Hardware für Outdoor Nicht-Freifunk-WLAN in Kleingartengelände - Empfehlung Ratschläge?

Moin zusammen,
wir sind gerade dabei unseren Kleingartenverein mit einem WLAN Hotspot mit Glasfaser neu auszustatten.

Zur Situation: Auf dem unten dargestellten Plan seht ihr das Gelände. Bei den roten Kullern sollen die Accesspoints installiert werden. Das ganze Gelände + ggf. davor und dahinter soll mit gutem WLAN versorgt werden.
Zwischen den derzeitigen Accesspoints besteht bisher eine Funkverbindung mittels der das LTE Signal weiter verteilt wird.

Durch die neuen Geschwindigkeiten des Glasfaseranschlusses (200Mbit down, 100Mbit up) muss neue Hardware installiert werden. Die Funkverbindung soll durch eine Kabelverbindung ersetzt werden. Derzeit kommen ältere Linksys Router mit DD-WRT zum Einsatz (1 Antenne Rundstrahl + 1 Antenne für Richtfunk). Leider ist das Signal mit der einen Rundstrahlantenne nicht wirklich überall gut empfangbar. An beiden Standorten ist Strom vorhanden. Die Häuschen schirmen doch recht viel WLAN Signal ab.

Wunschliste:

  • Guter WLAN Empfang auf dem ganzen Gelände + ggf. im Bereich davor und dahinter
  • Captive Portal zur Verwaltung der User und Dokumentation aus Rechtsgründen. Als Hotspotlösung ist geplant, Grasehotspot einzusetzen. Ratsam? Oder bessere Alternativen?

Fragen:

  • Was würdet ihr für Hardware empfehlen? Router mit DD-WRT?
  • Welche Antennen sind für das Vorhaben ratsam?
  • Würdet ihr eine Sektorantenne empfehlen? Wenn ja welche?

Über Eure Ratschläge freue ich mich sehr, besten Dank!

Um wieviele gleichzeitige nutzer geht es?
ist der glasfaseranschluss schon bestellt.?
zu welcher Freifunk Community würde das gelände zugeordnet werden?
kennst du freifunk?

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Nur um die Überlegungen nicht in die falsche Richtung laufen zu lassen… das würde die Nutzung von Freifunk basierten Lösungen (in fast allen Communities) ausschließen. :wink:

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Hallo,

derzeit finanzieren das „Projekt“ rund 25 Nutzer. Hinzuzufügen ist, dass jeder dieser Nutzer, rund 3-4 Geräte besitzt (für Partner und Kinder), so dass da einiges an Verbindungen zusammen kommt.
Der Glasfaseranschluss ist bereits bestellt und wird derzeit verlegt.
Das Gelände befindet sich in Schleswig-Holstein. Freifunk kenne ich leider derzeit noch nicht. Ein Bekannter hatte mir geraten, bezüglich Hardwareempfehlungen, hier anzufragen.

Danke im Voraus, beste Grüße

schau dir bitte unter freifunk.net das erklärvideo an. damit du grudnwissen hast. ferner schaud idr auf der karte von freifunk.net an welches deien nächste community ist an und poste die community hier. dies ist wichtig um rauszubekommen ob L2TP eingesetzt wird oder nicht.

Nächste Community ist Lübeck. Glasfaser kommt von den Stadtwerke Media (Ratzeburg).

Warum Captive Nonsens?

Da bin ich dann hier raus.
Kein Kommentar von mir, warum das „so“ nicht funktionieren wird.
Bitte anderswo Rat einholen. (Ich habe das Betreff mal angepasst)

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Hi @MacTop.

Ich denke, Du kannst hier ne Menge technisches und auch anderes Know-how erhalten.
Aber bitte sei so gut und informiere Dich kurz über die Hintergründe und Ansprüche von Freifunk ( Vision - freifunk.net ).

Denn Du merkst an den z.T. reservierten Reaktionen (Stichwort „Captive Portal“), dass da es Kollisionen zwischen Freifunk und der von Dir skizzierten Planungsgrundlage gibt.
Bei Freifunk gibt es eben kein Captive Portal und Störerhaftung greift aufgrund der Konstruktion bei einer echten Freifunk-Umsetzung eben nicht.

Sicher has Du das einfach nur nicht gewusst. Dir und Euch viel Erfolg mit dem durchaus anspruchsvollen Projekt :slight_smile:

Herzliche Grüße
Jörg

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So empfehlung setup mit FREIFUNK:
1x offloader FUTRO oder halt ne ausgedienten pc mit 2x netzwerkkarten die von unserer freifunk firmware uinterstütz werden.
dann 3x tp linki 841n.
auf den offloader muss das freifunkimage rauf. am besten rücksprache mit den lübeckern halten, dass die dir da unter die arme greifen.
auf die 842 auch freifunk firmware.
dann den 1x 841 beim offloader anschliessen. ob du die voll 200 aunutzen kannst ist die frage.
die andern 842 passen auf dem gelände verteilen. da die untereinander meshen brauchst du keione kabel. wenn du sie unterneinander mit kabel verbinden kannst ist das besser.
denke das sollte so gehen. verbesserungsvorschläge?
k.
denk bitte dran das deine 25 mitglieder auich in den freifunk lübeck verein eintreten oder eine spende abgeben. 1 gatewayserver kostet ca. 180€ im jahr.

Du hast aber schon gelesen, welche Bandbreite er gern nutzen möchte?

Bitte nicht Elchen, auch wenn’s der eine oder die andere vielleicht als „Strafe“ lustig finden würde.

Danke.

  1. elchen?
  2. er ist im freifunk forum, da gibts freifunk lösung. und meine bedenken habe ich beschrieben. und wenn er bedingungen schafft ohne vorher zu fragen. nunja

Dein vorgeschlagenes Setup wird bei 15+ clients im Stundemittel maximal(!) 15MBit/s des Anschlusses nutzen können.

was währe dein vorschlag um da dampf hinzubringen. dachte immer so ein offloader ist die königslösung?

Er will ja kein Freifunk … dann gibts auch keine Freifunk Beratung :slight_smile:

…vielleicht wäre ein praktikabler Freifunk-Vorschlag für ihn ja Grund und Motivation, seine Wunschliste zu modifizieren?

:wink:

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ich denke er hat keinen plan von freifunk und ist durch den kumpel hierher gekommen und denkt, das wir hier ein technikonly und nicht freifunktechnik.

Hallo, danke für Eure posts. Ihr habt recht, derzeit habe ich kein Plan von freifunk, aber das werde ich ändern. Vielleicht ist das ja eine Alternative für uns! So ich es verstanden habe, hat man dann auch meine Probleme mit der Haftung, oder? Das ist uns natürlich sehr wichtig.

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Ja, bin derzeit am überlegen :wink:

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Ok, dann würde ich sagen, ändere es. :wink:
Einstiegs-Weblinks wurden bereits genannt, weiterhin hilft es ungemein, hier GAANZ viel zu lesen, die Suche zu bemühen (auch viele Google-Resultate landen hier im Forum), dann vielleicht zuhause mit dem eigenen Anschluss die ersten Gehversuche zu machen und nicht einer Gruppe/Verein eine theoretische Lösung zu präsentieren, die dann erst noch erlernt werden muss.

Mich hat das Freifunk-Virus im letzten Herbst infiziert, wie vielleicht bei Dir auch mit einem bestimmten Anlass, dann habe ich mir meine Spielwiese aufgebaut und bin bei meinem eigentlichen Anliegen mit ein paar sehr fähigen Menschen zusammengekommen, so dass „mein“ Wunschprojekt nun ziemlich gut läuft.

Ich würde - wenn du nicht diverse Tricks anwendest, die nicht unbedingt immer der reinen Freifunk-Lehre entsprechen - mich mit einem nutzbaren Durchsatz von insgesamt 15 bis 20 MBit zufrieden geben. Das liegt schon daran, dass sich die einzelnen Router auf demselben Kanal befinden und auf diesem sowohl die Clients als auch das Forwarding („Mesh“) abwickeln, so dass sie sich massiv die Airtime klauen. Je mehr Router desto langsamer.
Insofern ist ein 200 MBit-Anschluss schön aber unnötig.
Wir sind hier froh, einen VDSL50 (Telekom) so gerade eben auszulasten mit einem Flüchtlingsheim mit im Schnitt 100 Clients. Und das mit massivem Einsatz von Kanaltrennung, Mesh via Kabel oder 5 GHz WDS-Verbindungen und zum Glück Wohneinheiten, deren Außenwände gut abschirmen.

Aber genug für den Einstieg. Mein guter Rat lautet, belies Dich eifrig und wenn Du halbwegs Freifunk-Sprache sprichst und den Gedanken hinter Freifunk verstanden hast („Frei“ im Sinne von unbeschränkt und auch anonym), dann stelle Deine noch offenen Fragen hier erneut. Und Du wirst Antworten bekommen, auch wenn sie nicht immer alle Deine Wünsche erfüllen können.

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