EU will öffenltiche Hotspots fördern


#1

Ich mache mal einen Thread auf um Informationen zu sammeln und zu diskutieren wie weit wir hier mitspielen könnten:


#2

Vermutlich ist Freifunk da wieder zu billig.
Mal schnell gerechnet: 120 Mio / 8000 = 15000 Euro pro Ort.
Wenn da jetzt die idealistischen Freifunker kommen, und 100 Router a 20 Euro verteilen wollen, sind das nur 2000 Euro, das ist zu wenig um förderfähig zu sein, also wird es eine kommerzielle Firma erledigen.
Deshalb muss sich jeder darüber klar sein, der sich in solchen Projekten engagiert: Einen geflashten Router gibt es nicht unter 100 Euro, plus 50 Euro fürs Aufstellen. Gute Taten werden nicht belohnt.


#3

Hallo zusammen,
in folgendem Artikel (Spiegel-Online, nachgeschlagen am 30.05.2017, 12:36Uhr) findet man ein Freifunk Logo in Zusammenhang mit dem Thema: “Wifi-Hotspot”.
Meine ganz persönlich Meinung hierzu ist, dass sich im Kontekt dieses Artikels hiervon distanziert werden sollte und ein klarer Unterschied zwischen Freifunk und einem staatlich / EU-mäßig organisiertem oder privat betriebenen Wifi-Hotspot Betreiber gemacht werden muss.
Kann / mag / muss sich hier vielleicht mal ein Vorstandsmitglied gegenüber der Spiegelredaktion äußern?
Falls ich hier maximal falsch liege mit meinem Verständnis und Äußerung, so stehe ich gerne konstruktiver Kritik gegenüber offen.
Gruß
Retter


#4

Ich bin mir bei dieser EU-Aktion auch gar nicht im Klaren, was das Ziel ist.

  • Geht es um das “plaktive” Ziel, wirklich viel Internet “für alle” auszurollen?
  • Oder ist es eher als Wirtschaftsförderung gemeint für die lokalen Installatinsbetriebe
  • Oder eher eher eine Lobby-Sache für große Operatoren?

Ich vermute, dass “wir” bei Freifunk gar nicht angesprochen werden sollen, weil das gar nicht das Ziel ist.
(Abgesehen davon wollen wir ja kein Hostpot-Betrieb vorgeblich, zumindest viele Vortanzende hier. Aber das sprachst Du ja schon an.)


#5

Hier bei Golem auch noch ein Artikel dazu.

Für mich liest sich das so: Gibt es bereits einen “Anbieter” vor Ort (wozu ich auch mal Freifunk zähle, ich Optimist), dann gibt’s keine Förderung, wegen des Wettbewerbs…
Ich frage mich allerdings, ob man da so genau hinschauen wird.


#6

Der “Anbieter vor Ort” heisst “VKD” oder “LGI”, ggf. noch “Telekom”. Und damit gibt es doch in jeder Stadt mindestestens 20 Hotspots an den Verteilerkästen und bei ein paar Leuten daheim hinterm Schreibtisch.

Mission erfüllt! Politikvorgabe umgesetzt! Alle glücklich!