Bandbreitenbegrenzung, sinnvolle Grenzen

  1. Welches Verhältnis von Down zu Upload ist in der softwareseitigen Bandbreitenbegrenzung sinnvoll?
  • Hier wird ja gerne 10:1 genommen. Gut?
  1. Welcher minimale Wert ist als Begrenzung des Uploads sinnvoll?
  2. Wird der Hintergrundverkehr (ogm etc) mit in die Begrenzung gerechnet?

Erfahrungswerte meinerseits:

Eine Begrenzung des Uploads auf 1 mbit limitiert den Download auf 2-3 mbit. (WDR3600)
Das würde ich erstmal als minimale Grenze ansehen. Gibt es Erfahrungswerte aus größeren Installationen?

Hallo apo,

Für mich bedeutet „freifunk“ auch frei im Sinne von „keine Bandbreitenbegrenzung“.

Erst wenn es aus technischen Gründen wirklich nötig ist, würde ich auf Verhältnis von 5 MBit/s zu 1 MBit/s zurückgreifen.

Gruß Jörg

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Ich halte eine Begrenzung für unsinnig. Denn wenn mein Netz nicht genutzt wird kann doch ein anderer die volle Bandbreite (die der Freifunkrouter Oberhaupt schafft) nutzten!

Ich priorisiere den FF Router einfach in meinem Heimrouter nach unten. Fertig.

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Der Weg ist selbstverständlich der bessere. Bin leider durch selbst verschuldete Unmündigkeit durch eine Easybox geknechtet.

Gehen wir für den weiteren Verlauf mal davon aus, dass aus irgendwelchen Gründen Bandbreitenbegrenzung nötig ist.

  1. die meisten Provider (die ich kenne) haben ihrerseits ein Up-Downloadverhältnis von 10:1, eine eigene Begrenzung zusätzlich ist da meist nicht sinnvoll.
  2. hängt von den Routern ab, die Du installiert hast. Da ist eh schon wieder eine Begrenzung.
    Beispiel: Ich hab eine VDSL-Anbindung 54 Mbit/s : 5.4Mit/s providerseitig (Netcologne), wenn ich nur TL-WR841N dran habe, ist maximaler Durchsatz ca. 15 Mbit/s : 5 Mbit/s, hab ich einen TL-WR1043 dran, sind es ca. 20 Mbit/s : 5.4 Mbit/s
    Also, was soll ich denn da drosseln wo ich doch sowieso meine Bandbreite gar nicht ausgelastet habe?

Edit
ich hab eine Fritzbox vom Provider, und da kann ich FF auf den GAST-Zugang (4) legen, und dann noch meine eigenen Systeme mit Priorität versehen, so dass selbst im Falle eines großen Windows-Updates ich in jedem Falle nichts davon spüre, ob da noch einer oder mehrere clients bei FF dran sind oder nicht.

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AFAIK Ist eine DSL 2K Leitung so das absolute Minimum um einen Freifunk Knoten noch halbwegs Sinnvoll betreiben zu können. Niedriger sollte man also nicht begrenzen. AFAIK fällt jeglicher Traffic (also auch Hintergrund Traffic) unter das Limit. Bei großen Communities könnten auch 2K schon recht wenig sein, ab 6K würde ich das ganze als Problemlos ansehen.

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Gemessen im Ruhrgebiet auf meiner Fritzbox: ca. 60-65 KBit/sec als Grundrauschen pro VPN Tunnel,Das scheint auch weitgehend unabhängig von der Anzahl der Router im WLan-Mesh zu sein.

Habe allerdings nur Daten mit einem einzelnen FF-Router hinter der FB oder 3 FF-Router hinter der FB. grösser ist mein Mesh nicht.

Bandbreitenbegrenzung macht Sinn, wenn man für den nicht-Freifunk-Verkehr Bandbreite reservieren will, aber nicht Priorisieren kann.
Ich habe übrigens nur eine 1 Mbit Leitung auf einem Anschluss.

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