[Kein Freifunk] Verbrecherjagd 2.0 mit Vorschaltseiten

Wenn das Captive Portal zum Gesetz wird freuen sich die Bürgerwehren. Denn die Zugriffsteuerung ist eine unsichtbare Überwachungsanlage. Wenn irgendwo eingebrochen wird und das in Serie könnte man mit einer Schnittmengen Rechnung sogar zu der Tatzeit in der Nähe befindliche Geräte filtern. Denn wenn sich ein Gerät zufällig öfter an verschiedenen Tatorten befindet… könnte man mal fragen ob es Zufall ist.

Cooler Gedankensprung und interessante Überlegung. Verbrecherjagd 2.0

Die Daten welche MAC an welchen AP ist kann doch jeder im selben Netz nachschauen, wenn die jemand speichert hat er seine eigene Voratsdatenspeicherung.

Ja nur kann man anhand eines Ortes schlecht aus machen ob die MAC gut oder böse ist. Ich habe es indirekt aber schon mal geschafft einen Autodieb über FB ins gewissen zu reden, der hat sich gestellt und das Auto (vom Zeitungszusteller) heile zurück gebracht.

Ab und zu kann es sehr einfach sein böse MAC Adressen zu erkennen. Ich habe das Unicode Zeichen u+5350 zensiert.
Die Ansicht ist aus Rogue Access Points.

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Naja, Du kannst ja ein U+534D dagegensetzen zum Neutralisieren.

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Oh man, ist das krank… Solche Sonderzeichen hatte ich noch nicht dabei…

aus Every character has a story #17: U+534d and U+5350
„The truth is that these characters are much older than any of the offensive things that were later done under their banner, and certainly in the correct context and situations, it would be a real problem not to include them.“

Bin nicht so sicher, ob da die Bezeichnung „krank“ wirklich angemessen ist. Kommt halt sehr auf den Kontext an, der in dem Beispiel IMHO nicht ausreichend gegeben ist.

Und um zum Topic zurück zu kommen: Ich bin der Meinung dass die Strafverfolgung ihre eigenen Methoden und Mittel braucht und hat. Sollte dafür mal Freifunk notwendig sein, sollten die Strafverfolger nachbessern.

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Der Vorteil an Freifunk ist, dass jeder Netzteilnehmende mit wenig Aufwand anhand der Batman-Routingtabellen einen mindestens Aktivitäts und Bewegungsgraph für jeden Client (auf Basis von Mac-Adressen. Ja, es gibt Shuffler. Dank Dropbox&Co aber illusorisch auf Layer2… <g>) erstellen kann.
Und dafür braucht man noch nicht einmal die Kooperation des Netzanbieters. Oder eine richterliche Anordnung. Der heimische Freifunk-Knoten hat die Daten sowieso. Man muss sie nur herausloggen…
Batman-Netze sind ein Traum für jeden Controllfreak…

Oh je, da will die Bürgerwehr nachher auch noch Freifunk Router :smiley: Ich kann mir schon vorstellen, das es Sinn macht für Banken einen Knoten zu betreiben, zumindest mit dem Hintergrund das man ggf. noch eine relative 3-5% Trefferquote günstig bekommen kann.

Dazu braucht man kein Captive Portal sondern kann das heute schon so aus dem L2 Netz entnehmen. Wer weiss schon was wir an Alfred Fakten in unseren Hadoop Cluster einspeisen… :frowning:

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Wenn man sich die DAT regelmäßig dumpen lässt und ggf. noch spoofing macht (was auch niemanden ernsthaft stört), dann hat men den feuchten Traum jedes Vollüberwachers. Und das ganze, ohne an „zentrale“ Netzknoten einen Tap zu legen.

Eben: wir haben schon die schönste, dezentralste Überwachungsanlage gebaut, die es gibt. Einfach mal den output von „batctl tg“ loggen under visualisieren :smiley:

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Ja ist richtig, macht auf meinem Controller auch kein Unterschied, Roams von einer zu anderen Antenne werden automatisch geloggt, auch bei den Nutzer die WPA2 (ohne Vorschaltseite), oder eben nur open lauen.

"User Android12345678 roams from AP Berg1 to AP Schule+ from „channel 104(na)“ to „channel 104(na)“ on „Hotspot… 9.19am“

Ich bin überzeugt Freifunk kann das noch besser Analysieren, zumal Eure Antennen mit 2,4 GHZ keinen KM an Reichweite bieten.