Die leidige Störerhaftung

Wir hatten das Thema neulich schonmal. Erster Ansatz war, die Community-Wikis ins Hauptwiki zu portieren und somit nur noch ein zentrales Wiki zu haben. Wichtige Infos und Erkenntnisse gehen in Communities verloren, ohne dass jemand was davon mitbekommt…
Sobald ich allgemeingültige Sachen in „Unterwikis“ finde werde ich mir die kopieren und für das Hauptwiki eintragen.

…ich auch

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gibt es da schon Fortschritte?

Habe wieder 2-3 öffentliche Gebäudeverwaltungen die so etwas einfordern. Ohne schriftliches Material komme ich hier in der Umgebung nur schwer voran, da das Vertrauen natürlich zu Anfang nicht da ist bzw. man sich abgesichert wissen will.

Mich selbst nervt das auch tierisch, kann aber den anderen Parteien gegenüber Verständnis aufbringen.

Mit einer Stellungnahme vom Verein, die nicht allzutechnisch ausufert, hätte man etwas in der Hand worauf man sich beziehen könnte. Die VPN Umleitung zu erklären wird öfter mal ungläubig belächelt, so wunderbar sie auch sein möge…

Sowas wäre wichtig und würde Alleingängern (so wie ich) sehr gut helfen…

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Dieses Beamtengehabe… ne, schriftlich gibt es scheinbar noch nichts.

Wenn sich eine Verwaltung unsicher ist, würde ich einfach auf Arnsberg oder Dormagen verweisen. Auf Anfrage gibt es von mir auch die dortigen technischen Ansprechpartner.
So auf Augenhöhe zwischen zwei Stadtverwaltungen spricht es sich immer anders, als mit einem seltsamen Freifunker :wink:

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Siehe: Pressespiegel (nur FreifunkRheinland e.V.)

Das hilft @gomaaz zwar vielleicht bei seinem speziellen Problem, aber das Grundproblem, das es schwierig ist Eigentuemer von Internetanschluessen davon zu ueberzeugen, das sie nicht in Gefahr sind eine Abmahnung mit teilweise hohen Kosten zu bekommen, wenn sie einen Freifunk Router aufsellen, gibt es immer noch.

Ein Standardschreiben, das kurz die Rechtslage beschreibt -sofern es ‚kurz‘ ueberhaupt moeglich ist- wuede da sicher helfen.

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In der Tat. Sowas sollte am besten vom Verein kommen. Dass sich die Zuständigen oder Klinkenputzer immer wieder was raussuchen müssen wirkt halt nicht so professionell…

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Die Gelsenkirchener Stadtverwaltung ist zu der Erkenntnis gekommen, dass sie (die Kommune) als Störer haftet, wenn sie Freifunk über Freifunk Rheinland betreiben würde. Ob dabei die städtische Tochter Gelsennet - die eigene Freifunk-Hot-Spots betreibt, zu dieser Rechtsauffassung beigetragen haben mag, wird sich im Dunkel der Geschichte verlieren… stellungnahme vw freifunk hfbp260315.pdf (34.3 KB)

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Hust. Hatten schon einige Communties vor 2006, also vor der Störerhaftung… ;).

@Enrique - Ich denke, die Stadt wäre in dem Model Aufsteller, Besitzer & Betreiber der Router gewesen, korrekt ?

[quote=„rahuelsm, post:33, topic:1072“]
Ich denke, die Stadt wäre in dem Model Aufsteller, Besitzer & Betreiber der Router gewesen, korrekt ?
[/quote]Eigentlich war meine Idee, Luft nach allen Seiten durch die Formulierung zu lassen. Sie könnten „Aufsteller“ sein oder nur Hilfestellung geben.
Sie könnten Besitzer von Routern sein oder Eigentümer oder Nutznießer oder was immer es da an juristischen Feindrechseleien gibt, die man braucht um alle Probleme elegant zu lösen. (Haushalt - politischer Wille etc.)
Sie könnten Betreiber sein oder über Hilfskonstrukte es sein, ohne dass sie es rechtlich sind. Tricky Sachen gibt es genug, wenn Gestaltungswille da ist.

Was ich tatsächlich gerne gesehen hätte, wäre die Mitarbeit der städtischen IT Abteilung im Sinne, dass dort einige Mtarbeiter die Fähigkeit hätten, einen Server zu administrieren. Falls mal die Freifunker Personaldecke zu dünn wird in der Stadt.

Wie auch immer, abgelehnte Anträge führen zwangsläufig zu neuen, ergänzten Anträgen.

http://quartier.faktur.org/wp-content/uploads/2014/12/FreifunkBuergerantrag.pdf

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