Freifunk Kennung innerhalb von Dresden


#21

Ich weiss ja nicht welche Scanner Du so nutzt, aber der hier verbreitete Wifianalyzer macht genau das.
(mein Android zeigt aber auch “von Haus” adhoc-netze, wenn ich das so einstelle, aber das ist schon o.k, dass die normalerweise nicht sichtbar sind.)


#22

Als ich das erste Mal auf meinem OPO eine Freifunk-Netzwerk gesehen haben, war da auch ein “wifimesh-” in den Standard-Android-Einstellungen


#23

das wifimesh wird dann wohl was anderes sein. ich glaube nicht, dass android support für freifunk drin hat, denn jede netzwerkimplementation ist von community zu community verschieden.


#24

Die ganzen Apps (auch Wifianalyzer) können nur die Systemfunktionen für wifi-scans nutzen. wenn diese kein adhoc unterstützen, werden diese netze auch nicht angezeigt. sicherlich gibt es android varianten, die das können. aber die meisten smartphones, die mit original firmware ausgeliefert werden, können das nicht. dann liefern alle scanner-apps auch keine adhoc infos. einschalten kann man auf solchen geräten adhoc auch nicht, da dafür wpa_supplicant (“wifi software”) auf dem Gerät (als “root”) ausgetauscht werden muss.
Viele Nutzer nutzen Sicherheitslücken, um sich eine andere Androidversion aufzuspielen. aber das ist nur ein winziger winziger Bruchteil.


#25

Physisch gibt es das “Freifunk Dresden”. Dieses Netz und die Firmware wird auch von “Freifunk Meißen” verwendet.
jeder Freifunk Knoten hat zwei SSIDs. Die eine SSID ist im Format “Freifunk Dresden [adhoc-1234]”, welches nur für die Verbindung im Adhoc zwischen den knoten verwendet wird. Ein Nutzer kann sich dort nicht per adhoc verbinden, da diese verbindungen immer sehr instabil sind.
Die zweite SSID “Freifunk Dresden [1234]” ist der Zugang für die Clients im Accesspoint-Mode. Diese SSID kann etwas angepasst werden, so dass sie aber immer mit “Freifunk Dresden” beginnt.
Für verschiede Orte, wei Meißen, gibt es eine lokalisierte SSID “Freifunk Meißen…”.
Ein Knoten oder ein lokaler Breich, sollte möglichst nicht so viele unterschiedliche SSIDs haben, da dieses den Nutzer einfach verwirrt. Denn wenn jeder Straßenzug eigene SSIDs (ohne “Freifunk Dresden”) im Namen trägt, so ist das zwar für die Betreiber lustig, aber der Anwender auf der Straße, weiss nicht mehr wirklich wer das Netz betreibt.
Für Orte oder Stadtteile mit eigenem SSID Wunsch ist unbedingt ein Anprechparntner notwendig, der nicht nur aus einer einzelnen Person besteht. Diese kann nach Monaten die Lust verlieren und es findet sich kein Nachfolger.
Was machen dann die Nutzer oder Leute, die Freifunk erweitern wollen? An wen müssen sie sich wenden? Ist dann Freifunk Dresden verantwortlich oder doch ein anderer? Für Sonsoren wird es noch komplizierter, die verlieren einfach die Lust bei solchen caos.
Ich will auch vermeiden, dass zum Schluss alles an Freifunk Dresden hängen bleibt, was plötzlich nicht mehr von den Regionen mit eigener SSID Forderung, gepflegt wird.


#26

Anzeigen geht seit KitKat,


Anfangen geht aber immer noch nicht.


#27

Was bedeutet denn die 1046?


#28

1046 Ist die Knotennummer-
Die wechselt jedoch beim “adhoc” Netz ständig durch, da er die SSID versucht an die MAC zu knüpfen.


#29

Die BSSID ist für alle Knoten gleich im Adhoc, sonst würden diese sich nicht verbinden können. Dadurch kann die Anzeige springen und die unterschiedliche SSIDs anzeigen, je nach aktuell empfangenen wifi paket.
vielleicht werde ich für das adhoc die ssid ändern und gleich für alle machen… hmmm, werde ich umstellen :wink:


#30

Vielen Dank für die Diskussion welche ich ja offline anregte, nun bin ich beim Lesen der Lektüre nun noch hin und her gerissen bei den Argumenten. Hier in Radebeul sind eben meine Angesprochenen der Meinung es wäre schöner wenn das Netzwerk auch den Stadtnamen in der SSID trägt. Da ich auch den Sender Radebeul-TV betreibe sind meine Ansprechpartner natürlich davon ausgegangen ich bewerbe Radebeul . Als Ansprechpartner stehe ich gern zur Verfügung, auch sehe ich die Notwendigkeit zu einem oder weiteren Ansprechpartner. Aber mit Coswig habe ich beste Beziehungen zu Gerd, der ja auch eine eigene SSID Coswig hat. Da habe ich ihn in meiner Nähe, wir alten Bürgernetzler. Der Wunsch ist weiter da, eine SSID Radebeul. In der vernetzten Welt ist das lokale wieder wichtig.


#31

Grüß Dich “tehklus” :smiley:
Ja, also mir persönlich ist es schnuppe, was nun hinter Freifunk xxx steht. Schön und wichtig ist es da immer einen (oder mehrere) Ansprechpartner für die jeweilig Unter-SSID gibt, denn besagten “ABV”-ler. Ich denke auch, dass wir da eher offene Türen in Radebeul einrennen werden. Ich denke nur an die Hauptstraße, mehr als einen Telekomhotspot (Thalia) haben wir da gar nicht. Aber eher mehr dazu in einem anderem Faden, ich denke auch die Tourismusinfo wäre da eine gute Anlaufstelle, zumindest ist die Hotline da freundlich.


#32

Die Radebeul Verwaltung kann ich gerne ansprechen. Die Touristinformation in Radebeul ist mit Freifunk bestens von mir versorgt. Auch wenn die es vielleicht nicht wissen. Aber da die in der Landesbühne sitzen, haben die Freifunk.


#33

Hier möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Habe das Thema eigentlich nur gefunden, weil ich demnächst nach Dresden fahre und mich mal informieren wollte, wo dort Freifunkrouter stehen. Leider konnte ich keine FF-Dresden-Karte finden.

Dann zum eigentlichen Thema. In unserer Region heißt die Freifunk-SSID nur “Freifunk” … Das finde ich auch gut so, da ich wahrscheinlich in unserem Ort nie ein großes Mesh-Netz aufgebaut hätte, wenn ich den Namen der Nachbarstadt benutzen müsste.

Für den Nutzer ist es total umständlich in jeder Stadt nach einer anderen Freifunk-SSID suchen zu müssen, geschweige denn, wenn es in einer Stadt oder einem Bereich auch noch unterschiedliche SSIDs gibt. Wahnsinn.

Wer Interesse am Freifunk hat sieht die SSID “Freifunk”, sucht in einer Suchmaschine nach “Freifunk” und findet dann freifunk.net, wo man auf die regionalen Gemeinschaften verwiesen wird. Dort kann man sich dann die passende aussuchen.

So habe ich damals zum Freifunk und der passenden Gemeinschaft gefunden und dann das Netzwerk in meinem Ort aufgebaut. Mittlerweile bauen wir in meinem Nachbarort aus und haben eine Funkstrecke zwischen den Orten. Das ist meiner Meinung nach Freifunk.

Wundert euch in Dresden bitte nicht, wenn der Zuwachs ausbleibt. Der Mensch möchte es einfach nicht umständlich.


#34

Bevor du dich über Dresden beschwerst, solltest du dir die Hintergründe für die Wahl der ssid erlesen. Es wurde hier 9m Forum deutlich dargelegt.
Und es ist ebenfalls schlicht falsch, das alle anderen Städte nur “Freifunk” nutzen.
Das genau kannst du in den Orten selber ermittelten.
Die Freifunk Karte ist leicht zu finden, Dazu mußt du leider aber 2 Worte bei Google eingeben. Vielleicht ist das aber zu viel.
Egal, dir bleibt ja freigestellt, Freifunk zu nutzen oder nicht. Wenn dich die ssid stört, dann nutzt Freifunk nicht.

Vg


#35

[quote=“ddmesh, post:34, topic:2429, full:true”]
…es ist ebenfalls schlicht falsch, das alle anderen Städte nur “Freifunk” nutzen.
Das genau kannst du in den Orten selber ermittelten.[/quote]
Das ist mir durchaus bekannt, da ich sehr viel unterwegs bin. Ich habe auch nicht behauptet, dass das nur in Dresden so ist. Das innerhalb einer Stadt die SSID wechselt ist mir aber neu.

[quote=“ddmesh, post:34, topic:2429, full:true”]
Die Freifunk Karte ist leicht zu finden, Dazu mußt du leider aber 2 Worte bei Google eingeben. Vielleicht ist das aber zu viel.[/quote]
Mein Anlaufpunkt war eure Webseite, auf der ich keine Mesh-Karte finden konnte. Das war auch nur eine Frage. Also kein Grund gleich pampig zu werden. :wink:

[quote=“ddmesh, post:34, topic:2429, full:true”]
Egal, dir bleibt ja freigestellt, Freifunk zu nutzen oder nicht. Wenn dich die ssid stört, dann nutzt Freifunk nicht.[/quote]
Wie bereits erwähnt nutze ich Freifunk nicht nur, sondern baue es aktiv mit auf. Deshalb wollte ich meine Gedanken zu eurem Projekt äußern. Falls ich dich beleidigt haben sollte, was nicht meine Absicht war, möchte ich mich aber entschuldigen.


#36

Dann kommst Du wohl aus einer der stylischen, hippen, Gluon-Communities und/oder verfolgst das Thema Freifunk nicht schon seit mehr als einer Dekade :wink:

Die Anfänge (in Berlin) sahen vor, daß Dein Endgerät sich mit dem Ad-Hoc-WLAN per OLSR verbinden mußte. Und, ja, auch schon damals je nach lokaler Einstellung, auf dem Kanal, auf dem halt lokal gesendet wurde. (Nein, massentauglich war das Setup eher nicht ;)) Allerdings war das weniger eine »Design-Entscheidung« als technische Notwendigkeit, denn ›damals™‹ konnten die Chips halt nicht mehr. Und ja, auch heute (okay, bis mindestens 3Q16) ist es im Berliner Netz nicht zwingend, stadtweit eine SSID auszustrahlen. Machte auch wenig Sinn, denn im Berliner Netz ist ein AP ein WLAN-Netz. Jeder vergibt aus seinem lokalen, kleinen DHCP-Range private IP-Adressen — mit denen der AP an der nächsten Straßenecke nichts anfangen könnte.

Ich bin zwar kein Dresdner (und auch kein Berliner mehr), möchte aber Dir (und anderen) nahelegen, sich vor solchen Beiträgen, insbesondere in Bezug auf »FF-Gründungsnetze«, vorab über die technische wie auch die nicht-technische Historie des Freifunks zu informieren.

Teilweise verbietet sich eine gemeinsame SSID aufgrund technischer Gegebenheiten, das ist dann einerseits unter Hotspot-Gesichtspunkten doof, andererseits forciert es auch (marginal) die Befassung des Nutzers mit dem Thema (sprich: einmal Netzsuche aufrufen, neue (Freifunk-) WLANs akzeptieren und schwupps schon verbunden, soo schlimm ist das jetzt auch wieder nicht).

»Gluon« hat sicherlich die Freifunk-Ausbreitung massiv befördert, da es einen niederschwelligen Zugang für Endnutzer als auch Admins förderte — aber »Freifunk« initial war OLSR, nicht B.A.T.M.A.N. Advanced (und eher ein »Du kriegst es, wenn Du Dich einbringst« als ein »Du willst es, Du kriegst es vorgesetzt«). Und mit lokalen DHCP-Wolken gehen, technisch zwingend, lokale SSIDs einher …