WLAN in Flüchtlingscamp - Geschwindigkeit?

Hallo - wir haben in einem Flüchtlingscamp ein WLAN aufgespannt mit folgendem Aufbau:
Kabel kommt mit 100 Mb/s ins Camp, geht dann in einen geflashten WDR4300 (freifunk.karlsruhe) und wird dann auf 3 weitere TP-Link Router (C5 und WDR4300) per Kabel verteilt.
Problem: von den 100Mb/s bleiben nach dem geflashten WDR4300 nur noch 8 - 12 Mb/s übrig, auch wenn ich die drei weiteren Router abklemme.
Hat jemand eine Idee, wie wir die gelieferten Mbs besser ausnutzen können?

Dieses Thema ist hier schon oft diskutiert worden. Hier die Essenz in aller kürze.

Ich hoffe die Installation wurde in Abstimmung mit der Community gemacht, denn Camps ziehen ab ein gewissen Größe soviel Traffic, dass mitunter ein Ausbau der Freifunk Infrastruktur (Gateways) nötig ist. Sollte das nicht geschehen sein, suche bitte schnellstens und vor allen weiteren Schritten den Kontakt zu deiner Community!

Technisch ist dieses Resultat normal. Wenn FF-Karlsruhe fastd, also eine Verschlüsselung nutzt, dann benötigt diese Rechenleistung auf den Routern. Da diese keine Leistungswunder sind, bleiben auf ein C5/4300 idR max. 20-25MBit/s übrig.

Das du diese schon nicht erreichst, ist ein Zeichen dafür, dass das FF Netz bereits groß und/oder ausgelastet ist.

Abhilfe schafft hier nur eine Netzerweiterung und dann ein s.g. Offloader, der die Daten schneller verschlüsseln kann. Hier ist der Futro S550 zu empfehlen. Je nach Konfiguration sind dann bis zu 80MBit/s für FF nutzbar.

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