Wer von euch ist bei The things Network?

hi

genau so schaut es aus :smile:

Geplant ist es an diesen Mast ein Gateway anzubringen:

Hardware ist bereits bestellt: Raspberry PI (liegt schon hier rum) mit ic880a-spi ich bin mal gespannt :smile:

Standort 49°31’11.8"N 11°03’38.5"E Internet gibt es dort über ne Freifunk Richtfunkverbindung :smile:

Würde mich über Kontakt zu Leuten freuen die damit schon arbeiten und wo ich vielleicht mal dumme Fragen (auf deutsch ;)) stellen kann :smile: (am besten irgendwo im IRC)

mfg

Christian

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In Lünen soll im Januar was losgehen. @ute
Und in Münster stehen schon mehrere Gateways @vax

Frohe Weihnachten

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Gibt es für Leute, die sich unter dem Namen wenig vorstellen können, eine Weblink, der das brauchbar zusammenfasst worum es geht?

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Die Münsteraner haben eine eigene Katgegorie zu dem Thema nennt sich Freifunk-LP.

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@adorfer, in einem Satz gesagt, ist es ein Band mit extrem geringer Bandbreite, dafür sehr großer Reichweite und extrem geringem Stromverbrauch. Das Lorawan ist ein offenes Konzept um kleine Batterie- oder Solarmessgeräte anzubringen. Dabei werden die Messergebnisse zunächst per Lorawan an einem Ort mit Stromversorgung transportiert und dann ins Internet eingespeist. Beispiel war @vax’ derzeit defekter wiekaltistderkanal.de Sensor. (Webseite ist derzeit offline)

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Danke für die Infos!!

Nebenbei noch, wer macht bei pmr446 Funk Gateways mitmacht?

Link gerade bekommen-> Standorte/Nuernberg/Neunhof – Freifunk Franken

Auf dem Congress, Tag 2 erzähl ich in der Freifunk Assembly was zu dem Thema, glaube ich :smile:

https://events.ccc.de/congress/2016/wiki/Session:LoRaWAN–Freifunk_der_Dinge

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„The Things Network“ (TTN abgekürzt, https://www.thethingsnetwork.org) ist eine Initiative aus den Niederlanden, die auf LoRaWAN Basis ein offenes IoT Netzwerk aufbauen möchten (nur um mal alle Buzzwords in einen Satz zu packen…). Gestartet haben die in Amsterdam und haben sich dann per Kickstarter Kampagne finanziert und man konnte über diese Kampagne entsprechende Gateways und Nodes bekommen (die glaube ich kurz vor der Auslieferung sind).

LoRaWAN (https://de.wikipedia.org/wiki/Long_Range_Wide_Area_Network) arbeitet in Deutschland auf 868Mhz und soll auf große Entfernung mit sehr geringem Energieaufwand funktionieren, dabei aber halt nur eine sehr begrenzte Datenrate zu lassen. Das TTN bildet nun die Schnittstelle zwischen IoT Geräten und Webbasierten Anwendungen, die folgende Grafik zeigt das ganz gut:

Node: Zum Beispiel Arduino oder ESP8266 basiert mit RFM95W oder Microchip RN2483 als „Funkmodul“ und diversen Sensoren
Gateway: Eigenbau (siehe Warpzone) basiert auf RaspberryPi & IMST IC880A, TTN Gateway aus der Kickstarter Kampagne, oder (teueres) Fertiggateway
Router, Broker, Handler, etc. = Software auf den TTN Servern
MQTT/etc. Anbindung = Eigene Webapplication die die Daten dann weiter verarbeitet

Freifunk Communities mit TTN Erfahrung: Münster hat in der Warpzone ein Gateway und die Bonner Freifunker (KBU) haben auch schon welche im Betrieb. Wir (Hennef, über unseren Verein Freie Netzwerker e.V.) experimentieren auch mit TTN, ein Gateway (RaspberryPi & IC880a & custom PCB aus Holland) läuft schon, dazu waren wir auf einem Workshop in Eindhoven, um uns das mal genauer anzuschauen. Da bei uns der Aufbau eine Backbones für Freifunk gerade ansteht und wir dafür dann ehh auf dem ein oder anderen Dach herumklettern war es für uns naheliegend dann auch die gleichen Ort für TTN zu verwenden, Strom und Internet sind ja dank Freifunk vorhanden.

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Dankeschön für die Info!!

Was würde mir die einfachste Lorawan Gateway Ausführung kosten?
Könnte mir jemand beim Einrichten helfen?
bzw kann jemand mir ein fertiges Gateway senden?

Habe leider was programmieren betrifft zwei linke Hände :frowning: :frowning:
Danke

Hi

ich würde aktuell (nachdem was ich so gelesen habe, pers. Meinung!) zu einen RasPi und einem iC880A-SPI raten. Das Ding kann wohl auf mehreren Frequenzen gleichzeitig arbeiten und ist noch bezahlbar :wink: Dazu noch ne kleine Antenne und passendes Kabel. Gut 200€ für das Zeug + das RasPi (35€) SD-Karte (10€) und Netzteil (keine Ahnung).

Software muss man mal gucken, bisher bin ich da auch noch sehr unschlüssig werde mich aber wohl grob an diese Anleitung halten:

Was am Ende dann bei raus kommt… wir werden sehe so recht sicher bin ich mir hier auch noch nicht g Ich denke da fehlen einfach noch Erfahrungswerte und deutsche Anleitungen, vllt. schreib ich bisschen mit was ich so mache. Muss nur mal gucken wo das am besten Platz findet.

mfg

Christian

ic880a + Raps und er von dir genannte Installer ist das was wir in Münster in allen Konzentratoren verwenden und scheint für Selbstbau auch sonst die Waffe der Wahl zu sein.

Auf stabile und exakte 5V achten! Und: Kabel zwischen ic880a und Raspi möglichst kurz. Das ic880a oder das Gesamtgewerk abschirmen.

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Wer mehr wissen möchte: Congress, Tag 2, 18:30, Freifunk-Assembly.

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habe das hier gefunden, geht das auch??

https://www.maker-shop.ch/lora-gps-hat-fuer-raspberry-pi

Der IC880a ist die preiswertestes Möglichkeit zur Zeit an ein Gateway zu kommen atm (das TTN Gateway, von der Kickstarter Kampagne, schaut auch gut aus ist aber noch nicht verfügbar). Die Lösungen auf Basis des RFM95W/SX1276 sind nur fähig gleichzeitig einen Kanal zu bedienen und laufen unter der Bezeichnung „Single-Channel-Gateway“, das ist okay zum testen von eigenen Nodes, aber nix was an die „großen“ Gateways herankommt (der IC880a empfängt auf 8 Kanälen gleichzeitig).

Ich kann, falls wer möchte, auch Kontakt zu Frank herstellen, er hat damals den Workshop in Eindhoven gehalten an dem er auch custom PCBs mitgebracht hatte um den IC880a mit dem RaspberryPi zu verbinden = keine langen Kabel = keine Einstreuung, wer möchte kann den PCB hier im Thread (https://www.thethingsnetwork.org/forum/t/workshop-build-your-own-gateway-eindhoven-area/3584) auf den Photos sehen.

PS: und mit Ingomar zu sprechen auf dem Congress in Hamburg wird sich sicher lohnen, die Münsteraner kennen sich richtig damit aus!

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Hi

also ich hab mein Teil jetzt da. War dank Anleitung auch relativ problemlos mit einen RasPi in Betrieb zu nehmen.

Leider dauert mein Shield für den Arduino noch etwas, so das ich bisher keinen Node zum testen habe. Daher hab ich mich mal eingelesen wie man da nun schlussendlich eigentlich kommunziert… MQTT qRPC… mir raucht der Kopf… das wird noch lustig :wink:

Gruß

Christian

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Auch auf dem Freifunk Tag 17 in Hennef gibt es etwas zum Thema TTN. Einmal wird Laurens, der Community Manger von TTN aus den Niederlanden kommen und TTN selber genauer vorstellen, quasi ein Rundumschlag zu dem Thema und dann kommt noch Frank Beks aus Eindhoven vorbei, der bei uns einen Bastel-Workshop abhalten wird, auf dem die Teilnehmer jeder eine ziemlich kompakte & preiswerte TTN Node selber bauen wird. Wer also den Lötkolben schwingen möchte sollte sich dafür anmelden, die Plätze für diesen Workshop sind erstmal auf 10 Plätze beschränkt, um den Überblick zu behalten, mehr Infos gibt es dazu in der Fußnote auf der FFTag17 Seite: www.freifunk-hennef.de/fftag17

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Nicht nur im Norden (https://forum.freifunk.net/t/schleswig-flensburg-freifunk-iot-und-lorawan-wachsen-bei-uns-zusammen/14920) wird fleissig am IoT gebaut, sondern auch im Westen. Wer Lust & Laune hat ist gerne zu uns nach Hennef eingeladen zu unserem „TTN Gateway Workshop“. Auf dem #fftag17 haben wir ja schon LoRaWAN Nodes gebastelt und Frank (aus Eindhoven) ist nun wieder dabei wenn wir die passenden Gateways bauen.

Termin: 10. Juni, 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: InterKult in Hennef
Info: http://www.ttn-hennef.de/ttn-gateway-workshop-2017/ (hier findet sich die Anmeldung, Bauteilliste, etc.)

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Mir fehlt nach wie vor eine Vorstellung.
Lassen sich die Zuschreibungen

  • „große Entfernung“
  • „sehr geringer Energieaufwand“
  • „sehr begrenzte Datenrate“

irgendwie quantifizieren? („sehr begrenzt“ ist zudem irgendwie doppelt vieldeutig)

Irgendwie fehlt mir der Glaube, dass dieses Verfahren VLF-Übertragungen schlagen könnte. Aber der technische Fortschritt könnte schlicht an mir vorbei gegangen sein.

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Vorweg, ich bin kein Funkamateur, sprich VLF musste ich googlen… Um mal ein paar Werte weiter zu geben:

  • große Entfernung: maximales Link Budget ist 151 bzw 154dB in Europa, damit kommt man ca. 800km weit im „Free Space“. Praxis davon: Wetterballon mit batteriebetriebenem Sender schaffte letzte Jahr ca. 350km (von Holland nach Hamburg) und das erreichte Gateway in Hamburg war so ein Selbstbaugerät ähnlich wie aus dem Workshop. Die sendende Node war meine ich von Sodaq, auch mit standard Komponenten (Rundstrahlende Antenne, etc.) ausgestattet. Alternative war ein Schweizer, der über 202km ein ziemlich hoch hängendes Gateway in den Alpen erreichen konnte, mit einer selbstbau Node und 10cm rundstrahlender Antenne. Auf freiem Feld sind 15-30km oft gut möglich, in der Stadt (hängt schwer von der Umgebung ab) 1,5km bis 5km - je nach Umgebung, Position des Gateways, etc.

  • wenig Energie: Es wird auf 868Mhz und maximal 14dBm gesendet, der LoRaWAN Stack passt auf einen Atmel, sprich die kleinen Arduinos langen dafür aus und damit sind die so gebauten Nodes in der Lage über Monate Daten zu senden mit einem einfach Akku (kommt natürlich auf a) den Sensor b) die Frequenz/Häufigkeit der Datenübermittlung und c) Größe des Akku an). Mal ein Beispiel, ich habe den luftdaten.info Feinstaubsensor umgebaut auf Atmel + LoRaWAN Basis und der sollte ca. 6 Wochen mit dem 6600mAh Akku laufen, bei einem 8 Minuten Intervall der Daten (Sensor hat einen eingebauten Lüfter, der gut Strom zieht).

  • Datenrate von 300 Baud bis 5.5kbit/s je nach Spreading Factor, dabei darf man die 1% duty cycle Regel nicht vergessen - sprich man darf nicht non stop senden, sondern muss Platz für andere Geräte lassen.

Wenn Dich der technische Hintergrund zum Verfahren interessiert, findest Du in diesem Video vielleicht am ehesten Antworten (als Funkamateur kannst Du glaube ich aber weite Strecken überspulen): LoRa crash course by Thomas Telkamp - YouTube

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