Mesh-on-WAN vs dummer AP

Moinsen,

kurzes Beispiel: An eine kleine Zeltwiese angrenzend habe ich momentan Freifunk mit einem einigermaßen potenten Knoten (TP-Link Archer xy) am Laufen.
Jetzt möchte ich einen zweiten Access Point dazunehmen, um vom Gebäude aus besser in zwei Richtungen nach draußen verteilen zu können.
Auf dem Gelände, bis auf das zentrale Gebäude, gibt es keinen Strom und auch sonst momentan keine Notwendigkeit zu meshen.
Daher die Frage, nachdem ja die Communities im Moment gesplittet werden, um die Knotenanzahl zu reduzieren: Binde ich den zweiten AP per Mesh-on-WAN (ohne VPN) an oder als einfachern AP, d.h. Freifunk LAN-Client hinter dem Offloader?

Ist jetzt nur ein Beispiel im kleinsten Rahmen, für mich allerdings dann schon von praktischer Relevanz :wink:

Viele Grüße
outlawx

ps wenn ich die Kategorie verfehlt haben sollte, bitte umsichtig sein und verschieben

Hi,

die ideale Lösung ist es, den Knoten per LAN-Mesch anzuschließen. WAN-Mesch sollte vermieden werden, wenn es auch noch ein privates WLAN gibt, weil das ganze Grundrauschen sonst auch noch durch das private WLAN gejagt wird.

Grüße
Matthias

Hallo Matthias,

vielen Dank für deine Antwort :slight_smile:
Ich habe eigentlich auch genau mit dieser Antwort gerechnet, allerdings ist Mesh-on-LAN in vielen Firmwares ja nicht updatesicher. (Was in diesem Beispiel keine wirkliche Rolle spielt, da ich jederzeit Zugriff hätte)

Zurück zum Grundrauschen: Der Mesh-on-WAN Traffic landet am Switch des vorgeschalteten Kombi/NGN-Routers. Wieso habe ich dann den Traffic auch im privaten WLAN des Routers? Ich kann beide Knoten über das private WLAN ansprechen, aber der eigentliche Traffic wird doch vom Knoten ohne VPN zum Offloader geswitched und dann nach außen geroutet?

Entschuldigt bitte die Anfängerfragen :blush:

Viele Grüße
outlawx

Wenn deine Firmware die Möglichkeit bietet Mesh-on-Lan im Configmodus auf der Configseite zu aktivieren ist es auch updatesicher.

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Hallo @Metatron,

in meiner FIrmware ist das im Moment nicht updatesicher, allerdings ist das auch kein Problem, da jederzeit Zugriff per Konsole.

Umgekehrte Frage: Was spricht in meinem Beispiel gegen den „dummen AP“ der im Freifunk-LAN hängt? SSID-Update, was noch?

Viele Grüße
outlawx

Er mesht halt nicht. Ist ne Glaubensfrage von vielen und ich nehme mich da nicht aus. Die Lösung mit dummen AP gibts jedoch schon und kann so gemacht werden.

In den meisten Fällen jedoch nur indoor und nicht outdoor. Beispiel, Hotelkomplex oder größere geflüchteten Unterkunft. Ein Hotel bei uns sendet unseren Freifunk SSID intern im Haus über das alte, früher kommerzielle, WLAN System. Nach extern, z.B. Terrassen und weiteres Außengelände wird mit Freifunk tauglichen Geräten gearbeitet, die sowohl Clients bedienen sowie auch Mesh anbieten. So haben andere die Möglichkeit das Signal durch weitere Meshknoten weiter zu reichen.

Auch wenn du glaubst, das dort wo du hin strahlen willst niemand einen reinen Meshknoten aufbauen würde, so sollte diese Möglichkeit aber nicht dadurch verwehrt werden das du die Freifunk SSID von einem einfachen AP abstrahlst.

Pack von mir aus nen 841er inne Tupperdose oder hänge was Sektor mäßiges auf ala Loco, CPE oder normale Nanostation nach draußen, was Mesh on LAN macht mit deinem Archer.

Genau, und wird dort in dein gesamtes privates Netz geleitet. Über Kabel ist das nicht so das Problem, wenn permanent das Grundrauschen vom Freifunk mitübertragen wird, aber das WLAN wird dadurch etwas langsamer.