Gründung "Freifunk Niedersachsen/Nord eV"

EDIT:

Gesprächsbedarf könnte man da aber durchaus unterstellen:

:blush:

Den Zoomlevel haste jetzt aber schlecht gewählt. Bei Bremen zählt jetzt Hamburg dazu :wink:

Oh, war default so…wobei Hamburg auch in den genannten Bereich gehört, Nord auf jeden Fall und Landesgrenze Niedersachsen?

Meiner einer, verwurzelt in der norddeutschen Tiefebene, fände einen ausgewiesenen »Förderverein« für NDS nicht zwingend schlecht. Aus der designierten Satzung kann ich allerdings nicht so ganz den Vorteil erkennen; und mit dem Verweis auf „Freifunk Hannover“ scheint mir diese Vereinsgründung die Probleme nacheifern zu wollem, die der Förderverein freie Netzwerke e. V. in Verbindung mit Freifunk Berlin sich aufbürdete und dort grade zu neuen Übelegungen führen (Genossenschaft et. al.)?

[quote=„adorfer, post:1, topic:1669“]Werden Freifunk Osnabrück und Nordwest da mit drin aufgehen? Nach Umzug der ssid „ffol->ffnw“ kommt dann „ffnds“?

Oder vielleicht dann doch einfach „Freifunk“. (Sorry, aber mir ist es echt leid, dann schon wieder in x Geräten die SSID zu wechseln.)[/quote]

SSID und Vereine sind ja erst einmal zwei Paar Schuh’. Und nein, „Freifunk“ ist nicht die beste, sondern eher die schlechteste Option – man muß das ja immer mal wieder sagen :wink:

Eigentlich wäre es nicht schlecht, wenn von Freifunk-Hannover (von den geplanten VereinsgründerInnen) sich hier auch jemand zu Wort melden wollte.
Vielelicht geht es ja gar nicht darum, sich im Handstreich ungefragt zum Dachverband von mehreren anderen Communities zu machen.

(Wobei die geplante Gründung von „Freifunk Hessen e.V.“ vor rund 4 Monaten durch die Community „Freifunk Fulda“ vor die Nasen der Communities Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt offensichtlich nicht dazu geführt hat, dass da jetzt die Sonne aufgegangen wäre. Von den ehemaligen Dutzend Nodes sind jetzt seit ein paar Tagen nur noch 0 übrig..)

„Freifunk“ ist super :stuck_out_tongue:

Schreib Freifunk Hannover doch mal an?

„Gebranntes Kind scheut das Feuer“ und so… :wink:

Ich habe den Blogpost mal kommentiert „Beitrag wartet auf Freischaltung“.

  1. Januar 2015 um 2:15
    Hallo,
    Im Forum rätseln wir (Freifunker aus Oldenburg / Nordwest), was es für
    uns bedeuten wird, wenn es demnächst einen “Freifunk
    Niedersachsen”-Verein geben sollte.
    Ob das dann unser Dachverband ist oder ob wir da eingemeindet werden.
    Oder ob es schlicht dann auch bei uns “Hannoveraner Nodes” geben wird?
    (Was nicht schlimm wäre, aber zumindest komisch).
    Meldet euch doch mal.
    Gründung "Freifunk Niedersachsen/Nord eV" - #12 von CHRlS

Tja, der Kommentar wurde auch bitten 4 Tagen noch nicht freigeschaltet.
Böse Zungen würden behaupten, dass man bis nach der Vereinsgründung abwartet.
(Aber nein, der Blogpost ist ja bei freifunk.net…)

Vielleicht mag ja jemand mit Account per Twitter @freifunkh ansprechen.
https://twitter.com/freifunkh

Jut, ich habe mich nun auch angemeldet, einen ähnlichen Text verfaßt – und diese „muß freigeschaltet werden“-Meldung erhalten.

Schon alleine ob dieses Gebahrens steht hier alles auf „Erstschlag“. Ich warte den Ablauf des Montags ab, danach werden alle verfügbaren eMail-Adressen (Domaineinträge, Google-Verbindungen) penetriert.

BTW:

[quote=„adorfer, post:15, topic:1669“]
Vielleicht mag ja jemand mit Account per Twitter @freifunkh ansprechen.https://twitter.com/freifunkh[/quote]

Done: https://twitter.com/wusel/status/556983380789972992

Ist denn auf auf das „Kommunikation folgt!“ vom 19 Januar eine solche inzwischen erfolgt?

Hier zumindest nicht :frowning:

[Nachtrag] Man hat im eigenen Forum geantwortet: http://hannover.freifunk.net/forum/viewtopic.php?p=8420#p8420

Immerhin: »Der Vereinsname wird definitiv keine Assoziationen zu Freifunk tragen.«

Schau’n 'mer mal. Bislang scheint kein Ergebnis des gestrigen Treffens kommuniziert: http://hannover.freifunk.net/forum/viewtopic.php?p=8441#p8441 [/Nachtrag]

Um den alten Thread mal auszugraben und zu aktualisieren:

Die aktiven Freifunkenden in Hannover haben dann dankenswerterweise doch vor einem Namensanspruch auf „Niedersachsen“ zurückgeschreckt und stattdessen „Freifunk im Norden“ (aka „FNorden“) als Vereinsnamen gewählt.
Damit sollte dann auch kein Konfliktpotential mehr zu den „Freifunk-Nordwestler“ bestehen.

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Schön, dass ich den Thread so spät gelesen habe. Für alle, die aus irgendwelchen Gründen noch darauf stoßen:

Mein Vater ist eines der Gründungsmitglieder und die Zwecke des Vereins sind übersichtlich:

  • Umgang mit Spenden
  • Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover und politische Statements beim Land Niedersachsen
  • Alternative zur Rheinland-Infrastruktur
  • Alternativer Dachverband für neue Communities in Niedersachsen

Also wenn die Freifunk NWler ein Problem mit einem weiteren Freifunk-Verein haben, nur, weil er auch beansprucht, sich im Nordwesten zu engagieren, dann haben die NWler das Prinzip „Freifunk“ nicht verstanden.
Es wäre etwas ganz anderes, wenn der Fnorden e.V. so komische Sachen machen würde, wie der Freifunk NRW, aber er hält sich an alle der ehrbaren Freifunk-Prinzipien.

Übrigens wurde der Name nicht gewählt, weil sie vor „Niedersachsen“ zurückgeschreckt sind, sondern weil die Gründungsmitglieder allesamt Freimaurer sind :smile:

Uff, immerhin.

„Stadt Hannover“ hat mit „Niedersachsen“ nix zu tun. Ich würde da wetten, als Niedersachse, daß das Gros der Niedersachsen außerhalb des Hannoverschen Dunstkreises das auch so sieht. Schon daher wäre der Name falsch gewählt.

Warum der Name fallengelassen wurde, ist irrelevant; wichtig ist, daß der gesunde Menschenverstand obsiegte. Etwas weiter östlich dauert die Erkenntnis leider länger :frowning:

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Glaubt mir. Der Disclaimer bringt euch rein gar nichts :wink: Hat uns ja damals auch nichts geholfen :stuck_out_tongue:
So. Und ich renn jetzt mal weg, wobei, ich seh gerade: Die unvermeidbare Diskussion ist ja schon begonnen worden :wink:

Also: Keep calm and build networks!

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Was meinst du damit? Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover und politisches Engangement beim Land Niedersachsen sind doch zwei verschiedene Sachen und nicht unvereinbar.
Zum Beispiel gab es ein Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf, um sich für Freifunk in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen einzusetzen.
Die Stadt Hannover hat sich anscheinend bereits gegen Freifunk in den Unterkünften ausgesprochen und setzt auf eigene Lösungen.
Nichtsdestotrotz setzt sich der Fnorden e.V. weiterhin für Freifunk in niedersächsischen Flüchtlingsunterkünften ein.

Um auf den Punkt zu kommen: Kann mir mal jemand ein rein sachliches, vorurteilsfreies Argument liefern, was an der Gründung von Metacommunities an sich so verwerflich ist?

Folgende Argumente schließe ich, da sie oft genug diskutiert wurden, mal aus:

  • Probleme mit „territorialen Ansprüchen“ á la Rheinland vs.
    Rhein-Neckar(?) oder Rheinland vs. NRW - Halte ich für überflüssig, da die ansässigen
    Communities im Endeffekt selbst entscheiden, zu welcher Metacommunity sie
    gehören wollen.
  • Ideologische Differenzen wie bei VfN NRW und Rheinland e.V. → Darüber dass man kein Mitglied sein müssen sollte, um einen Knoten aufzustellen, herrscht mittlerweile Einigkeit. Die teilweise ungeschriebenen „Gesetze“ des Freifunks haben Form angenommen und sollten beherzigt werden; da denke ich, sind wir uns alle einig.

Also wo liegt das Problem? Ohne Metacommunities steigt der Verwaltungsaufwand für ein wachsendes Netz einfach ins Unermessliche.
Ich sehe in einer Metacommunity, die sich für die Freifunkgrundsätze einsetzt und kleineren Communities Verwaltungsaufwand abnimmt, ohne sich groß einzumischen, aktuell nur Vorteile.
Wieso sollte man nicht versuchen, die Erfolgsgeschichte des Rheinland e.V.s in anderen Gebieten als Vorbild zu nehmen?

Ohne den Fnorden e.V. würden viele neue Communities in Niedersachsen einfach garnicht existieren, weil sie keine Infrastruktur hätten. Dort lieber kein Freifunk, als wenn es die snobistischen Hannoveraner machen, oder was :smile:?

Außerdem haben sich die Städte in Niedersachsen bisher bei dem Gedanken über eine Zusammenarbeit mit Freifunkcommunities gestreubt; der Gewinn an Seriosität durch die Gründung des Vereins, sollte nicht unterschätzt werden.

Was ist so schlimm am Freifunk-MV? Da gibts so gut wie keine Knoten bisher und wenn dann laufen die mit Rostocker Firmware. Also ich halte Freifunk-MV für sinnvoll, um den Ausbau dort voranzutreiben.

Die einzigen Punkte, die ich am VfN NRW kritisch fand, war, dass man Mitglied sein musste, um einen Knoten aufzustellen und dass es für Neulinge sehr verwirrend sein kann, wenn es freifunk-nrw.de gibt, aber 90% der Router in NRW zum Freifunk Rheinland e.V. gehören.

Ansonsten finde ich es super, dass es in NRW eine Alternative zum Rheinland e.V. gibt. Liegt auch im Sinne der Dezentralisierung und Redundanz. Wenn der Rheinland e.V. aus welchen Gründen auch immer nicht mehr im „Sinne der Freifunker“ handelt oder Ähnliches, brauchen wir nicht von neu anzufangen.

Mal ein kleiner Vergleich: Nur durch Gluon ist Freifunk so schnell gewachsen. Es ist einfach nicht in jeder kleinen Community das know-how und Engagement gegeben, um eine eigene Firmware zu entwickeln. Ebenso verhält es sich mit den Metacommunities, die kleine Communities eine rechtssichere, komplexe Infrastruktur bereitstellen.

Andererseits hat Gluon dazu geführt, dass viele Communities eine default-Firmware backen und weniger mit neuen Ideen und Eigenentwicklungen experimentieren. Deshalb brauchen wir eigentlich noch mehr „Gluon-Derivate“ mit anderen Meshing-Ansätzen, dezentralen Diensten etc.
Ist es nicht genauso mit Metacommunities? Brauchen wir nicht auch Alternativen, die andere Wege gehen? Muss ein Friseursalon seinen Kunden grottiges Internet anbieten? Ist eine Option „schnellerer VPN-Zugang für Fördermitglieder“ wirklich so undenkbar?
Also ich denke, der Weisheits letzter Schluss ist noch nicht gefallen und wir werden und sollten uns auch zukünftig Gedanken über solche Dinge machen und nicht von vornherein sagen „neue Metacommunities sind schlecht (weshalb auch immer)“.

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Meta-Communities: Schön und gut.
Aber die entstehen, wenn sich mehrere Communites finden, die sich dazu zusammenschließen.
Oder zumindest Leute aus der allen Teilen der besagten Region mit an Bord sind.
Und wenn das Leute machen, die auch schon mal überregional in Erscheinung getreten sind.
Und wenn man vielleicht mal im Vorfeld Kontakt mit langjährig aktiven, mitgliedsstarken Ortscommunities aufgenommen hat.

So wie „Freifunk Niedersachsen“ als Gründung angestrebt wurde, sehe ich, dass allem Anschein nach keine dieser 3-5 Musthaves erfüllt war.

Von daher bleibe ich dabei: Was für ein Glück, dass sie vor dem Anspruch auf „Niedersachsen“ abgelassen haben. Das hätte nachhaltig Dauerstress provoziert.

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Ich gebe dir recht, dass da nicht alles so gelaufen ist, wie es sollte. Eigentlich war es sogar geplant, dass andere Communities wie Hildesheim sich an der Gründung beteiligen.

Man muss dafür aber auch die Freifunk-Geschichte in der Region kennen. In der vor-VPN-Zeit war Freifunk dort schon ziemlich aktiv und Hannover war der Mittelpunkt.
Leider wurde dort bis vor 2 Jahren noch komplett ohne VPN ausgeleitet und Unzählige wurden abgemahnt. Deshalb ist alles gestorben, In Hannover gabs nur noch eine Hand voll Knoten.
Der Fnorden e.V. versucht das wiederzubeleben. Es gibt dort auch Dörfer, die Freifunk machen, ohne es Freifunk zu nennen und die werden quasi wieder „eingegliedert“.

Es sind also Leute aus allen Teilen der Region mit an Bord und überregional aktiv waren sie auch schon die ganze Zeit über.

Soweit ich weiß, ist Freifunk Hannover die mitgliedsstärkste Community in Niedersachsen und existiert schon seit etwa 10 Jahren (wie dieses Uralt-Logo beweist :smile:).

Ja, das war der ursprüngliche Plan, eine große Metacommunity zu werden. Deshalb hatte man auch andere Communities eingeladen. „Freifunk Niedersachsen“ stand als Name soweit ich weiß aber nie zur Diskussion.
Da die großen Communities in Niedersachsen eigene Infrastruktur haben, bringt der Fnorden e.V. ihnen aktuell nichts. Deshalb hat man sich auch dazu entschieden, kein Gebiet festzusetzen und ihn einfach Fnorden zu nennen.
Trotzdem ist es mittlerweile eine Metacommunity und es werden sich ihr bestimmt noch einige Communities anschließen. Vor allem, wenn der Fnorden e.V. Provider werden sollte.
Ich schaue jetzt schon neidisch auf ihre Überkapazitäten. Da hätte mein Futro wenigstens was zu tun :smile:.