Rheinland Backbone Documents and Policies

Auch wenn es nicht die Absicht war Personen im Verein auszuschließen ist es aber eine Nebenwirkung.

Wenn Google 80% richtig übersetzt dann sind immer noch 20% falsch und das kann schnell nach hinten losgehen.

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Das habe ich schon verstanden, warum es auf Englisch steht. Ich habe aber nicht verstanden, dass die Diskussion darüber eröffnet wurde, sondern dies nur rein Informativ zum Stand der Diskussion für den 31C3 gepostet wurde. Darüber hinaus bin ich vollkommen mit Thomas ersten Post einverstanden, in dem die Policy vorgestellt und die Regeln klar definiert wurde. Deshalb habe ich bisher nichts zum Thema geschrieben.

Ich bin jedoch erstaunt, wie weitere Postings so einen Chaos einrichten konnten und massig Frust und Zeit kosteten: auf ein mal wurden nach einer Neuanbindung/Split hier eingefügt und irgendwie wurden sie bindend:

Wenn sich aus Sicht des Backbones nicht ändert, muss nichts an das Backbone mitgeteilt werden. Es gehört jedoch zum guten Ton Änderungen zu veröffentlichen. Dies ist jedoch nichts Genehmigungspflichtiges, steht aber auch nicht im Text. Eine Abschaltung der Konektivität sollte jedoch 24 h, wenn nicht sogar länger, vorher angekündigt werden.

may deny steht im Konjunktiv, gibt es Regeln von Ausnahmen? will deny oder direkt denies ist eindeutiger.

Was ist das für eine Regel? Warum darf so was ein BB-Team entscheiden und nicht die Community vor Ort? Ich möchte bei dieser Gelegenheit ein Beispiel nennen: @pberndro hat einen Knoten aus dem Ruhrgebiet in Wuppertal aufgestellt (in meinen Augen vollkommen legitim). Er intersects damit aber ganz eindeutig mit der Domäne Wuppertal. Wer wird in so einem Fall abgeschaltet?

Kann man schon so machen, eine brachiale Abschaltung einer bereits angebundenen Domäne ohne eine Lösung nützt aber niemandem.

Mesht nicht, verbindet sich nicht miteinander, hat keinen Einfluss aufeinander, aber netter Versuch…

dies ist kein Versuch! Es ist eine Nachfrage …

Wenn die Sache doch wie von dir beschrieben legitim ist, frage ich mich warum das hier überhaupt von dir erwähnt wird?
Ich erwarte keine Antwort oder Erklärung, will es aber nicht so stehen lassen.

Fakt ist, das niemand sich dafür zu rechtfertigen hat, warum und wo er einen Knoten aufstellt.
Das Thema gehört auch gar nicht in den Thread zum Backbone und den Policies.

Gruß,
Philip

dein Knoten aus Domäne Ruhrgebiet intersects die Domäne Wupper. Dies wurde als Beispiel genannt, um nachzufragen, was in so einem Fall nach der Regel, die Linus hier vorgeschlagen hat, getan wird.

Es geht hier um Domains die ihre Infrastuktur (Supernodes, DNS Server usw) an das Backbone anschließen. Nodes verbinden sich zum Supernode und nicht direkt zum Backbone und unterstehen dieser Regel daher natürlich nicht.

Jeder kann selbst entscheiden welche Firmware er verwendet.

Dann formuliere das bitte entsprechend.

Warum muss so was nach dieser Regel ein BB-Team entscheiden und nicht die Community vor Ort?

Mir scheint, der Textabschnitt „The community intersects with one or more communities which are already connected to the FFRL backbone and still have enough capacity.“ benötigt Präzisierung. Soll ja vorkommen, wenn sowas definiert wird.

Auch wenn Ich aus dem Bauch der Definition von Chris folgen würde (Situation ergiebt sich ja an Zonenränder immer, Wohnorte spielen ne Rolle und am Ende kann man sich Firmware ziehen und aufstellen wie man will) - so bleibt doch offen, was hier konkret gemeint ist und wer „enough“ an welchen Kriterien entscheidet.

Und wenn Ich die Gesamtdiskussiin korrekt verstehe, dann müsste
„Every additional network the community provides connectivity for has to be announced to the backbone administrative team. Networks which get connected without doing so will result in a shut down of the connectivity to the backbone. This also involves splitting of meta-communities into its own collision domains.“
geändert werden in
„Every additional network the community provides connectivity for has to be announced to and agreed by the backbone administrative team. Networks which get connected without doing so will result in a shut down of the connectivity to the backbone. This also involves splitting of meta-communities into its own collision domains.“
, was mir persönlich auch logischer vorkommt.
Ich würde hier übrigens ein IPv6 Subnet als Netzwerk verstehen - Hardware wird ja kaum gemeint sein. Ggf. Definition.

…abgesehen davon geht es doch hier „nur“ um die Backbone Anbindung, auch wenn es unvorhersehbar schwer sein mag zwischen einem logischen Backbone Tunnel (der einer Kollisionsdomäne Zugang zum Internet verschafft) und einem physikalischen Plastikrouter (der ein Client Device in eine Kollisionsdomäne bringt) zu unterscheiden… :smile:

Meinst du das?: http://de.wikipedia.org/wiki/Kollisionsdomäne

Genau, da der Begriff auch unseren Fall einer Domäne abdeckt:

https://wiki.freifunk-rheinland.net/Freifunk_Rheinland_Net_2.0

Ne, halt, Wupper nicht:

Es wird kein Subnetting angewendet, die Bereiche werden lediglich organisatorisch getrennt und bilden ein großes Layer 2 Mesh

Genau deshalb hat Linus den Zusatz formuliert…

…da erst dieser eine Anbindung einer organisatorischen Domäne (Meta-Community) mit mehreren Kollisionsdomänen (Layer2 Meshs) in der Policy überhaupt erst ermöglichen würde und entsprechend erst mit diesem Zusatz die Anbindung einer Misch-Domäne wie bspw. Wupper es nun ist per Definition überhaupt möglich wäre…

Also ohne Garantie das ich den englischen Text verstanden habe:

Welche technische oder rechtliche Notwendigkeit besteht um auf den Domänservern ein unterteilen der Communitys in einzelne Netze zu verbieten?

Ne, da hast Du was falsch verstanden.

Hier geht es um die Backbone Policy, wo vermutlich auch Mischumgebungen Berücksichtigung finden sollten. Dies war jedoch im ursprünglichen Entwurf nicht enthalten und wurde von Linus deshalb nachgereicht.

Übersetzt steht da dem Sinn nach:

Jedes zusätzliche Netzwerk, dem die Community Zugang ermöglichen will, muss dem Backbone Admin Team gemeldet werden. […] Dies schliesst auch das Splitten von Meta-Communities in eigene Kollisionsdomänen ein.

Also da wird nichts untersagt, sondern explizit, wenn auch mit Meldepflicht, erlaubt…

OK, da stellt sich mir die selbe Frage aber wieder:

Welche technischen oder rechtlichen Gründen machen eine Meldung notwendig?

Ich muss doch auch nicht meinem ISP melden wieviele Netze mein Router bereitstellt.

Du musst die Policy ja nicht akzeptieren, wenn Du auf die Backbone Anbindung verzichten kannst.

Ich verstehe das in etwa so:

Es gibt eine Leistung, die umfasst unter Anderem das Abführen von Traffic ins Internet. Auch IP-Adressen, AS Nummern und sonstige Nebenleistungen.

Zur Nutzung ist lediglich die Policy zu lesen, zu verstehen und zu akzeptieren.

Keine Community ist gezwungen diese Leistung in Anspruch zu nehmen, sei es weil kein Bedarf besteht, die NUB’s oder in diesem Fall Policy nicht tragbar ist oder aus sonstigen Gründen.

Zum Glück ist es ja alles noch ein Entwurf:

Nur verstehe ich nicht wieso wir (Freifunk Rheinland e. V.) uns Regeln ans Bein binden sollen wofür es keine Notwendigkeit gibt.

Da ja nur öffentliche Adresseräume im Rheinland Backbone vorhanden sind gibt es schon mal keine technische Notwendigkeit. Also welche rechtliche Notwendigkeit gibt es?

ack. Dem stimme ich 100% zu. guter Ton +1 :smile:

ack.

Das BB-Team trifft ausschlißlich operative Entscheidungen die für den Betrieb des Backbones relevant ist. Es ist nicht unsere Aufgabe irgendwelche anderen Dinge zu beurteilen oder zu entscheiden.

Die Endgeräte einer Community sind für das Backbone nicht relevant. Ich schlage vor, dass diese Themen getrennt betrachtet werden.

Ein IPv6 Netz ist für die Community ein zugewiesenes Netz allerdings kann die Community das ja nach freiem Willen entscheiden wie es segmentiert wird.

Keine. Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn das zu verbieten. In der Konsensversion mit dem Vorstand gibt es dazu keine Regelung.

Der Status ist zwar noch Grundlage für Policies in Entwicklung. Inhaltlich ist der Inhalt meines ersten Postings ohne jede Ergänzung bis zum Release der konkreten Policies mit dem Vorstand abgestimmt und bindend. Für die bestehenden Verbindungen musst ja eine Regelung her.

Alle Backbone-Teilnehmer haben Verpflichtungen gegenüber dem Datenschutz und gegenüber anderen Parteien. Diese müssen geregelt sein. Die Frage ob es eine Policy geben wird diskutieren wir hier nicht mehr.

Für alle strittigen Fragen habe ich nun oben eine Liste der zu klärenden Punkte erstellt. Diese werden wir bei der nächsten Iteration über die Policy in der Runde mit dem Vorstand diskutieren müssen.
Ich bitte alle die sich an diesem Thema bisher beteiligt haben die Themen die nichts mit der Policy zu tun hat von diesem Thema zu trennen.

Hallo thomasDOTwtf,

ich möchte Dich bitten einmal darzustellen, was eine Policy Deiner Meinung nach rechtlich sein soll. Vielleicht ein beiderseitiger Vertrag, ein Auftrag, eine Verhaltensregel, ein Verhaltenskodex , oder … .
Wenn Du Dir nicht sicher bist, was es genau ist, dann erklär mir bitte welche Rechte die Parteien der Vereinbarung jeweils aus der Policy ableiten sollen. Ich versuche das dann in deutsches Recht einzuordnen. Die amtliche Übersetzung der EU für Policy ist Regel, und das ist ohne einen speziefischen Zusatz, z.B. Verhaltensregeln, ein unbestimmter Rechtsbegriff.

Bitte erklär mir auch noch einmal, wer genau Partei dieser Vereinbarung sein soll. Im Ausgangstext werden einige Gruppen (Community, Admins) genannt, die keine eigene Rechtsform haben oder keine Geschäftsvollmacht haben und deshalb keine Vereinbarungen schließen können.

Vielen Dank für deine Mühe
Uwe Hohenstein

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Dals trifft es. Es ist eine Verhaltensregel für Parteien die an eine Policy gebunden sind. Rechtskraft ist nicht gegeben. Worstcase bei Verstößen ist abschaltung. Dazu gibt’s eine offene Frage bzgl. der Vorgehensweise bei Verstößen s.o.

Grüße
Thomas