Wuppertal expandiert nach Burscheid

Heute haben wir 2 neue Knoten in Burscheid bekommen. Natürlich freuen wir uns über jeden neuen Knoten in unserer Community, aber ich bin mir nicht ganz sicher ob die SSID Freifunk-Wuppertal viel Sinn außerhalb unserer Stadtgrenzen macht.

Ist der Knotenbetreiber zufällig hier im Forum aktiv?

Wäre irgendwie cooler, wenn Wuppertal unbedingt die SSID halten will, wenn ihr für Wupper noch eine neutrale Firmware anbietet die dann tatsächlich nur „Freifunk“ in die Luft sendet.

P.S.: Warum sind die Wupper Daten eigentlich nicht mehr in der Vereins-Map, habt ihr was umgestellt?

Die gibt es (mehr oder weniger) schon. Wenn eine Community in die Domäne wupper möchte liefern wir eine Firmware mit den gewünschten Einstellungen oder bereiten nur die Server vor.

Wir könnten auch mal eben eine für Remscheid machen.

Hallo,

hab das hier jetzt erst entdeckt.

ich bin davon ausgegangen, jeder könne sich (erst einmal) dran hängen wo er möchte. So wird es doch überall propagiert. Um was „eigenes“ zu machen, fehlen mir die technischen Kenntnisse, und bislang hab ich erst mal einen VDSL50 Internetzugang und 2 Wifi und 1-3 clients, und wollte das hier nun verbreiten/ausweiten, also Burscheid und Umfeld beackern.

Wie ist das dann mit der Anbindung bei einer eigenen Firmware? Ich hab NULL Ahnung von so was. Zumal ich von Windows komme, also nix Linux (das Wort kann ich schreiben, mehr nicht).

Wenn es nur um die SSID geht, aber ansonsten alles bleibt (also vor allem die Anbindung), ist eine eigene SSID sicherlich gut und u.U. auch frühzeitig sinnvoll, weil ja sonst später alles WiFis geupdated werden müssen, was ggf. Rumlauferei zu allen nötig macht.

Ist auch wichtig das frühzeitig zu klären, wie ich ggf. Spenden leite oder wie/ob ich auch Vereinsmitglieder versuche anzuwerben. Im Moment bin ich davon ausgegangen, das ist Freifunk-Rheinland e.v. mit seinen „Kindern“, und mein Node ist ein Zipel von einem der Kinder (Wupper).

Genau so ist es auch!

Ich sitze hier bei Frankfurt und habe Nodes in 3 verschiedenen Domains.
Zum Meshen gibt’s eh niemand in Reichweite.

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In der Domäne wupper und den angeschlossenen Communitys ist es etwas anders als in den anderen Domänen.

Wir schauen das die Communitys ein eingegrenztes Gebiet haben und wollen damit eine zu große Streuung der Nodes verhindern und haben als Ziel das sich in Zukunft alle Nodes einer Community per Funk sehen können.

Der technische Teil wird auf Wunsch von den Admins der Domäne übernommen. Vor Ort muss sich dann nur um die Ausbreitung des Freifunk gekümmert werden.

Vorsorglich Weise ich darauf hin das die Domäne wupper mit BAT15 betrieben wird und diese von den Entwicklern noch nicht für den produktiven Betrieb freigegeben wurde, wir betreiben also BETA-Software die noch Fehler enthalten könnte.

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      Hallo nach Wuppertal,.

danke für diese Nachtsitzung, besonders an Dustin und Philipp. Fahrt zu Euch hat mehr gebracht, als wochenlanges Lesen in Foren.

Warte nun auf Eure mails mit der Firmware.

btw. (an Dustin): Webseite modiifiziert, Feedback erwünscht

Gruß,
Pinky

An dieser Stelle auch viele Grüße von mir an @DSchmidtberg und @phip, die sich auch um eine Firmware für Leichlingen gekümmert haben :smile: :ok_hand: heute hänge ich die zweite Node rein und bald kommt eine weitere im Rathaus und einige in der Fußgängerzone

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Darf ich mal vorsichtig in die Runde fragen, warum nun der VfN NRW e.V. vor zwei Tagen Burscheid als Community eingetragen hat:

Wer ist denn nun in oder für Burscheid zuständig?

Die Map vom VfN NRW e.V. zeigt immerhin 13 Router dort: http://freifunk.liztv.net/batmap/51.07476501182283,7.1443346411132085,13

Wir haben inzwischen unsere API fertiggestellt um die Nodeinfos in einem für die Freifunk API & Karte lesbaren Format auszugeben.
Um die Knoten auf der Karte entsprechend anzeigen zu können haben wir das API File in das zentrale Directory eingetragen.

Aktuell etwas schwierige Situation.
Die 15 Router (2-3 sind teilweise offline) stammen aus einem Projekt mit der Stadt und dem Werbeverein in Burscheid und wurden durch mich dort aufgestellt. Heißt im Klartext, dass ich von November bis Dezember 2014 an einigen Abenden nach der Arbeit in Burscheid war und dort in jedem Laden persönlich mit den Inhabern über Freifunk gesprochen habe und die Geräte dort aufgestellt habe. Insgesamt habe ich also etliche Stunden in das Projekt in Burscheid gesteckt (wenn man zusätzlich noch die Absprache mit der Stadt sowie den Infoabend im Rathaus einbezieht).
Die Knoten in der Community GL, Domäne Wupper in Burscheid Hilgen sind von @Pinky und er hat sie dort aufgestellt.
Wir sind aktuell in Kontakt wie wir die Situation lösen können.

Beim Projekt in Burscheid sind wir in die Kommunikation seitens der Stadt zu dem Zeitpunkt nur wenig eingebunden worden, sodass alle Berichterstattungen zu dem Thema von fachlichen Fehlern und falschen Zusammenhängen gespickt sind dass einem die Nackenhaare zu Berge stehen.
Dazu kam, dass die Stadt in ihrer Beschlussvorlage für den Rat damals immer vom Freifunk Rheinland geschrieben hat, wohlweislich, dass der VfN NRW nicht der Freifunk Rheinland und auch keine Firma ist und insbesondere mit Hinblick auf die Mitgliedschaft ein anderes Konzept verfolgt. Ich habe damals darauf mehrfach hingewiesen, allerdings ist der Fehler seitens der Stadt nie berichtigt worden. So gibt es jetzt eine schöne, im Internet abrufbare, Beschlussvorlage die sich „Freifunk Rheinland“ liest aber unser Mitgliedskonzept zu dem Zeitpunkt beschreibt und damit natürlich schlicht falsch ist.
Für mich jedenfalls kein Wunder, dass einzelne das dann in den falschen Hals bekommen. Wäre mir bestimmt als außenstehender genau so passiert.
Vielleicht verfasse ich dazu mal einen Erfahrungsbericht um die Leute zu sensibilisieren, die ähnliche Kooperationen mit Stadtverwaltungen vorhaben. Weil eigentlich meint die Stadt Burscheid es nur gut und ist um Freifunk auch sehr bemüht. Die organisatorische Umsetzung ist nur mega in die Seife gegangen.

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Die Information von Felix bedarf allerdings einiger Berichtigungen:

  1. seitens der Stadt Burscheid und bis zum 17.02.2015 auch seitens des VfN NRW e.V. wurde eine Teilnahme (mit VPN) an die Mitgliedschaft und Beitragszahlung gebunden. Eine Einbindung für jeden (wie bei anderen möglich) gibt es bislang nicht.

Die Mitmach-Aktion bei den Burscheider Innenstadt-Geschäftsleuten aufgrund Betreibens der Stadt erfolge u.a. durch mehrere „junge Männer von Freifunk Rheinland e.V.“ die die Stadt vorestellte, (so übereinstimmende mündliche Aussage einiger Geschäfstleute, da war wohl eine Info-Veranstaltung), während der VfN NRW e.V. zu dem Zeitpunkt nicht einmal genannt wurde.

  1. von einer „Community“ im eigentlichen Sinne kann in Burscheid kaum gesprochen werden, die Beteiligten sagten einfach, das habe die Stadt so vorgegeben.

  2. Ich habe (und bin dabei) in Buuscheid freie Router einzurichten (zweckgebundene Spenden liegen vor), eine „community“ ist das aber auch (noch) nicht, aber damit haben wir zwei - auch namentlich - kollidierende Netze in Burscheid.

  3. Ich habe am 15.02.2015 an den Bürgermeister und an alle Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses folgenden persönlichen Brief geschickt:

—start copy—
Betr.:Beschluss und Umsetzung des Beschlusses betr. Freies Internet vom 21.10.2014

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

ich beziehe mich auf Ihren Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses vom
21.10.2014 betreffend freies Internet, wozu sowohl die
Beschlussvorlage vom 22.09.2014, als auch die Umsetzung eine Reihe
von Fragen aufwirft und aus meiner Sicht äußerst problematisch ist,
da in hohem Maße unsozial und möglicher Weise auf eine
Fehlinformation beruhend und die Auswirkungen so nicht erkannt wurden
und nicht gewollt sind.

Die Beschlussvorlage vom 22.09.2014 schlägt (gut und sachlich richtig)
„Freifunk-Rheinland e.V“. als Umsetzungspartner vor, was so auch
richtig am 21.10.2014 beschlossen wurde. Der Beschluss an sich ist
also gut und richtig.

Hingegen sind die Ausführungen dazu in der Beschlussvorlage falsch, und die
Stadt hat nicht mit „Freifunk-Rheinland e.V.“, sondern mit dem
einen irreführenden Namen führenden „Verbund freier Netzwerke
NRW e.V.“, der die ebenso irreführende Domain „Freifunk-NRW.de
u.a. hat, eine Zusammenarbeit realisiert. Das ist entgegen dem
Beschluss und sachlich und von seinen Auswirkungen her falsch und
grob unsozial.

Der Unterschied zwischen „Freifunk-Rheinland e.V.“ und „Verbund
freier Netzwerke NRW e.V.“ im Namen und in den Voraussetzungen
zur Zusammenarbeit sollte eigentlich augenfällig sein:

„Freifunk-Rheinland e.V.“ hat ca. 2.000 aktive Nodes im Rheinland und für die
Teilnahme gibt es weder eine Mitgliedsverpflichtung in den Verein,
noch sonst irgendeine finanzielle Verpflichtung. Jeder kann sich
überall damit verbinden. Damit entspricht das dem Freifunk-Netz für
Jeden und ist auch sozial.

„Verbund freier Netzwerke NRW e.V.“ hat angeblich ca. 200 Nodes, wovon
allerdings zahlreiche nur scheinbar existieren, ist auch kein
Dachverband oder vertritt mehrere Netze, sondern nur sein eigenes,
wobei die in der Beschlussvorlage angegeben Standorte so auch falsch
sind, und - der gravierendste Punk - Voraussetzung für die Teilnahme
sind Vereinsmitgliedschaft und Beitragszahlung. Damit ist das kein
Freifunk, sondern Privatfunk (wenn auch auf der selben Technik
basierend) unter falscher Flagge.

Zwar wird auf dem ersten Blick das Ziel der Stadt - freies Internet -
erfüllt, aber durch die Zwangsmitgliedschaft als Einstiegshürde auf
denkbar unsozialste Weise und so per Saldo eine Hemmnis weiterer
Ausbreitung:

  • weitere Hotspots können nicht einfach angebunden werden und so das
    Netz vergrössern, weil auf zahlende Mitglieder beschränkt, was
    nicht jeder kann und will, sei es aus finanziellen, sei es aus
    grundsätzlichen Erwägungen. Zudem geben viele lieber eine Spende,
    die sie zu nichts weiter verpflichtet, als direkt einem Verein
    beizutreten. Vor allem wird eine weitere Ausbreitung durch
    Privatleute damit kaum möglich.

Eine leicht verständliche Darstellung der Problematik finden Sie unter

http://freifunk-burscheid.de/

Damit stellen sich eine Reihe von Fragen, die ich Sie bitte, mir zu
beantworten:

  1. Wie soll mit dem Widerspruch zwischen Beschluss einer Zusammenarbeit
    mit „Freifunk-Rheinland e.V.“ und tatsächlicher
    Zusammenarbeit mit „Verbund freier Netzwerke NRW e.V.“
    umgegangen werden?

  2. Wie gedankt man die Öffnung des Freifunk-Netzes für jedermann, also
    auch für Privatpersonen und Geschäftsleuten ohne Mitgliedschaft und
    Beitragszahlung, frei von jeglichen finanziellen Verpflichtungen und
    damit die soziale Lösung, nachzukommen, oder gedenkt man, die Lösung
    mit Privatfunk unter falscher Flagge mit restriktiver Ausbreitung und
    sozialer Ausgrenzung beizubehalten?

Im Moment erscheint es, als habe die Beschlussumsetzung „ein
Geschmäckle“, sei eine Burscheider Variante von „Kölscher
Klüngel“; denn es ist mir nicht verständlich, wieso eine teure
und schlechte Lösung, die zudem noch unsozial ist, einer möglichen
kostengünstigeren und sozialen Lösung vorgezogen wurde.

Eine Lösung des Problems wäre indes sehr einfach:

  1. Aufkündigung der Zusammenarbeit mit „Verbund freier Netzwerke
    NRW e.V.“ und korrekte Ausführung des Beschlusses =
    Zusammenarbeit mit „Freifunk-Rheinland e.V.“

  2. sofern die Router der beteiligten Geschäftsleute deren Eigentum sind
    und nicht im Eigentum des „Verbund freier Netzwerke NRW e.V.“
    verblieben, ist ein einfaches Aufspielen einer anderen „Firmware“
    auf den Router die einfache und kostengünstige Lösung. Dauert ca.
    15 Minuten.

  3. wenn die Router im Eigentum des „Verbund freier Netzwerke NRW
    e.V.“ verblieben sind, ein Austausch des Routers gegen einen
    fertigen Router des „Freifunk-Rheinland e.V.“

Ich hoffe, bei Ihnen ein Problembewusstsein erzeugt zu haben und würde
mich über Ihre Antwort freuen
—end copy—

Hoffentlich gibt das jetzt nicht wieder einen Krieg hier im Forum…

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das Problem versuche ich seit Dezember (vergl. auch Thread zu „Zwangsmitgliedschaft“ ) zu thematisieren, aber stiess auf wenig Interesse.

Momentan korrespondiere ich mit Felix (hab aber noch nicht alles gelesen) über Lösungsmöglichkeiten.
Meine Position ist klar: JEDER muss zu allem jederzeit Zugang haben, ohne finanzielle Verpflichtung oder Vereinsbeitritt (obwohl ich selbst mnittlerweile bei Freifunk Rheinland Mitglied geworden bin und Spenden dort hingleitet habe)

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Wichtig ist dass die Zugehörigkeit möglichst gütlich und klar geregelt wird.

Zwei Communities mit unterschiedlichen Firmware Varianten ergeben imho am / im selben Ort wenig Sinn - weder organisatorisch noch technisch - da es in beiden Fällen kontraproduktiv ist.

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löse Dich mal von dem Communities-Gedanken.
Es geht immer (noch) um die Existenz alternativer Netzanbindungen, bei denen (immer noch) die eine restriktiv gehandhabt wird und die andere offen und frei für jeden in Simme des Freifunk-Gedankens ist.
Dabei hat die restriktiv operierende Gruppe mehr finanzielle Ressourcen und (zumindest regional) mehr politischen Einfluss.

D.h., es sind zwei denkbare Entwicklungsstränge: Strang 1: die restriktive Gruppe assimiliert mehr und mehr alle independent Gruppen, Anzeichen dafür gibt es ja bereits durch Community-Eintragungen und IP-Spamming.
Strang 2: die restriktive Gruppe ändert nicht nur verbal, sondern faktisch ihre Struktur so, dass sie zu indepent Gruppen gleichwertig und gleich operabel ist. In jenem Fall kann dann lokal jeweils ein Verschmelzen in die eine oder andere Richtung befürwortet werden. In anderen Fall ist eine Koexistenz unvermeidbar.

Das wiederum verursacht die grundsätzliche Infragestellung des Community-Modells, weil das primär auf Meshing (ohne VPN) gedacht ist, während VPN (ohne Meshing als soziale Kommunikationsbasis, sondern allenfalls als soziales Nebenprodukt und nur technisch bedeutsam) sich an Netzen orientiert. (vereinfachtes Beispiel: bei 1.000 Gewerbetreibenden mti einem Router interessiert nur eines: die Internetfreigabe, nicht aber eine Interaktion zu „fremden“ Nicht-Gewerbetreibenden, es sei denn, für Webezwecke, und damit wird faktisch aus Freifunk ein Privatfunk unter Ausnutzung der Freifunk-Infrastruktur. Hinzu kommt, dass vielen, auch in den Gemeinden, gar nicht recht ist, dass jeder sich verbinden können soll, weil man das kontrollieren können will, und eine „wir bezahlen ja dafür“-Grundeinstellung besteht.)

Edit
Die PM von Felix an mich sagt nur, er will das mit der Stadt Burscheid besprechen und meldet sich dann wieder.

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Die Firmware von FFRL für Burscheid ist mit allen Orten mit dem Kennzeichen GL in der Domäne wupper kompatibel da die selbe AdHoc verwendet wird.

Sorry, damit war vielmehr FFRL und VfN NRW gemeint, da vollkommen andere Ansprechpartner, anderer Verein, andere Technik, anderes Mesh, etc.

Ich weise freundlich darauf hin, dass in einer Sitzung des VfN NRW vor ca. 2 Wochen (am 10.02.) beschlossen wurde, die Nutzung des VPNs und der Firmware auch für Nicht-Mitglieder zu ermöglichen. Eine Beta der Firmware findet sich unter https://freifunk-nrw.de/firmware/beta/ ist aber noch mit Vorsicht zu genießen. Freigeschalten kann man den Knoten unter http://register.freifunk-nrw.de/ von jedem. Ich sehe das Problem nicht. Man kann auch Burscheid aufteilen also Burscheid Hilgen und Burscheid Zentrum. Allerdings sind die Unterstellungen von @Pinky gegenüber dem VfN NRW seit einiger Zeit schlichtweg falsch. Der VfN NRW strebt den Erfolg von freien Funknetzen genau so wie FFRL an. In der Vergangenheit war die Umsetzung des VfN NRW vielleicht nicht so frei wie die von FFRL, doch trotzdem arbeiten beide auf das selbe Ziel zu und der VfN NRW arbeitet ja offensichtlich auch auf einen vergleichbaren Grad an Freiheit zu. Ein Konflikt bringt gar nichts.

Ich fände es allerdings unzumutbar, den Text auf der Webseite http://freifunk-leichlingen.de/, unter der meine E-Mail steht, so beizubehalten @Pinky und hoffe, dass ich da noch ein Mitspracherecht habe.

Meines Wissens hat FFRL das mit der Zwangsmitgliedschaft übrigens früher ähnlich gemacht. Somit gibt es nun wirklich keinen Grund zum Meckern mehr. Ich möchte das Thema aber auch nicht zu weit in diese Richtung lenken, sondern eher Lösungsmöglichkeiten diskutieren:

  1. Möglichkeit: Teilung in FFRL und VfN NRW Gebiete (mein Favorit)
    +@Pinky kann seine FFRL Nodes aufstellen
    +Der VfN NRW verliert seine Nodes nicht / muss nichts umstellen oder bereits umgesetzte Arbeit rückgängig machen
    -kompliziert für Neueinsteiger, die in Burscheid Freifunk machen wollen
    -@Pinky wird nicht einverstanden sein
    *Lösung: möglicherweise gemeinsame Präsenz der beiden Möglichkeiten auf http://freifunk-burscheid.de/

  2. Möglichkeit: @Pinky spielt auf seine Router die Firmware des VfN NRW
    +kleinster Aufwand
    -@Pinky wird nicht einverstanden sein

  3. Möglichkeit: @Pinky kümmert sich um die Umstellung der bisherigen Nodes vom VfN NRW auf FFRL
    -größter Aufwand, müsste @Pinky dann übernehmen
    -VfN NRW war zuerst etabliert, damit würde @Pinky genau das tun, was er dem VfN NRW vorwirft
    -die Stadt und die Ladenbetreiber bekommen ein chaotisches, ungutes Image von Freifunk übermittelt

LG PetaByteBoy

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so lange auf den Webseiten keine Links zu der aktuell genutzen Firmware sind und ein neuer, externer User nicht einfach selbst, wie auch bei anderen, sich verbinden (mit VPN, mit und ohne uplink) kann, ohne weitere Anstrengungen, misstraue ich den Aussagen, zumal die tatsächlichen Ausdehnungshandlungen und Nutzungserweiterungen von der domain freifunk.nrw.de nicht geeignet sind, eine Bestätigung gemachter Aussagen (Abgeben/Löschen) zu unrtermauern.

Ich unterscheide hier klar zwischen dem, was gesagt und dem was getan wird.
Sollte sich das ändern, werde ich auch meine Aussagen ändern.

Wer kein Problem sieht, hat das grundsätzliche Problem nicht verstanden, was zwar verständlich ist, da es fern ab der Technik-only-Interesse-Beteiligten liegt, aber nicht unbedingt langfristig FF förderlich, sondern für FF tödlich sein kann.

Was die Webseiten angeht, habe ich Felix bereits einen Vorschlag gemacht, hier warte ich noch auf Antwort.
Betr. der Leichlinger Webseite wird eine Änderung heute oder morgen erfolgen, bin im Moment mit anderem zu…

Grundsätzlich aber werde ich mit meinen beschränkten Möglichkeiten alles bekämpfen, das irgendwie nach Privatfunk und/oder Kommerzialisierung riecht und mich nicht von Schönredereien und Bagatellisierungen einlullen lassen. Handlung zählt, nicht Worte.

Edit

-die Stadt und die Ladenbetreiber bekommen ein chaotisches, ungutes Image von Freifunk übermittelt

nein, der „schwarze Peter“ liegt bei der Stadt und den Volksvertretern, die eine sachlich falsche Beratungsvorlage zur Beschlussfassung ohne Aussprache einstimming angenommen haben und die Stadt, als sie - rechtswidrig - beschlussabweichend gehandelt hat.

Es müsste also entweder ein neuer Beschluss her, oder eine Berichtigung durch die Stadt erfolgen.
Dass die „MItmach-Bedingungen“ die des VfN NRW waren, ändert nichts daran, da alternative „Mitmachbedingungen“ gar nicht mitgeteilt wurden. D.h. hier ist eine Abstimmungs- Manipulation durch Verschweigen erfolgt (was auch nicht gerade für die Volksvertreter spricht, die sich damit zum Stimmvieh selbst degradiert haben).

Freifunk hat hierdurch gar keinen negativen Eindruck bei den Geschäftsleuten erhalten, „Ei im Gesicht“ hat nicht FF, sondern die Stadt (und u.U. einige Volksvertreter), die sich nun im „sich-reinwaschen-Ritual“ üben.

Als Bürger dieser Stadt bin ich unmittelbar Betroffener, mit allen daraus resultierenden Rechten.

Edit 2
übrigens gibt es da noch eine Merkwürdigkeit im Handeln von Herrn Korte, bislang hab ich auf meine an ihn gerichtete PMs auch keine Antwort erhalten. Will das hier nicht thematisieren.

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Erstmal abwarten. Felix ist zwar bemüht und zugesagt wird viel, bislang sind bis auf die Beteuerungen jedoch noch keine brauchbaren, merklichen und prüfbaren Ergebnisse entstanden.

Beispielsweise ist die „freifunk-nrw.de“ immer noch geschaltet, statt aufgegeben, weitergeleitet, oder was da sonst an Ideen im Raum stand.

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