Supportarmen Computerraum für Flüchtlinge konzipieren

Leicht-OT, zugegeben. Da wir mit Freifunk ja jetzt mit einem Fuß in einigen Unterkünften sind, möchten wir hier und auch einen Computerraum konzipieren.

Da müssen wir hauptsächlich drei Probleme erschlagen - Schwächliche Gebrauchthardware, Vielsprachigkeit, ungewisse Supportsituation.

Schwächliche Gebrauchthardware bekämpft man mit einem leichten Betriebssystemen. z.B. Lubuntu. Doch wie erschlägt man die anderen beiden Probleme?

Erste Idee war das System immer frisch von einer Live-DVD oder Netzwerk zu booten und einen gemeinsamen Speicher anzubieten. Gibt es die Möglichkeit, dass das System bei jedem Start die Sprache abfragt und sich dementsprechend präsentiert?

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Es gab da einen Vortrag auf dem CCCamp 2015 ( media.ccc.de - Refugees Emancipation) von http://www.refugeesemancipation.com/contenido/cms/front_content.php.

Die haben da wohl eine Menge Erfahrung mit der Einrichtung von Internetcafes für Flüchtlinge.

Vielleicht haben die da auch solche Infos zum Setup.

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Ich denke das Problem lässt sich sehr einfach erschlagen indem man einfach alle relevanten Sprachpakete installiert und dann einen großen Shortcut zu den Spracheinstellungen auf den Desktop packt bei dem man die Systemsprache auswählen kann.

Die Leute sind schließlich nicht doof, ein entsprechendes Icon (z.B. mehrere Flaggen) sollten die meisten verstehen. Und der Rest fragt dann halt ziemlich schnell nach, wenn es Probleme mit der Defaultsprache gibt.

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Damit die Einstellungen auch möglichst supportarm erhalten bleiben, haben wir uns für folgende Lösung entschieden:
http://wiki.ubuntuusers.de/Computer_nach_dem_Neustart_zurücksetzen

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Danke für den Tipp. Ich habe jetzt mal eine Lubuntu-Live-CD ausprobiert und das klappt schon ganz sympatisch, auch wenn ich in der VM beim Start immer englische Tastatur hatte.

Am Besten wäre natürlich, das komplett vor Ort zu organisieren. Da es sich aber um Notunterkünfte handelt, könnte die Fluktuation schon höher sein.

Sowas mit lubuntu zu organisieren schwebte mir auch schon vor. Für mich fällt es allerdings flach da die Bezirksregierung sich da quer stellt mit Sicherheitsrichtlinien, Brandschutz etc…

Wenn du so etwas konzipieren willst würde ich zumindest den Rechner selbst in eine Art Käfig sperren.

Und bevor es jetzt wieder losgeht: nein nicht alle Flüchtlinge sind Diebe.

Wir sammeln einfach was ein, was besser steht als wandert. Also Desktops statt Raspi. Das sollte als Vorsichtsmaßnahme reichen.

Moin.

Weil ich gerade drüber gestolpert bin.
Ich weis ja nicht wie eure Finanzdecke aussieht, aber vielleicht lässt POLLIN da mit sich reden.
Wäre doch was:

Iwie festdübeln und gut ist. Tastatur und Maus fallen wegen Touchscreen auch weg.

Gruß

Gibt auch Linux Distributionen die fertig im „Kiosk Modus“ daherkommen z.B. Porteus

PS: Über Multilanguage Funktionalität würde ich mich jedoch vorher informieren…denke das ist bei so einer Sache das A und O :wink:

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