Hi Tobi, sorry, das ist hier off-topic, ich weiß leider nicht, wie man User persönlich anschreiben kann.
Ich will Freifunk-Router in (nicht-städtischen) Flüchtlingsheimen in Köln aufstellen und habe ein Paar Fragen:
Ich nehme an, wenn ihr einen Router im Flüchtlingsheim aufstellt, verwendet ihr den Anschluss der Heimleitung oder ähnliches. Lest ihr in den AGB des jeweiligen Providers nach, ob das erlaubt ist oder fragt dort nach? Oder ist das grundsätzlich kein Problem?
Begrenzt ihr die Bandbreite, die den Flüchtlingen zur Verfügung steht?
Wenn ein Router nicht die gesamte Unterkunft abdecken kann, würdet ihr einen weiteren aufstellen, der Internet über das mesh bekommt oder eher ein Kabel verlegen?
wir im Bergischen Land holen die Betreiber (z.B. DRK) und die Stadt immer ins Boot. Ohne deren Unterstützung läuft nichts.
Diese sind aber sehr aufgeschlossen und unterstützen, wo Sie können. Allerdings ist durch die hohe finanzielle Belastung derer ein eigener Anschluss fast nie vorhanden. Daher müssen wir Nachbarn finden für den Uplink.
Und zum Thema AGB der Provider: Ich möchte mal den Provider sehen, der in der momentanen Lage den Anschlussinhabern droht…Sonst erwähnen wir mal die Presse und das angebliche Engagement der Provider in dieser Sache…Glaube ich aber nicht, daß dies vorkommen wird.
Ich würde die Bandbreite nicht begrenzen, sondern eine Priorisierung bei den Anschlussinhabern aktivieren. In den meisten Fällen liegt deren Anschluss eh den ganzen Tag ungenutzt brach.
Wenn Du kannst, ist Mesh via LAN natürlich besser, kommt aber auf das Gebäude und Euer Budget an…Die Performance an einem DSL 16.000, TP-LINK 1043 am Uplink und TP-LINK 841 via WLAN Mesh für ca. 50 Flüchtlinge ist nicht toll, aber ok…
Wir haben Beides - manchmal gibt es einen Uplink für das Büro, besser ist aber ein externer Uplink, da die Büroleitungen häufig eher schmalbandig sind und naja, darauf soll ja auch noch gearbeitet werden.
Das hat der Anschlussinhaber zu klären. Im Endeffekt ist es zielführender um Verzeihung zu bitten als um Erlaubnis.
Nach Möglichkeit nicht. Selbst mit einem Offloader ist es ja schwierig, eine VDSL50/100-Leitung überhaupt auszureizen.
Das kommt auf die Möglichkeiten an. Bei vielen Menschen auf engem Raum wirst du schnell Schwierigkeiten mit der Airtime kriegen. Im Idealfall kannst du über Kabel meshen und dann auch die Kanäle variieren. Wenn das nicht möglich ist, muss der WLAN-Mesh eben ausreichen.
Die Betreiber werde ich natürlich mit ins Boot holen, soweit es geht. Die haben bisher positiv reagiert. Muss dann noch jemanden finden, der technisch versiert genug ist um eine eventuelle Priorisierung einzurichten, damit die Heimleitung nicht leiden muss. Wenn ihr jemanden in Köln kennt, sagt Bescheid.
Wenn die Prios mit Tunnel funzen… die Filter die man schaltet umgehen sie spielend auch die download Beschränkung 10GB bei KD am Tag von den ISP auf uploaded net