Ersterwähnung: francisca barracks krefeld forstwald

Hallo Freifunk-Community!

Freue mich, meinen ersten Post in diesem schönen Forum abzusetzen. Als kompletter Frischling, der sich auch noch erstmals auf einem Treffen blicken lassen muss, habe ich zunächst mal ein paar Fragen bezüglich aktuellen Vorgängen.

Habe gelesen, dass in Forstwald die Baracken für Flüchtlinge umgebaut werden soll (siehe Link) und musste gleich daran denken, dass man da ein paar Router aufstellen könnte.

Habe heute hier im Forum ein bisschen gestöbert und ein wenig gelernt.
Wie ich das verstanden habe, entscheidet gerne ein Ausschuss für Integration darüber, ob, wie und von wem Netzwerkinfrastruktur an solchen Standorten betrieben wird.
Auch habe ich das so verstanden, dass der Freifunk gerne darum kämpft dort kommerziellen Anbietern zuvor zu kommen.

Mir war vorher natürlich nicht bewusst, was für ein organisatorischer Overhead da hinter steht, so was wie Freifunk überhaupt dauerhaft zu realisieren.

Die Fragen, die sich bei mir erst einmal ergeben (auch weil ich selber eine wandelnde Katastrophe in Sachen Organisation bin), sind folgende:

  • Gab es schon Überlegungen zu dem Standort?
  • Wie bemüht man sich darum, den Standort für Freifunk zu gewinnen?
  • Was sind die Schritte zur Planung für so etwas? Gibt es da Richtlinien oder guckt man bei bestehenden Projekten ab?

Da diese Fragen sehr umfangreich und allgemein sind, gebe ich mich auch gerne mit allgemein gehaltenen Antworten zufrieden. :wink:

Freue mich auf schöne Zeiten und anregende Diskussionen hier im Forum! :smile:

Hallo @winterfox,

@fragstone hat sich in Krefeld schon sehr bemüht und aus diversen Gründen nichts erreicht.

  • Wir würden gerne jede Flüchtlingsunterkunft anbinden, inklusive der Kaserne
  • Die Stadt ist entgegen der Entscheidung des Rates gegen Freifunk weil angeblich die Störerhaftung nicht rechtssicher ausgeschlossen ist
  • Dementsprechend werden Anwohner gebraucht um die Unterkünfte von außen zu versorgen, denn aufs Gelände selbst kommen wir wohl auch nicht, nichtmal mit Knoten zum Weiterverteilen
  • Eine technisch sinnvolle Lösung wird damit aktuell recht effektiv durch die Verwaltung unterbunden

Wir versuchen zwar trotzdem auf Umwegen an der einen oder anderen Stelle zu helfen, es geht aber naturgemäß nur schleppend voran.

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Hi @PodBiker!
Danke für die Auskunft!
Schade dass die uns nicht einfach machen lassen.
Vielleicht tut sich ja noch was mit der Zeit.

Schöne Grüße!

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Gehört das Areal nicht 50% zu Tönisvorst ?
Ich meine davon irgentwas mal gelesen zuhaben als es vor langer Zeit um die weitere Verwendung ging. Die Strasse dahinter, wo die nächste Wohnbebauung ist, gehört zu Tönisvorst.
Ansonsten liegt das doch alles schön von Wald und Bahnlinie eingerahmt.

soweit richtig.
das flüchtlingscamp soll dann an der tönisvorster grenze enden.

linked article: „[…]Bemerkenswert sei, dass die Einrichtung dieser Notunterkünfte laut Skizzen gänzlich auf den Krefelder Teil der Forstwaldkaserne beschränkt ist und die Planung an der Grenze zu Tönisvorst ende.[…]“