Anlagen Planung: MESH zwischen FF AP und AP mit Stock FW


#1

Hallo Freifunker,
Ich plane eine Anlage auf einem Kirchturm, ich bin mir nicht 100%tig sicher ob das so funktioniert oder ob es effizientere Lösungen gibt.

Der Kirchturm selber hat kein Internet. Sonnst sind Internet Anschlüsse relativ rar gesät im Dorf. Wir haben 3-4 Personen, welche ihren Internet Anschluss teilen würden. Soweit ich gelesen habe, kann BATMAN kein Loadbalancing, sondern sucht immer den kürzesten weg. Daher dachte ich erst daran jeden der Internetzugangspunkte je einen Uplink Antenne auf der Kirche zu verpassen. Dann brauche ich neben der 6 APs mit Sektorantennen und 4 APs mit Rundstahlantennen noch je 4 Antennen für die Uplinks -> Lastverteilung folgt dann per Loadbalancing Switch.

Die nächste Idee war, die APs auf dem Kirchturm alle als Bridged oder als AP auf der FF SSID zu betreiben. Die Geräte haben Stock oder OpenWRT als Firmware. Auf der LAN Seite werden dann VLANs erstellt (Tagged) diese landen dann alle in einem PC welcher als erstes zwischen den VLANs ein Loadbalancing übernimmt (während ich schreibe denke ich über die Regeln nach - eventuell funktioniert die Idee gar nicht?!). Jeweils würde ein VLAN einen Docker Container mit FF FW bekommen, welche dann intern im Docker das MESH on WAN durchführen.

Funktioniert das WLAN MESH in diesem Fall? -> Also Mesht ein Freifunkt AP mit einem anderen AP, welcher nur die gleiche SSID hat aber ohne FF FW läuft?
Bin ich so unabhängig von der Freifunk FW in den APs?
Habt ihr eine Idee für ein Loadbalancing auf die Uplinks, ohne dafür extra Antennen ein zu setzten.

Beste grüße :slight_smile:


#2

Nur ganz knapp da kurz angebunden.

Nein meshed nicht muss mit Freifunk Firmware laufen.

Loadbalancing ist schwierig, ich würde jeder CPE einen eigenen Uplink geben und untereinander das meshing ausschalten.


#3

Moin,

echtes Loadbalancing ist schwierig. Wie mein Vorredner schon sagte, am Besten einfach komplett trennen. Mehrere Uplinks und dann per VLAN auf bestimmte APs zuteilen.

Ist es übrigens auch abseits von Batman.

Grüße
Matthias


#4

Danke für eure Antworten,
Ich bin noch am aus probieren, ich wollte mir aber die zusätzlichen Antennen sparen -.- da das insgesamt 8 Geräte mehr sind, 4 Auf dem Turm und je 4 in den Haushalten, neben dem FF-Router ich habe mir da schon ein optimierteres Setup gewünscht.

Eine Andere ist es, dass der PC mit dem Offloader ein Paar WLAN Karten bekommt (Mit Sektorantennen) und sich in die Heimnetze der Uplinks direkt einwählt, sofern erreichbar. Das muss ich praktisch mal testen. Bei der Ersten Begehung auf den Trum hatte ich nur mein Handy dabei.

Ein etwas anderes Thema, aber die 0815 Router wie der TL-WR1043 sind mitlerweile schlecht zu bekommen, gibt es in den anderen Communitys dafür schon alternativen? Ich tue mich langsam schwer kompatible HW gebraucht zu bekommen.

Wenn das mit einem ThinClient und Wlankarten nicht immer so ein gebastel währe…


#5

Was soll das den für eine “tolle” Installation werden?
Sektorantennen für Clients in (zivilisatorisch) bewohntem Gebiet oberhalb der ortsüblichen Traufkante?
Da kommt maximal rufschädigende HF-Vrrmüllung bei heraus.


#6

Hallo,

was du machen kannst ist folgendes Konsrukt

https://wiki.freifunk-franken.de/w/Standorte/Fuerth/StPaul

Jeder kann mit 2 Richtantennen und Stock Firmware zum Kirchturm funken, dort ist dann ein Router/MiniPc mit Switch der das alles managed und als Freifunk weiter verteilt.

Grobe Skizze

Internet Anbieter 1 -> RF <-> RF -> | | Freifunk AP
Internet Anbieter 2 -> RF <-> RF -> | Router mit Intelligenz und Firmware | Freifunk AP
Internet Anbieter 3 -> RF <-> RF -> | | Freifunk AP

für das Verteilen von Layer 3 kann man auch babel nehmen.