Welcher Router liefert den größten Datendurchsatz via VPN?

Spontan gefragt: Von allen bisher von Euch getesteten Routern liefert welches Modell via VPN den größten Datendurchsatz?

Hallo Lutz,

ich kenne aktuell keinen Router der ein Hardware Crypto Mudul hat das Supported ist.
Unter folgendem Link siehst du für vier Router einen entsprechenden Benchmark.
Die Unterschiede sind denk ich vorallem auf unterschiedliche Taktraten der CPU zurückzuführen.

https://projects.universe-factory.net/projects/fastd/wiki/Benchmarks

Es gibt aktuell Bestrebungen eine neue Fastd Version einzusetzen die durch eine andere Verschlüsselung höhere Performance verspricht. Man munkelt etwas von 40mbit/s :smile:

Gruß
Thomas

MBit/s wären mir lieber! </dörrobstausscheid>

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Ist es nicht sinnvoll, für sehr bandbreitenhungrige Zwecke ein dediziertes System für den Tunnel &Mesh einzusetzen?

Man könnte z.B. ein Intel NUC, PC Engines APU oder ähnliche Boards durch ein x86-Image unterstützen.

Da könnte man dann evtl. sogar z.B. Ubiquiti-Radios mit Originalfirmware dran anschließen - Mesh-Interface und Client-Interface könnte man über VLAN-Tags an den AP weiterreichen und dort die AdHoc und AP entsprechend konfigurieren. Das könnte WLAN-seitig dann auch nochmal optimierter laufen.
Zumindest ist meine Erfahrung so, dass Ubiquiti und Mikrotik aus den Atheros-Chips noch wesentlich mehr rausholen als OpenWRT.

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Mir wäre ein x86/i64-Image sehr recht, was man in irgendeiner Art von VM (KMV, Xen, VirtualPC) laufen lassen könnte, so man sowieso eine Virtualisierungsumgebung vor Ort hat.
Ich würde da auch gar keine Klimmzüge hinsichtlich Wlan machen wollen, sondern rein „mesh via wan und VPN-fastd“

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Die Übersicht bestätigt das, was ich bereits vermutet habe: Der TL-WR1043ND v2 ist unschlagbar; inzwischen ist er bei Amazon sogar für weniger als 40€ zu haben: http://www.amazon.de/TP-Link-TL-WR1043ND-300Mbit-Ultimate-Gigabit/dp/B002YETVTQ/ref=sr_1_1

Die Test-Firmware von FF-Paderborn einzusetzen, ist mir derzeit noch etwas zu heikel: Nicht, dass die originale IP übertragen wird.
Höchste Zeit, dass es für den eine stabile FF-Firmware gibt! :wink:

Hallo Lutz1,

du kannst dir ja auch selbst das gluon übersetzen. :smile:
Aber unter 40 Euro … hmm ich glaube da könnte ich mal schwach werden :smile:

– nachtrag:

gerade noch mal geschaut. ich persönlich würde mich dann doch lieber für einen 3600 oder 4300er entscheiden. Warum: Die Geräte unterstützen auch 5Ghz. Das ist langfristig die bessere Entscheidung.

Gruß
Thomas

Also wäre der 1043v2 für Installationen mit Lan-Meshing interessant, um beispielsweise Kirchtürme oder größere Gebäude anzubinden? Es gibt in Berlin eine Installation, wenn auch nicht mit Gluon realisiert, die haben afair einen 3600 an 4 Ubiquiti Loco2 und an 4 Loco5 verkabelt.

Bei dem was auf 2.4GHz los ist kann die 5GHz-Option nicht falsch sein.

root@ESC9V9416RGW3:~# iw dev wlan0-1 scan |grep -c „BSS.*0-1)“
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(WR841N, mit den normalen Rundstrahlern. Am Fenster… hinter(!) Doppelglas)

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Leider können viele Geräte den 5-GHz-Bereich nicht empfangen.
Das von mir verwendete Acer Liquid Z4, das ich erst vor wenigen Wochen bei Phone House für 89€ gekauft habe, ist nur b/g/n-tauglich.
Mein Notebook, das Medion Akoya P6620 (Baujahr: 2009), liefert mit Win7 noch immer beste Dienste und nebenbei höre ich noch Webradio mit dem auvisio APD-100.bt.

Nicht ein einziges der von mit verwendeten Geräte kann mit der 5-GHz-Technik etwas anfangen.

Hinzu kommt: Im 5-GHz-Band sind zwar größere Sendeleistungen erlaubt (ich glaube, bis zu 1 Watt im Unterschied zu 100 mW bei 2,4 GHz), dafür ist bei höheren Frequenzen auch die Abschirmung durch Hindernisse größer. Jeder kennt das von Sat-Schüsseln: Wenn man nur die Hand vor den LNB hält, bricht der Empfang ein (die TV-Satelliten nutzen Frequenzen bei 12 GHz).

Deswegen soll ja 5Ghz nicht ausschließlich sondern als Zusatz eingesetzt werden.

Ich meinte mit

Auch nicht eine „exklusiv-Option“, sondern eine „Zubuch-Option“, bei der die Standard-Leistung NICHT verfällt.

Hallo,

man ist schon froh das man überhaupt einen freifunk Router aufgestellt bekommt und jetzt soll noch ein PC daneben gestellt werden ;-).

Gruß Jörg

Hallo Jörg, natürlich nicht für normale Knoten zuhause.

„Größter Durchsatz“ ist wie „schnellstes Auto“.
Es hat nichts mit „überhaupt irgendwie mit Dach über dem Kopf von A nach B“ zu tun. Und wird schnell irrational für Außenstehende…

5GHz ist schnickschnack für Cabrio Fahrer. Lasst da die Finger von. Ich möchte der einzige bleiben der 5GHz einsetzt :slight_smile:
Ernsthaft: ich hatte ganz vergessen wie gut WLAN sein kann wenn es nicht von anderen gestört wird :wink: hier ist jeder Kanal zwei mal belegt und der Empfang ist miserabel. Was geschieht? Jeder hängt Repeater ins Haus was die Sache nur auf den ersten Blick besser macht…

NUC, alte Hardware, virtuelle Maschine ist doch schon möglich.

Einfach Linux drauf nudeln und ein wenig confen, dann die Router mit Mesh on Wan ohne eigene Tunnel dahinter hängen und man hat die maximale Bandbreite, die die Leitung kann.

Ein x86 Gluon ist in dieser Konstellation nicht zwingend erforderlich und das einzige was die Performance ausbremst, nämlich der Tunnel, ist dann auf die externe Maschine „offloaded“.

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mich würde eine Anleitung für sowas interessieren…

Hatte ich mal grob vorbereitet, da fehlt nur noch die dynamische IP-Holung:

http://pad.freifunk.net/public/fastd_anbindung

Da hatte @paulinsche aber glaube ich auch dort schon was zu geschrieben:

Da fehlen noch die Ebtables Multicast & Broadcast Filter die in Gluon genutzt werden. Bitte so nicht verwenden :wink:
Diese müsste man noch konvertieren damit diese auf normalen X86 Distros verwendet werden können.

Links:
https://github.com/freifunk-gluon/packages/tree/master/gluon/gluon-ebtables
https://github.com/freifunk-gluon/packages/tree/master/gluon/gluon-ebtables-filter-ra-dhcp
https://github.com/freifunk-gluon/packages/tree/master/gluon/gluon-ebtables-filter-multicast