Schornstein mit Uplink

Hallo Zusammen,

wir haben ein Angebot bekommen einen Schornstein mit Uplink mit Freifunkequipment zu bestücken (also nicht selber wird von Fachfirma gemacht).

Was soll ich da drauf setzen?

LG
Der Reiner

hi,
was willst du erreichen?

Je nachdem was erreicht werden soll, ist das absolut verschieden, auch das Geld und das Netz spielt eine Rolle.

Hier ein paar Beispiele:

  • CPE210 / CPE510 / Nanostations oben um den Schornstein herum montieren
  • ggf. weiter unten zusätzliche Router für die Clientversorgung am Sockel
  • Wenn das Netz fastd verwendet einen Futro S550 Offloader installieren
  • Wenn es das Geld erlaubt, direkt NanoBeam AC für Langstreckenrichtfunk montieren

Hast du Koordinaten und Angaben zum Netz, sonst ist das nur wildes drauf los raten?!

Wenn es nur ein Leuchtturmprojekt werden soll, dann sollte man die Geräte schon möglichst hoch hängen, damit das Pressefoto mehr hergibt.
Für Clientversorgung natürlich nicht ganz nach oben. Wobei… vielleicht ist der Schornstein nur 8m hoch. Dann sollte man schon ganz nach oben gehen.

Habe mich etwas präziser ausgedrückt.

Ordentliche Sektorantennen (ordentlich != CPP/Nanostation), sowie ordentliche Richtfunkantennen.

wie schon geschrieben: Es sollte für den Presstermin was hermachen.
Daher machen sich Beams mit Radomen oder lange Sektorantennen immer gut.
Nur wenn die Anwohnenden das nicht so toll finden, dann sollte man vielleicht doch eher Picostations montieren.

Vielleicht gibt es ja auch Femtostations?

Wir (Freifunk Mönchengladbach) haben von einem lokalen ISP dss Angebot bekommen, im Rahmen einer Schornsteinbesteigung für eine private Richtfunkanbindung auch Freifunk-Equipment dort installieren zu lassen - evtl. sogar als Sponsoring. Bedingung ist natürlich, dass der Geschäftspartner auch überzeugt werden kann.

Leider liegen mir noch keine genauen Informationen zu Uplink oder Position vor. Ich weiß nur die PLZ (die mehrere Stadtteile im Westen der Stadt beschreibt).

Erste Idee war, dies als Einstieg für einen Funk-Backbone in MG zu verwenden und dort ringsrum brauchbare Hardware mit mittlerem Öffnungswinkel an lokaler Supernode einzusetzen. Ob das Sinn macht, kann man aber erst entscheiden, wenn Position und Höhe bekannt sind, so dass man potentielle Gegenstellen ausmachen kann.

Hängt 4 CPE510er auf, mit Stock-FW.
Und führt die Leitungen EINZELN runter, mit ordentlichem Kabel. Netzteile unten (in Reichweite wg. Reset-Knopf)
Nutzt das als WDS-Linkstrecken für den Aufbau eines Backbones.
(Und ja, wirklich kein KEIN Clientnetz. Das bringt nichts „aus der Höhe“, außer frustrierte Nutzende. Und auch kein AdHoc-Batmannetz, sondern wirklich nur WPA/WDS-Mode. Das motivert dann auch Leute, bei sich Gegenstellen hinzuschrauben. Im Nahbereich Nanostation LocoM5, im Fernbereich Nanobeams oder noch größer…)

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So ich habe nun genauere Informationen.

Wir könnten wenn der Kunde einverstanden ist auf 25-30 meter montieren. Dort wird es eine 400/400 MBit geben von der wir natürlich nicht die gesamte Bandbreite bekommen.

Es wird dort einen Schrank geben, wo wir auch Equipment unterstellen können. Ich denke auch an 4 x 210er und 4 x 510er mit Stock FW und über VLan auf das Equipment im Schrank das auch eine SN sein könnte oder ein OffLoader.

Hallo Adorfer,

Deine Hilfe als Höhenkletterer ist auch hier gefragt. Denn die Installation wäre unsere Sache. :wink:

Ich schlage vor, die Diskussion in die PM zu verlegen, da es nun auch um Detailfragen gehen wird bezüglich „wer, was, wie teuer etc“