Mesh Netzwerk, Anzahl an Routern als Richtwert für eine Planung

Hallo Zusammen,

gibt es eine technische Grenze an Routern für ein Mesh Netzwerk? Wie viele Router könnte man über die „Luftschnittstelle“ verbinden?

Was macht noch Sinn? An eine 16.000 der DSL Leitung?

Als Richtwert? Mir ist klar das es viele Einflüsse zusammenspielen.

MfG der Dirk

Grobe Faustregel, jeder Hop halbiert die Bandbreite.

Also 300 mbit/s

1 Sprung 150 mbit/s

2 Sprung 75 mbit/s

3 Sprung 37,5 mbit/s

4 Sprung ca. die Geschwindigkeit der 16.000 DSL Leitung.

Richtig abgeleitet?

Danke sagt der Dirk

Nicht ganz. Da du nicht davon ausgehen kannst das du zwischen den Knoten das theoretische Maximum erreichen kannst. In frühen Tagen mal mal Packet Radio gemacht? So ganz ohne DAMA auf nem viel besuchten Digipeater oder Node gewesen? Dann weißt du was ich meine. Von den 1k2 oder 9k6 blieb nicht mehr viel übrig.

1 Like

Ob ich mal PR gemacht habe …grinsen … APRS ist meine Welt … mache APRS auf UKW und RP auf der Kurzenwelle … aber ich hätte nicht gedacht das es Vergleichbar ist. APRS ist Simplex, WLan auch? Habe mich mit WLan nicht wirklich beschäfigt, auch nicht mit Hamnet ;-).

Wie oft kann ich im WLan springen?

73 de Dirk

Bei der Halbierung musst du mit der tatsächlichen Bandbreite anfangen. Also ein 841er als VPN-Knoten macht in einer kleinen, guten Domäne ~10 Mbit/s, am zweiten dann noch 5 Mbit/s, dann 2,5 Mbit/s usw. Ab dem dritten, maximal vierten ist es nicht mehr brauchbar.

Grüße
Matthias

Ja WLAN ist Simplex, es kann auch nur immer eine Station senden. Und es gibt wie im PR auch Hidden Station Effekte. Mit Aufwand kann man im Freifunk sowas machen was im AFU Crossband Repeater genannt wird. Dafür könnte man Dualband Router verwenden auf 2,4 GHz Die Clients und auf 5 GHz das Mesh. Allerdings bislang nur indoor. Zweite Möglichkeit Back on Back zwei Knoten zu Verbinden welche beide im 2,4 GHz Bereich arbeiten. Clients auf Kanal 1 und Mesh auf Kanal 13 zum Beispiel.

5 GHz WLAN können wir im Outdoor Bereich nur mit Geräten mit Hersteller Firmware verwenden. Hier vor allem als Point to Point Verbindung um entweder den Uplink in eine Wolke bereit zustellen oder Wolken miteinander zu verbinden. Meistens als Bridge ausgeführt.

Hallo Zusammen und Danke für die Info.

VLG der Dirk

[quote=„MPW, post:6, topic:9240“]
Bei der Halbierung musst du mit der tatsächlichen Bandbreite anfangen. Also ein 841er als VPN-Knoten macht in einer kleinen, guten Domäne ~10 Mbit/s, am zweiten dann noch 5 Mbit/s,[/quote]

Nö. Der 841 schafft via fastd so um und bei 10 MBit/sec. Das halbiert sich aber nicht, wenn ein Knoten per Mesh angebunden ist. fastd ist ein absolutes Bottelneck, durch daß jeder Traffic gen VPN muß — das lokale Mesh ist i. d. R. deutlich leistungsstärker, mehr als 2-3 Hops möchte man dennoch eigentlich nicht, denn der ganze Traffic kostet allen Stationen im Umkreis Airtime. Daher sollte man Plätze auch mit speziellen Knoten abdecken, die die Clients auf 1/5/9/13 abholen (ohne Mesh) und nur auf 5 GHz-Kanälen oder wired meshen. Geht das nicht, den lokalen Backhaul z. B. auf 13 legen, und dumpfe APs auf 1, 5 und 9 über 13 verbinden (bedingt z. B. 2 841 Back-to-Back, 1 nur AP und Mesh-on-WAN, 2. Mesh-on-LAN für den 1).

1 Like

Da hab ich deutlich abweichende Erfahrungen gemacht.

Moin,

Wir haben auf einem Campingplatz ein großes Mesh mit ca 40 Routern. Der längste Weg sind 7 Hops und am Ende kommen noch 2 Mbit an. Völlig ausreichend.

Gruß

Chrisno

Danke für die Antwort, ich hoffe wir erreichen nicht diese Menge ;-).

VLG der Dirk