Flüchtlingsunterkunft in Erftstadt technische Fragen

Ich hatte gestern ein interessantes Gespräch mit einer Person aus Erftstadt, die gegenüber einer Unterkunft wohnt, die Person hat mir ein paar Fragen gestellt, ich habe ein wenig Freifunk erklärt und werde auch noch eine Email schicken mit weiterführenden Informationen und ein paar Links.

Eine Frage blieb bei mir allerdings noch offen. Es geht wohl um eine Unterkunft in der ca. 10-20 Menschen leben, also nicht all zu groß. Die Distanz zwischen den beiden Gebäuden, also zwischen der Unterkunft und der Wohnung der Person die Internetzugang bereitstellt beträgt vielleicht 20-40m. Ich denke auch bei 40 m sollte das mit zwei Routern zu überbrücken sein, ist das realistisch? Ich habe auch vorgeschlagen noch andere Nachbarn zur Beteiligung anzuregen, da dann ggf. noch weitere Uplinks dazukommen, in einem Meshnetz würde sich dies doch vorteilhaft auf die gesamte zur Verfügung stehende Bandbreite sein? Die Clients greifen ja nicht immer über den gleichen Weg auf Internetressourcen zu?

Falls jemand etwas beisteuern kann oder gar in Erftstadt helfen mag bitte melden, ansonsten dient dies hier einfach nur Information.

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Hi!
Ich habe noch ein paar locoM2


hier, falls es direkt von Router zu Router nicht klappt. (40m sind nicht das Problem, aber im Zweifel das was so dazwischen liegt an Fenster/Wände/andere Router/…) Würde auch in Erftstadt beim aufstellen/einrichten helfen. Kontakt?

Ach ja: mehr uplinks sind natürlich besser, allerdings sollten die auch jeweils zumindest ein paar MB uplink bereit stellen. Außerdem lohnt sich hier evtl ein etwas besserer Router da der wr841 dem hören sagen nach nicht unbedingt den Traffic von 20 Leuten durch den VPN Tunnel schafft. @Nunatak ist der Experte bei KBU was Flüchtlingsheime vernetzen angeht, den können wir fragen, aber wenn ich mich an seine letzte Antwort auf die gleiche Frage recht erinnere empfiehlt er den Sektor Router direkt als uplink zu nehmen oder z.B. einen WDR3600.

Ich glaube nicht das die Person so viel Geld ausgeben will.

Schon klar, dazwischen liegen eben zwei Wände, jeweils Außenwände des jeweiligen Gebäudes, 40m sollte wohl großzügig sein, auch bei Googgle Maps sieht es nach höchstens 40m aus.

Ja OK, wenn da nochmal eine Rückmeldung kommt dann melde ich mich.

Sowas gibt es in Erftstadt erst Ende 2016 wenn ich mich recht erinnere, jedenfalls geht es um einen DSL Anschluss der nur ca. 12/1 MBit/s macht. Aber eben besser besser das als gar nichts. Meine Idee war noch andere Nachbarn anzusprechen um insgesamt mehr Bandbreite zu haben.

Woher weißt du, dass die Person sich einen 841 kaufen wollte? Hmm jedenfalls wollte die Person da erst mal nur mit einem 841er ein wenig rumprobieren, den kann man dann nachher vielleicht im Zielgebäude aufstellen. Ich glaube nicht, dass dort mehr als 10 Leute gleichzeitig im Internet surfen, dafür würde die Bandbreite auch nicht reichen, wenn da ein Router steht der 5-6 MBit/s schafft, dann reicht das denke ich erst mal aus.

Ja, ich habe auch noch einen 1043er empfohlen, ein 3600er ist natürlich auch nett, der hat wahrscheinlich auch eine bessere CPU.

Ich hatte der Person auch den Link zum Forum geschickt, vielleicht antwortet die Person dann einfach selber.

Über Spenden für einen guten Zweck kann man immer sprechen. :wink:

OK, dann mal abwarten was passiert. Wenn $Person sich nicht mehr meldet, dann kannst du mich auch gerne nochmal erinnern, vielleicht kann man dann Kontakt herstellen.

Hallo, ich habe in Liblar ein Flüchtlingshaus mit 1&1 ausgestattet, allerdings können nur knapp die Hälfte der Bewohner das Angebot nutzen. Der Empfang ist einfach zu schwach. Was kann ich tun, ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen?

Hallo @cipuser,
ich habe die Nachricht leider übersehen, weswegen ich erst jetzt antworte.

Was ist denn der genau Aufbau, der 1&1 Internetanschluss ist in der Unterkunft? Wie groß ist die Unterkunft, schätze mal die Maße und sag wie viele Stockwerke? Wie viele Nutzer nutzen den Freifunk Knoten? Ist es ein Gebäude aus Massivstein, also ein 08/15 Wohnhaus?

So, erste Versuche laufen dort übrigens seit Mitte Dezember, dass überbrücken der Straße klappt glaube ich ganz gut, aber es gibt ein Problem. Die Verbindung ins Internet bricht ab, nur ein Neustart der Router hilft das Problem zu lösen. Ich denke es könnte daran liegen, dass die Router abstürzen, also so richtig freeze. Versuche mehr Informationen zu bekommen, habe Kontakt per Email und WhatsApp.
Der Knoten mit Internet sollte dieser hier sein, identifiziert über die MAC.

Wahrscheinlich ist ein Router mit besseren Hardwarespecs notwendig, aber ich kenne mich damit nicht aus, habe eben an dem Meshknoten 13 Clients gesehen. Ich weiß vom hören, dass der 841er so für 5-7 Clients OK ist. Also was tun? Ein WDR3600 an den Internetanschluss? Gibt es etwas günstigeres/besseres? Was kann eine Kombo WDR3600/841v10 leisten?

Auch wenn es offensichtlich ist, aktuell nutzt man dort KBU FW, eventuell könnte ein Update helfen, eventuell auch ein Umstieg auf unsere neue FW.

Hallo Utzer, das Wohngebäude ist ein Gebäude mit etwa 250 m² Grundfläche und zwei Stockwerken. Das Haus, ein Steinbau, verfügt über drei Eingänge. Es wohnen ca. 30 bis 35 Leute dort. Ich habe im hinteren Eingang einen Anschluss von 1&1 im Erdgeschoss installieren lassen. Dieser Router strahlt noch mit Mühe ins 1. OG, das wars aber dann. Wenn du dich in Liblar auskennst, es ist die ehemalige Schreinerei Schunck, neben dem dm.

Also so ca. 20 m * 13 m?

Das bedeutet es muss auf jeden Fall ein leistungsstarker Router oder gar mehrere her.

Oh cool, einer ohne Drosselung, weil der wird sicher 16h am Tag voll ausgelastet sein. :smile:

Ja, dass ist ein typisches Problem. Gibt es eine Möglichkeit ein LAN-Kabel vom Ort des DSL Routers in den oberen Stock zu legen?

Leider nein.

Was ist an Hardware aktuell vorhanden? Ein TL-WR841ND?

Moin.

Wenn ich darf?

Ganz wichtig ist die Ausrichtung der Antennen. Sie strahlen UM sie herum ab und NICHT in Richtung der Antennenspitze.
Wenn dort ein Router steht mit 2 Antennen, eine senkrecht und die Andere vielleicht waagerecht. Wenn der Standort in einer „Ecke“ im Erdgeschoß vom Gebäude platziert ist, den Router diagonal zur anderen Hausecke ausrichten und eine Antenne im rechten Winkel zur gegenüberliegenden, oberen Hausecke.
Bei einem Router mit 3 Antennen halt kombinieren. 1x senkrecht, 1x 45° und 1x waagerecht. Mein Vavorit dafür wäre der 1043 V2. Kostet um die 45€ronen.

Gruß