Einbindung Outdoor Geräte

Moin zusammen,

ich habe mir bereits diverse Threads durchgelesen, aber so richtig habe ich keine Antwort auf meine Fragestellung gefunden.

Aktuelle Situation:
Freifunk-Router am VDSL-Anschluss (WDR4900)

Anforderung:
zusätzliche Outdoor Ausleuchtung mittels 2x Ubiquiti Nanostation Loco M2

Mögliche Szenarien
Variante A
Ubiquity als Freifunk Router mit WLAN-Mesh (ohne VPN), die Geräte sind in Reichweite

Variante B
Ubiquity als Freifunk Router mit LAN-Mesh (ohne VPN), mittels Powerline-Adapter

Variante C
Ubiquity mit original AirOS und Verlängerung des Freifunk-WLAN mittels WLAN, die Geräte sind in Reichweite

Variante D
Ubiquity mit original AirOS und Verlängerung des Freifunk-WLAN mittels LAN, mittels Powerline-Adapter

Was geht, was geht nicht, und wenn ja, wie? Wo sind die Vorteile/Nachteile?

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Viele Grüße, Alex

Hallo,

der Unterschied zwischen Variante A und B bzw. C und D ist ja nur, wie die Pakete vom WDR4900 zu den Ubiquitys transportiert werden. A und C über WLAN, B und D über PowerLAN. PowerLAN dürfte da deutlich besser funktionieren als per WLAN, optimal ist natürlich LAN-Kabel, falls das möglich ist.

Ich rate dir zu Variante B, da Variante A deutlich weniger Durchsatz erreichen wird. Die Variante C und D sind Krüppellösungen. Da würde allenfalls das Client-Netz transportiert, nicht aber das Meshnetz. Respektive können deine Nachbarn nicht so gut mit dir meshen, da sie bis zum WDR4900 in deiner Wohnung durchdringen müssten. Das entspricht nicht der Freifunkidee.

Hängst du die Geräte an dieselbe Stelle mit verschiedenen Richtungen? Dann würde ich dir eher einen Rundstrahler wie die Picostation oder eine Rocket empfehlen. Wenn du sie an verschiedene Hausseiten hängst, machen Nanos mehr Sinn.

Grüße
Matthias

B ist anzustreben, A geht notfalls auch.
Alles andere mag ich nicht diskutieren.

Moin zusammen,

Variante B scheint das sinnvollste zu sein, vielen Dank als Rückmeldung. Es soll zwei Bereiche ausgeleuchtet werden, deshalb zwei Stationen mit jeweils 120grad mit in entsprechend zwei Richtungen, die HW liegt schon bereit.

Variante A habe ich getestet, von meinen ca. 18MBit am WDR4900 bleiben mittels WLAN bestenfalls noch 2MBit über, das sollte sich mit Variante B verbessern, oder?

Muss ich die Nanostation speziell konfigurieren oder Verbinde ich einfach den LAN-Port mit einem LAN-Port am Router und dann nutzt die Nanostation anstelle des WLAN-Mesh das LAN-Mesh? Was passiert wenn sich die Stationen & Router sowohl über LAN als auch WLAN erreichen?

Besten Dank und Grüße

Alex

Das hängt von der verwendeten Firmware ab. Entweder ist das schon default.
oder wenn du eine Nanostation „Loco“ nimmst, dann wirst Du es auf dem WAN-Port anschalten müssen, da dort kein LAN-Port vorhanden ist. (Communities mit MeshOnWan -selbst als speziellen Build- gibt’s afaik nicht.)

die Loco haben -3db jedoch bereits knapp unter 30°, also insgesamt gesehen bei knapp unter 60° und nicht bei knappen 120°

Das gilt für die M5, die M2 hat 120 …

Seite 7

Okay, muss ich recherchieren, danke!
Alternativ doch mit VPN und direkt an VDSL-Router …

Ich weiß ja nicht was Du dort im Datenblatt siehst, aber ich sehe zur Loco M2 die ziemlich eindeutige Angabe 60° Öffnungswinkel, gefolgt vom untermauernden Verlust-Diagramm, auf dem man sieht, dass das auch so ist:

wie man unschwer erkennen kann ist im H/V Mittel -3db bereits bei unter 60° Gesamtöffnungswinkel erreicht. Bei 120° liegt man im H/V Mittel bereits bei knapp -10db.

Ich sehe 60Grad von der Mitte je Seite …

Vielleicht liest oder deutest Du das falsch?

Zum Vergleich mal ne Sektorantenne mit 120°, blau eingezeichnet die -3db Grenze:

Nur weil bei ±60° noch ne grüne Linie irgendwo ist bedeutet das nicht, dass der angegebene Öffnungswinkel so groß ist. Bei -10db ist es bereits wie durch ne Baumgruppe oder ein Wohnhaus durchzufunken, obwohl freie Sicht besteht.

Okay, macht sinn, ich habe das anders gedeutet.

Dann würde ich für das Setup also vier Stationen brauchen … zwei pro Seite … ich werde als nächstes dieses LAN-Meshing für die Loco’s recherchieren müssen und dann eine Seite fertig bauen.

Danke erstmal!

Dafür hat die Loco aber den entscheidenden Vorteil genau die goldene Mitte abzubilden, was die Öffnungswinkel und den Antennengewinn anbelangt. Nen ordentlichen Gewinn bei ziemlich identischem horizontalen und vertikalen Öffnungswinkel zu haben ist schon ziemlich cool. Die echten Sektoren sind in der Regel vertikal auf ein paar Grad ausgelegt, wo man sich dann überlegen kann ob man lieber über die Dächer sendet, oder ob man die Personen auf der Strasse auch versorgen möchte.

Oder eine der anderen Buchstaben-Optionen, die ich ebenfalls für ziemlich schlecht halte.

Moin zusammen,

zurück zur Ausgangsfrage, es ist Variante B mit V0.8 geworden, als Powerlink kommen Devolo 550 Duo+ zum Einsatz, war in Summe eine sehr entspannte Geschichte.

Viele Grüße

Alex

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