Tod für Freifunk durch alles und jeden - geht es auch eine Nummer kleiner?

Ob TMG, VDS oder jetzt die FCC und die EU - sofort tönt es in den sozialen Medien „DAS ist der Tod für Freifunk!“. Mir ist klar, dass dieses Bedrohungsszenario aktivierend wirken soll, in seiner Masse ist es aber so langsam nervig.

Der Freifunk lebt trotz und teilweise auch dank erschwerter Bedingungen, hat unlösbar scheinende Probleme bereits gelöst und wird auch kommende Breitseiten irgendwie lösen.

Unsere Bewegung ist kein rohes Ei auf ausgestrecktem Löffel, dass durch jede Bodenwelle zu zerbrechen droht. Wir sind eher das Unkraut, dass doch irgendwie immer wiederkommt, auch wenn jemand seine Pestizide drüber verstreut.

Gibt es eine Losung, die nicht gleich vermittelt, dass wir jeden Augenblick weg vom Fenster sein könnten?

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Mein Herren …
ich hab
„Tod durch Freifunk“
gelesen und hab gedacht, was ist denn jetzt schon wieder :wink:

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Wollte mir schon nen Alu-Hut aufsetzen. Kerlokiste.

Als Kategorieüberschrift das:
Freifunk - einfach nicht tot zu kriegen, auch nicht durch: … XYZ (EU, Telekom, Politik, Abmahnwahn)

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Danke, genau das denke ich mir auch immer wieder.

Ich denke man sollte hier in der Tat vorsichtig sein. Wenn vermittelt wird, dass Freifunk keine Zukunft hat, wid auch keiner mehr großartig in Freifunk investieren wollen. Wenn wir auf der anderen Seite es schaffen, in den nächsten Jahren durch viele Neuinstallationen Fakten zu unseren Gunsten zu schaffen, stehen wir zumindest deutlich besser da.

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Bisschen lockerer sollte man das schon angehen. Ne knackige persiflierende Überschrift für die Kategorie und einen feinsinnigen Erklärungstext was die Kategorie zum Inhalt hat und damit ist schon den Berufsbedenkenträgern der Wind aus den Segeln genommen.
Um das immer wieder aufploppende Thema kommen wir jedenfalls durch totschweigen nicht herum.

Humorvoll aber dennoch ernsthaft behandelt wäre es ein Plus für Freifunk
Totgesagte leben länger/ Unkraut vergeht nicht etc etc etc …