchgegammelten Balkens)

Wie dem auch sei: Die FFP2-Maske zu vergessen war mal wieder töricht bei der Menge an aufgewirbeltem staubigen Taubenkot.

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Danke. SO sieht es bei dem Turm, den ich meine, nicht aus … und an dem Taubendreck hat sich schon jemand anderes vergiftet, nämlich der, der ihn vor Jahren versucht hat ohne Maske weg zu machen …