TP-Link WR841 - Relikt und Zukunft

Alte WiFi-Hardware macht Probleme, dass sie im Vergleich zu aktueller Hardware viel mehr Channel-Zeit benötigt um die gleiche Menge an Daten zu übertragen. Das meine ich damit. :slight_smile:

In der Roadmap wurde Tunneldigger nicht abgekündigt.

Was das AR71xx-target anbelangt hat das nichts mit dem Tunneldigger zu tun.

Siehe folgende (mindestens 4) Threads, da steht eigentlich alles drin.

Falls Du damit „841er“ meinst: Dann trifft das nicht zu. Oder auch direkter : Du schreibst Unfug, wenn Du jetzt versuchen solltest, hier in einen Fritzbox-AVM-Thread zu derailen.

Oder sachlich:
Das Wifi der 841er ist hinsichtlich Qualität (Signalsauberkeit, Timing, Antennenqualität) besser als bei vielen neuen ac-Routern bei denen das Wifi2.4 nur noch als „Todo“ so grade mal mit Minimalperformance mitgeschleift wird.
(Zumindest wenn ich mir die 2.4er-Wifimesh-Leistung in der Praxis ansehe, z.B. im Vergleich zur FB4040 oder FB4020, aber auch UBNT-Mesh-AC)
Und für Wifi6 ist die Zeit bei OpenWRT noch mindestens 1 Jahr entfernt, eher 2. Und auch dann wird’s nicht schnell so preiswert, dass es Einstiegssegment ist.

Angesichts den Titel des Threads „Relikt und Zukunft“ können wir daraus natürlich einen Laberhread machen „Wifi6 for the Win“. Und Videos von 841er-Zerstörungsaktionen posten. Zumal ich sowieso nicht sehe, was man hier sinnvoll schreiben könnte, was nicht in einer der 4 obigen (und es gibt noch mehr) 841er-Nachfolge&Aufrüstthreads gesagt wurde, mehrfachst.

1 Like

Wie ich beschrieben habe, finde ich den Aritkel echt gut gemacht und schön beschrieben. Das was ich gesagt habe war allgemein auf das Aufrüsten von alten Routern bezogen. Wenn natürlich der Router nur 2.4 GHz macht, dann ist das aber auch schon ein Ausschlusskriterium für mich, da es kaum benutzbar ist für höhere Datenraten. Aber das Ding wird auch kaum Performance machen, wenn Gluon dann zu wireguard wechselt? Am Ende hängt doch dort auch viel Entwicklungsaufwand dran und blockt auch neue Entwicklung, wenn man alte Sachen mitschleift muss. Wir hatten da auch schon in Berlin knartsch, dass Leute sogar meinten, das alte Netz überhaupt nicht anfassen zu dürfen, da „never change a running system“.

Also macht das gerne. :slight_smile: Ich hab nur den Sinn bezweifelt das wirklich zu machen. Aber es ist besser als einfach nix zu machen. Und ja ich laber gerade sehr gern… Mir ist echt Langweilig gerade die ganze Zeit nur noch zu hause und mir macht es Spaß mich auszutauschen.

Da „wechselt“ nichts.
Ich habe die Roadmap so verstanden, dass die VPN-Transportlayer so weit abstrahierent werden, dass die Dependencies weniger werden, nicht mehr.

Dass also bei VPN neben Fastd und L2TP-TunneldiggerV4 auch V6tunneldigger und wireguard mit zusätzlich hineinkommen.
Die von Dir unterstellten Wireguard-Performance-Probleme sehe ich nicht. Zumindest ist es bei den realworld-Knoten in ffmuc immernoch x-fach fixer (OHNE Ram-Aufrüstung) als fastd.

Ich hab hier nur gemutmaßt. Wenn man wieguard fährt ist das natürlich schonmal besser als andere Tunnel wo encryption benutzt wird. Ich glaube aber das sind mips Kisten ohne encryption beschleunigung? Und war mal der Meinung bei den München-Leuten eine Tabelle gesehen, wo die mit wireguard + vxlan + batman eine Performance < 50 Mbit/s haben (ich finde diese Tabelle aber leider gerade nicht). Ich hab leider keine Ahnung von fastd.

Zum Wireguard-VXlan-Batman-Thread (und den Performance-Verbesserungen, die awlnx dort hinbekommen hat bei Bufferallocation/memcopy etc):
Parallelthread

Danke. Diese Tabelle.
Da bist du beim einem TP-Link TL-WR841N/ND v9 bei 15,5/15,3 Mbit/s.

Mittlerweile geht mehr aber mehr als 30mbit/s sind verschlüsselt wohl schwierig. Eventuell wenn wir unsere neue Idee durchsetzen:
[IDEA] FFMUC Routed only with B.A.T.M.A.N. inside the local mesh · Issue #87 · freifunkMUC/site-ffm (github.com)

Andererseits, man muss sich langsam einfach damit abfinden dass die Hardware alt ist und raus …

2 Likes

O.K. Das mag natürlich so sein.

Wenn ein hoher Traffic vorhanden ist, macht es natürlich Sinn bessere und neuere Hardware einzusetzen.
Allerdings ist das nicht überall der Fall und es spricht doch nichts dagegen, dort wo sehr wenig Traffic vorliegt, eine alte Hardware einzusetzen die dort prima ihren Zweck erfüllt.

Danke für die Hinweise und Links!

Bezüglich Tunneldigger muß wohl die Frage anders formuliert werden:
Kann der VPN nur global für alle Router in einem build gesetzt werden,
oder kann der individuell für ein Router / Target konfiguriert werden?

Bezüglich der aufgerüsteten WR841 müssen die Änderungen wohl zuerst in OpenWrt einließen, bevor dies in gluon nutzbar ist?

Ja - der Artikel ist vor allem etwas für Leute, die gerne etwas basteln wollen.

Hier steht noch ein Modell mit 4 MB, daß gluon mit Wireguard für Freifunk München bedient und das funktioniert im Test ganz gut.
Keine Ahnung ob das noch so ist, wenn mehr als 1-2 Clients dranhängen, aber prinzipiell bedeutet dies das alte Hardware deshalb nicht unbrauchbar ist.
Das mag natürlich gerne jeder anders sehen.

Wer aktuelle Standards erwartet sollte halt keine alte Hardware nutzen.
Und das ist in Ordnung, da jeder andere Ansprüche hat.

Interessant. Danke für die Information.

Eine Verschlüsselung sollte eigentlich auch mehr CPU-Leistung und nicht unbedingt viel mehr RAM fordern.

1 Like

Oder zumindestens nicht mehr neu rausgegeben werden. :wink:

Dankeschön für die ganzen guten Messungen und Doku! Das immer echt sehr interessant was ihr macht. Trotzdem bleiben wir in Berlin glaube ich erstmal bei layer 3 mesh. :slight_smile:

1 Like

Ja, aber wenn man schon den Strom verbraucht und dafür zahlt, dann fände ich es besser, dass da mehr Leistung rausgeholt werden kann. Ich glaube so ein wr841 ist nichtmal mehr der Strom wert, den er über ein paar Monate verbraucht. Aber habe keine Messungen gemacht!

Wen interessiert eine Leistung von mehr als 30 MBit, wenn er Beispielsweise nur eine Anbindung mit DSL oder VDSL 25 hat?

Daher kann alte Hardware durchaus ausreichend sein.

1 Like

Ja - das sollte man mit einbeziehen.

Solche Messungen stehen noch aus. :wink:

Eine alte CPU die nur mit max. 600 MHz läuft kann jedoch deutlich stromsparender sein als ein neues Gerät mit mehreren Kernen, wo die CPU kein frequency scaling kann.

1 Like

Ja, aber wenn du dann keine Hardware Encryption Acceleration hast… xP

Also das fände ich jetzt auch mega interessant was stromsparender ist. :wink:

Eine Fritzbox im DSL-Betrieb ist innen ein regelrechter Backofen.
Keine Ahnung wie groß der Bedarf ist, wenn das DSL nicht benutzt wird, sondern nur das WLAN.
Leider ist kein Vergleichsgerät vorhanden, daher macht zur Zeit eine Messung kaum Sinn.

Das macht das VDSL oder? Hab mal gehört, dass allgemein VDSL mega viel schon versucht die Channel vorher zu „entzerren“ um da noch die letzten Mbits aus dem Kupferkabel zu quetschen. Da wäre Glas bestimmt schöner.

https://news.ycombinator.com/item?id=13364762

Es stellt sich die Frage ob eine Hardware-Encryption überhaupt ein Chacha20 von Wireguard abdeckt, denn normalerweise ist AES inzwischen der Standard?
Wahrscheinlich nicht und so fällt dieser Vorteil nicht ins Gewicht.

1 Like