Freifunk in Oberhausen/ Rheinland

Hallo! Ich unterstütze die Flüchtlingsinitiative Stötznerschule und würde gern dort in der Erstaufnahmestelle ein Freifunknetz für die Flüchtlinge einrichten. Ich habe jedoch keine Erfahrung damit (außer Grundinformationen durch einen Workshop, den ich besucht habe). Gibt es jemanden in Oberhausen, der mir vielleicht dabei helfen könnte?

Morgen,
ich weiß leider nicht wie aktiv die Oberhausener (schreibt man die so?!) sind. Aber hier ist zumindestens deren Mailingliste http://mailman.freifunk.net/mailman/listinfo/oberhausen-freifunk.net frage da am besten mal nach.

Gruß
Fabian

Hallo! Vielen Dank für die Info!
Herzliche Grüße
Ulrike

Hallo,
die letzten Mailinglisten-Einträge dort sind von 2014, d.h. da ist ziemlich wenig los, ggf. sind die Oberhausener auf’s Forum umgestiegen.
Falls die Mailingliste nicht das erwünschte Ergibnis bringt, bleibt wohl nichts anderes als selbst damit anzufangen. D.h. Community/Firmware auswählen und einen Router mit Freifunk-Firmware ausstatten, ist so schwer nicht. Z.B. http://freifunk-ruhrgebiet.de/anleitung/

Für Flüchtlingsheime braucht man mindestens einen Uplink ins Internet, besser mehrere (ggf. von Nachbarn) und einige Router in den Bereichen, wo die Flüchtlinge WLAN haben sollen. Vom Nachbargebäude ganze Hausseiten zu befunken ist auch eine Opion, da sich dann Router im Gebäude (nahe den Fenstern) mit dem. Uplink-Router vermaschen. Die Router, die den Uplink bereit stellen und VPN-Verschlüsselung rechnen müssen, sollten etwas kräftiger sein (z.B. TP-Link CPE210), bei Mesh-only-Routern genügen TP-Link WR841N für ca. 16,-€. Testen kann man zunächst mit den 841ern.
Gruß,
Nunatak

Hallo,
bisher haben sich hier im Forum meines Wissens keine weiteren Oberhausener als Freifunker „geoutet“. Die Anzahl der Knoten hält sich noch in Grenzen und auch ich bin auf der Suche nach aktiven Menschen in dieser Stadt.
Vielleicht finden sich ja in diesem Thread weitere Aktive. @EuleOB, ich könnte zumindest beim Flashen der Router und beim Aufstellen behilflich sein.
Bevor man damit startet, sollten aber „Internetspender“ in Sichtweite der Stötznerschule gefunden werden, super wäre natürlich, wenn der Betreiber selbst einen Internetanschluss bereitstellen könnte. Die dicken Wände und Decken des alten Gebäudes sind bestimmt eine Herausforderung, aber da kann man sich ja „rantasten“.

Moin,

ganz in der Nähe gibt es einen Wasserturm über den, falls Sichtverbindung vorhanden, angebunden werden könnte.
@CHRlS kann da sicher mehr zu sagen. Er hat den Turm verfunkt.

Gruß

Chrisno

Hallo, wie gesagt, ich habe nicht sehr viel Ahnung – was genau heißt „Internetspender“? Was müssten die zur Verfügung stellen?
Ich werde auf jeden Fall auch bei der Flüchtlingsinitiative nachfragen, ob da in der Schule ein Internetanschluss bereit gestellt werden kann.
Vielen Dank auf jeden Fall für die Rückmeldungen. @ElStrueck - für die Hilfe wäre ich natürlich sehr dankbar!

Moin!

Internetspender heißt, dass jemand seinen Internetanschluss teilt, d.h. etwas von seiner Bandbreite abgibt. Zur Anbindung kann man dann z.B. wieder einen einfachen TP-link Router nehmen und den beim Spender am Fenster aufstellen, so dass es möglichst eine Scihtverbindung zu der Unterkunft gibt.

Gruß
Jan

Für alle Oberhausener, die in Sachen Freifunk unterwegs sind, ich habe hier schon mal was gebaut zur Versorgung der Unterkunft am Rechenacker:


Ich suche aber noch nach Unterstützern auf dem Rechenacker, die Ihren Uplink teilen würden.

Jan

1 Like

O.k. Vielen Dank. Dann frage ich mal rum, ob es Leute gibt, die sich als Internetspender zur Verfügung stellen. Wenn es die gibt, braucht man dann keinen eigenen Internetanschluss im Haus?

Genau so sieht es aus :slight_smile:

Ok. Dann habe ich es kapiert :slight_smile: Danke!

Habe rumgefragt, aber es werden sich wohl keine Internetspender finden. Frage: Um die Schule herum liegen drei Kirchen mit Kirchtürmen. Wenn wir da auf den Türmen was installieren (weiß nicht, wie ds geht und was man da für Voraussetzungen braucht) - würde das ausreichen? Ich hänge mal die Karte an. Habe die Kirchen eingekreist, die Schule, die jetzt Flüchtlingsunterkunft ist, um die es geht, mit einem roten Kasten markiert

.

Kurze Zwischenfrage. Gibt es in Reichweite der Kirchtürme Internetspender?

Wüsste ich nicht. Nein.

Hallo,

ohne die wird es auch mit den Kirchtürmen schwer :blush:

Gruß
Fabian

o.k. Dann bleibt wohl nur der Weg über einen Anschluss in der Einrichtung. Müssen wir da einen kompletten Internetvertrag mit einem Anbieter abschließen? Oder wie funktioniert das, wenn man einen Freifunkrouter in dem Haus selbst anschließen und in Betrieb setzen wollen?

Es muss eine Internetleitung vom Provider geschaltet werden ansonsten liegt da nix an. Eine alternative wäre natürlich für Freifunk zu werben und so Unterstützer zu finden.

Werde es versuchen. Danke!

Es sollte doch auf jeden Fall Anwohner geben, die in Sichtweite der Schule einen Internetanschluss bereitstellen könnten, idealerweise sollten es mehrere sein. Den meisten Anwohnern dürfte die Freifunkidee aber unbekannt oder möglicherweise suspekt sein. Hier könnte vielleicht ein Postwurf-Brief mit einer kurzen Erläuterung des Zwecks deiner Initiative mit einem Faltblatt, das die Funktionsweise von Freifunk erklärt, hilfreich sein, z. B. das hier: https://wiki.freifunk.net/images/5/5e/FF_Flyer_8seiter_98x98mm_Flyeralarm.pdf
Davon könnte ich auch noch einige gedruckte Exemplare zur Verfügung stellen.

WAR: Vielleicht kann @procurvr kurz erläutern, wie er den Uplink in der Turnhalle am Rechenacker hinbekommen hat. Das sieht nach einem Anschluss in der Halle aus. Welche Konditionen gibt es denn da? Wäre ja für die Stötznerschule möglicherweise auch interessant.
EDIT: Jetzt habe ich gesehen, dass das gar nicht die Halle ist, sondern ein Haus an der Landwehr… naja, da war wohl der Wunsch Vater des Gedankens… :wink: