Einladung Vereinsgründungsdiskussion in Aachen


#1

Am 06.02. ist Community Treffen in Aachen, diesmal auch als Thema:

  • Gründung eines Vereins in Aachen

Weitere Infos unter:

Cheers,
Gregor


#2

Ich finde das so toll, dass kann man nochmal bumpen!


#3

So toll, das es zunächst mit allen Mitteln vermieden werden und schnellstens durchgehauen werden sollte. Ohne Aufsehen zu erzeugen oder gar Menschen einzubinden…

Nach der letzten peinlichen Nummer (keine Infos außerhalb von Slack, Veranstaltungsort nur mit Geocacher-Zusatzausbildung erreichbar und auch sonst alles soweit voreingetütet) ein Lichtblick.

Schön, dass es ein Umdenken gibt. Aber peinlich nun Basics, die nach heftigem Widerstand nun als “tolle Idee” verkauft werden, hoch zu jazzen und so zu tun als wäre das so natürlich völlig normal.

Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen.


#4

Es gibt da einen klaren Unterschied zwischen vorsätzlich keine Information auf eine Homepage zu setzten und schlicht aus Zeitmangel durch Veranstaltungen wie die FFRL MV nicht dazu zu kommen.

Davon abgesehen hat der angesprochene Slack über 100 Nutzer. Dazu Einladungen über diverse Mailinglisten, bis hoch zu den Bundesweiten.

Über 20 Menschen die sich zum Ansatz einer Vereinsgründung in den Räumen des lokalen Chaos Computer Club zusammenfinden kann man nun wirklich nicht als keine Menschen einbinden bezeichnen.


#5

Es gab mindestens drei Versuche das mal mal eben durchzuziehen.

Selbst Menschen die eher gut informiert sind haben es nicht mitbekommen. Und die Diskussion war auch genau darauf aufgebaut: “Fakten schaffen”. Kritik wurde abgebügelt. “Warst ja kaum noch da”.

Und das es selbst im dritten Anlauf vor die Wand gefahren ist zeigt ja, dass es nicht sauber ist und nicht sauber war.


#6

Das zeigt aus meiner Sicht primär, dass versucht wird wirklich jeden mitzunehmen.


#7

Blödsinn.

Sorry.

Das kleine Beratungstisch Team hatte da kein Interesse dran. Lag vor allem am Strippenzieher.

Erst jetzt, nachdem es drei Mal gegen die Wand gefahren ist, kommt das Thema mit Einladung per Twitter, Website und Forum. Vorher wurde das nicht aus Dummheit oder (noch mehr Blödsinn) Zeitmangel vermieden, sondern ganz gezielt.

Du kannst gerne versuchen, dass hier umzudeuten, aber bleib dann bitten bei den Fakten und komm mir nicht mit 100 Slack Usern und jubel die Messy hier im Forum, auf die ich reagiert habe, hoch, die vorher ganz bewusst vermieden wurde…


#8

Man verzeihe mir, wenn ich da als Externer meinen Senf zugebe: Ein lokaler Freifunk-Verein wird durch mehr Gründungsmitglieder nicht besser. Von daher halte ich “viel Trara” (Reklame dafür) für bedingt sinnvoll.

Ein Freifunk-Verein ist -meiner Einschätzung nach- in einer lokalen Community dazu da, Strukturen zu schaffen, damit diejenigen “mit Freifunk interfacen können”, die das “ohne juristische Person ‘Freifunk’ nicht können”.
Also für Ämter, für Fördermittel, für Gruß-Onkel/Tanten-Veranstaltungen…

Freifunk funktioniert in solchen Communities schon gut ohne Satzung, Vorstand etc.

Den zusätzlichen Vereins-Overhead sollte man daher so klein wie möglich halten und auch nicht -ohne Not- Aufgaben in den Verein transferieren, der vorher problemlos über Monate&Jahre in der Community getragen wurden. (Ansonsten findet man sich schnell in der Situation wieder, dass Freifunk nur noch von Vereinsmitgliedern ‘richtig aktiv’ gemacht werden darf, man ohne Mitgliedschaft kaum noch Dinge tun darf und wenn es mal klemmt, dann tendenzell die Leute die Hände in den Schoß legen und sagen ‘Vorstand, mach Du!’

Lange Rede, kurzer Sinn: Zum Vereinsgründen reichen 7 Leute. Mehr Köche sorgen allenfalls für mehr Abstimmungsarbeit, selbst wenn sich alle eigentlch einig sind. Und auch später nach der Eintragung den Verein als Förderverein in Hintergrund halten, möglichst ohne operativen Freifunk-Betrieb.
(Denn zumindest die meisten wollen ja eigentlich Freifunken und weniger Vereinsverwalten.)


#9

@FxFx Die Vorwürfe zu angeblichen Hintergedanken sind frech und dazu zumindest hier im Forum noch unnötig polemisch verfasst.

Zumindest die “Gründungstreffen”, die ich besucht hatte, sind nicht “vor die Wand gefahren”, sondern wurden im Konsens eben weil Bedenken waren, dass wir nicht alle mitnehmen, zu Satzungs-Diskussionen und Arbeitstreffen “degradiert”. Wenn wir wirklich böse Absichten hätten, dann wäre einfach gegründet worden und gut ist.

Zunächst mal bin ich bereit in jedem Tonfall zu diskutieren. Ich bin zwar harmoniebedürftig, komme aber auch damit klar, wenn mal “dicke Luft” ist. Das muss dann aber auch der Diskussion dienen.

Ich selbst bin familienbedingt nicht mehr ganz so oft auf den Beratungstischen und Communitytreffen, aber auch ich weiß, dass das Thema “Juristische Person als Spardose für Freifunk in Aachen” seit mindestens Anfang August läuft. Damals noch unter der geplanten Rechtsform einer gGmbH und ich weiß genau, dass du noch Nachhilfe Handelsrecht zum Stammkapital gegeben hast, also definitiv über Pläne Bescheid wusstest.

Und anscheinend haben selbst Externe wie Andreas ja schon zutreffend nachvollziehen können, was das Ziel des Vereins sein soll.

Seitdem das Thema wegen Fördergelder der Stadt auf einen e.V. umgeschwenkt bist, bist du irgendwie schlecht drauf und machst öfters mal deinem Unmut Luft. Ich weiß aber immer noch nicht, 1. wo genau dein Unmut herkommt und 2. wie man dich zufriedenstellen kann ohne direkt die gesamte Vereinsgründung für immer abzublasen und 3. wer sonst noch alles Kummer mit dem Plan hat.

Die Fragen sind nun auch wieder 6 Wochen offen. Vor allem Punkt 3 macht mir Sorge, da ich zumindest definitiv nicht gegen eine “schweigende Mehrheit” entscheiden möchte.

Wir brauchen den Verein, da der Backbonebetrieb in Aachen und im FFRL inzwischen nicht-triviale Kosten verursacht. Auf der MV haben wir erfahren, dass der gesamte FFRL liquide Mittel von 4000€ hat. Sprich: Die zweckgebundenen ffac-Mittel sind wohl in unseren Anteil am Backbone (ca. 10%) geflossen und nicht mehr abrufbar. Damit bin ich auch im Grund einverstanden, jetzt also nicht falsch verstehen. Es ist aber halt kein magischer Geldspeicher da, auf den wir immer noch zurückgreifen könnten.

Die Stadt finanziert für mindestens die nächsten zwei Jahre alle unsere Supernodes. Ohne diese Mittel können wir nicht mehr viel länger wie bisher weiter machen. Die Voraussetzung der Stadt ist eine juristische Person, die die Server für Freifunk in Aachen betreibt.

Aus dem Grund steht die Frage, dass es eine solche juristische Person geben wird, nicht mehr zur Diskussion, daher würde ich mich freuen, wenn du endlich präzisieren könntest, was dich am Verein jetzt stört, damit man das endlich beheben kann. Und nicht wieder so ein “Aber ihr habt doch gar keine Strategie!” Gewäsch. Wenn dir was an der Strategie nicht passt oder dir etwas fehlt, dann benenne das bitte mal konkret.

Wenn ich genau so polemisch wäre, würde ich hier auch Zeitspiel und bewusste Ignoranz vorwerfen. Mach ich aber nicht. Ich hab selber grade meine Tochter auf dem Schoss und würde gerne grade was anderes machen als das hier tippen, daher kann ich durchaus verstehen dass nicht alles sofort geht und man als nicht-Student auch noch jeden Tag das Slack aufarbeitet.

Aber inzwischen werden deutsche Beamte ungeduldig mit uns. So langsam muss man erst einmal sein…


#10

@FxFx, bitte verdrehe hier nicht die Fakten.

Wie auch schon Adorfer richtig erkannt hat, würde uns ein kleiner Verein dicke reichen, den wir mal eben mit 7 Leuten schnell gründen könnten. Das war letztes Jahr schon richtig, und das ist auch heute noch richtig.

Allerdings ist das nur objektiv richtig. Offensichtlich gibt es aber in der Community Leute, die sich nicht mitgenommen fühlten, und die daher subjektive Probleme mit diesem Vorgehen hatten.

Auf die daraus resultierende Kritik, die unter anderem ganz deutlich von Dir kam, haben wir reagiert. Gar nicht mal so sehr, um Dich noch mitzunehmen, denn ich gehe davon aus, dass Du von Anfang an bestens informiert warst. Aber die Idee in Deiner Kritik, dass es Leute geben könnte, die von der geplanten Vereinsgründung nichts mitbekommen haben und die sich übergangen fühlen könnten haben wir eingesehen, und haben daher die Gründung verschoben.

Daher ist es korrekt, dass @MrMM die Verzögerung in der Vereinsgründung als Beweis aufführt, dass wir wirklich versuchen, jeden mitzunehmen.

Ich bekomme allerdings mehr und mehr den Eindruck, dass wir uns damit nur selber ins Knie schießen, da die Leute, die vernünftig über die Fakten nachdenken, selber einsehen, dass ein kleiner Verein sinnvoll ist, und der auch mal eben schnell mit 7 Leuten hätte gegründet werden können. Du dagegen scheinst jedes Entgegenkommen nur als zusätzliche Munition zu nutzen, um weiter gegen die Vereinsgründung zu schießen. So handeln doch normalerweise nur Trolle, ich verstehe nicht, wieso Du Dich nicht konstruktiv beteiligst.

Wenn Du substanzielle Argumente gegen einen Aachener Verein hast, dann bringe sie bitte vor, und nicht nur schwammiges “ich hab’s doch gleich gesagt” und “macht Euch mal vorher Gedanken”.


#11

Meine persönliche Meinung zu einigen Punkten:

Beim Beratungstisch sitzen häufig mehr Leute als beim Community Treffen, mehr als 10 sind die Regel. Die Besetzung ist wechselnd, hier kann man durchaus an der Entwicklung der Community arbeiten.

Danke, dass du @upuetz nun den Twitter/Facebook Zugang zur Verfügung gestellt hast, damit ist überhaupt jemand außer dir in der Lage an dieser Stelle Informationen zu verteilen. Ohne hat die Homepage einfach nicht die Leserschaft damit es relevant gewesen wäre ob dort etwas steht.
Rücksichtnahme zu vor die Wand fahren umzudeuten ist schon ziemlich unverschämt.

Ich sehe es nicht als meine Aufgabe etwas zu machen das ich für nicht sinnvoll halte. Ich sehe keinen Mehrwert wenn bei einer Vereinsgründung noch mehr als die zuletzt 20+ Personen anwesend sind. Eine PM zu einer anstehenden Vereinsgründung zu schreiben, wie gefordert, empfinde ich als eher kontraproduktiv, das reicht auch im Anschluss.

Das ist auch meine Meinung, trotzdem war die Mehrheit der bei den sehr gut besuchten Treffen Anwesenden bereit sich von einzelnen Treiben zu lassen und eine riesen Sache daraus zu machen. Wir möchten möglichst wenige vor den Kopf stoßen. Insbesondere niemanden der schon von Anfang an dabei war. Diese Leute sollten wir aber mittlerweile wirklich erreicht haben.

Um dem entgegenzuwirken strebt uns eine Team Struktur vor. Beispielsweise dass die bisherigen Technik Leute zum Backbone Team berufen werden, unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft. Mit möglichst pragmatischer Ausgestaltung, bespielsweise nach dem Motto: Wer Server Zugang hat ist Teil des Backbone Teams.

Diesen beiden Äußerungen schließe ich mich klar an.

Ein in der Tat faszinierendes Detail, durch die zurückliegenden Treffen mit der Stadt und eigene Recherche realisiert die IT der Städtischen Verwaltung mittlerweile komplett eigenständig Freifunk Installationen in Aachen.
Auch in der Beschlussfassung zur Förderung des Aachener Freifunks ist man mittlerweile weiter als wir im schaffen von Strukturen die diese Förderung kanalisieren können.