Geschützter Raum

Normalerweise ist Transparenz okay. Ich würde gerne Erfahrungen abzapfen, die hier bei der Akquise von großen Ketten gemacht wurden (Backstuben, Cafees, Lebensmittelmärkte, usw.)
Ich glaube, dass das besser nicht auf dem offenen Marktplatz stattfinden sollte, also in einem geschützten Bereich.

Gibt es so etwas?

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Hi Enrique,

Es gibt geschützte Räume - das ist aber m.E. von trust Level - nicht vom individuellen usernamen abhängig.

Bevor wir da aber forschen:

  • warum sollte bei vernüftiger Formulierung die Info nicht publik sein ?
  • wie erkennen wir, wer als useraccount „vertrauenswürdig“ ist - wo sich jeder anmelden kann und nicht jeder persönlich bekannt ist ?

LG
Ralf

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auch wenn ich nun vernünftig formuliere, welche Backkette gerade einen Absage an Freifunk erteilt hat, zementiere ich eine solche (Fehl)Entscheidung durch die öffentliche Nennung doch eher, als da noch mal Raum für ein nachhaken zu geben.

Manchmal ist Flurfunk und informeller Weg zielführender als öffentliches aushandeln.
Tipps wie … warte mal XY kennt den Geschäftsführer der Firma ABC gut aus seiner Pilates-Gruppe - der kann den doch ansprechen weil etc. etc. sind nicht gerade hilfreich, wenn sie in einem Forum stehen.

Zum Rest - Vertrauen und Nicknames kann ich nichts beitragen.
Außer dass alles auf 4 Augen Gespräche hinaus läuft. Ist ja nicht schlecht, nur zeitaufwändig.

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Ich habe jetzt noch nicht geschaut, aber wie schaut es mit der Google-Indizierung des Forums aus?
Kann man einzelne Unterforen auf „noindex,nofollow“ stellen?
Denn was google nicht findet, das existiert zumidest für >90% der Leute nicht.
(Und alles andere braucht eine gezielte Information/Indiskretion… gegen die auch ein ‚geschütztes Forum‘ nicht hilft.)

Ich finde sowas lässt sich gut im IRC ausklamüsern. Die dortige Kommunikation wird maximal durch persönliche IRC-Bouncer mitgeschnitten und ist generell nicht so durchsuchbar und dokumentationsfest.

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@wtfzn zumal wir dort im IRC oft auch noch ander heisssen…

Chat ist nett, nützt nur dem Neueinsteiger in 2 Monaten nichts, der glaubt den einmaligen Geistesblitz zu haben und unwissend zum 5ten male irgendeine Backdatt Brotwerkstatt oder Stichel-Mich Tattoo-Kette anschreibt.
Abhilfe ginge wahrscheinlich nur, wenn man eine Liste von den Ruhgebietsweit agierenden Ketten anlegen würde, die angesprochen wurden und definitiv abgesagt haben.
Dann greift aber wieder mein Einwand von oben - Demotivation & selffullfillingprofäzie.
Früher hätte man jetzt einen Arbeitskreis / Ausschuss etc. gegründet.
War gerade in einer Kneipe die definitiv kein Ascot Hut-Modenschau-Publikum hatte. Bin auch gut wieder rausgekommen. Hatte den falschen Stallgeruch und hätte mir deshalb schon denken können, dass man da weder Lan, noch W noch was umsonst haben wollte. Hätten aber gut ein Funkloch gestopft.
Tipps wie man geschmeidig mit solchen Situationen umgeht, wären auch eher etwas für Innenräume.

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Mir kam auch schon die Idee, dass eventuell ein CRM-System hilfreich wäre. So richtig, wie man es auch im Vertrieb benutzt. Bleibt die Frage: Wer genau sollte auf solch ein System Zugriff bekommen?

Gestaffelt - angemeldete und Leute die mindestens einen Knoten betreiben? Wie man das technisch umsetzt? Keine Ahnung.
Dazu einen Moderator, der Emotionen raus nimmt - und in Feinsprech die wirklich wichtigen Infos für andere zubereitet.

Ich z.B. würde gerne mal Dampf über meine Erfahrung und meinen ganz persönlichen Eindruck über die lauwarmen halbstaatlichen frei-umherschwebenden-zivilgesellschaftlichen-halbverbeamtet-daherkommenden Gruppen ablassen,
die sich wahrscheinlich der lokalen Vorgabe „W-LAN nur mit dem Ortsmonopolisten“ unterwerfen.
Das bringt aber nix.
Jedenfalls nichts als politischen Klamauk und Selbstbefriedigung.
Freifunkideen kommen da nicht weiter - kurz - mir täte so ein Filter sicher gut. Ist natürlich völlig obscure und Anti-Tranz.
Aber: wer mit dem Teufel an einem Tisch sitzt, sollte einen langen Löffel haben… bzw. einen klugen Moderator.

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Mir gefällt vor allem der Ansatz „tue Gutes und rede darüber“. Oder versuche es wenigstens.
(Also „das Gute tun“, nicht das „Reden über das was man tun könnte, wenn andere vorher was täten“)

Was du suchst ist vielleicht eher ein Redakteur ?

However - Ich habe bisher 2x 15 Minuten google investieren können und die Frage ist nicht exotisch, aber die beste Info die Ich bisher fand: auf der „Wunschliste für die Roadmap“ in September 2014. Es gibt code, denn man selber einbauen könnte - wie immer - aber weg vom Standardprodukt halte Ich für (aufgrund unserer Ressourcen - bisher gibt es nicht mal Feedback zu Moderation oder Interesse an Moderation) für keine gute Idee.

Ich werde aber noch mal paar Recherchen machen - und jeder ist eingeladen selber nach „how to´s“ dazu für discourse zu suchen.

rahuelsm: wahrscheinlich Redakteur.

Ich hatte gerade eins dieser Gespräche - Vereinbarung ist, dass man zusammen arbeitet - aber nur informell, nicht offiziell.

Ist genau der Fall, wo andere sicher profitieren würden über Kenntnis vom Stand der Dinge.

Wenns klappt kann man sich aber wahrscheinlich irgendwann denken um wen es ging. Also abwarten

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Aaalso - abgedildet wird dies nach Recherche über eine Gruppe.

Dann wird einer Kategorie die Gruppe zugewiesen, fast schon old school.

Ich scheine als Moderator dazu nicht die Rechte zu haben (Gruppe erstellen, verwalten) und gehe damit mal auf die Admins zu.

Und selbst wenn die Einschränkung nur ist „ausschließlich angemeldete user“, dann wäre der Googlebot (und seine Kollegen) schonmal ausgesperrt. Und damit die Diskussionen zumindest nicht mehr so direkt im potentiellen Rampenlicht.
Würde zumindest mir schon ausreichen.

Ich hab 9 Beiträge in ein vorhandenes Thema verschoben: Muster-Flyer für Zielgruppen

…Thema ist noch nicht untergegangen.

Will sagen: Lösung in Sicht, auch noch dieses Jahr. :wink:

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Zum Thema der Netzstabilität würden mit mir gerne mehrere Leute etwas diskutieren, was vielleicht zumindest nicht Google-Indidziert sein sollte.
Also z.B. welcher geworbene Standort/Kunde welche Schwierigkeiten hat.
Da wäre eine Lösung wirklich praktisch.
Alternativ wäre evtl. ein Parallelforum (Schwester-Installation) „nur Zugriff mit Anmeldung“ evtl. für solche Projektkoordinationen denkbar?

Ich wiederhole mich wahrscheinlich - ich schätze dass es ziemlich fruchtbar wäre, noch vor Dezember einen Ausstausch über FF Störungen innerhalb eines halbwegs geschützten Raumes führen zu können. Mir will auch nicht in den Sinn kommen, warum es im Jahre 2014 keine Forensoftware geben soll, die diese Option bietet.
Da ich an anderer Stelle las, dass man nun doch mindestenes die Vorteile eines Forums gegenüber Mailinglisten anerkennt, muss ich mich aber wohl noch gedulden.

ich denke mal, dass wir jetzt was haben wo wir hier sprechen können ohne Googlebot und Nichtangemeldete im Rücken.
Dank an @rahuelsm

Ich verstehe die Diskussion nicht. Warum sollte es irgendwem schaden, wenn wir hier darüber sprechen, dass die Anbindung eines für Freifunk gewonnenen Cafés nicht optimal ist und Probleme bereitet? Wir sind doch alle mehr oder minder technisch affin und werden das hier nicht als „Das Café X in Y knausert bei ihrem DSL-Vertrag!“ postulieren, sondern eben schreiben, dass es gerade Probleme beim DSL-Provider gibt. Inwieweit sollte das diesem Café schaden?

Ich bin sehr gegen eine selektive Google-Exklusion. Zumal wir dann sämtliche UserAgents aller Crawler rauswerfen müssen. Ich weise ausserdem mal drauf hin, dass sämtliche Infrastrukturplanung vom FRRL derzeit von allen Admins über Hangouts und Google Docs stattfindet. So fucking what? :smile:

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