Freifunk über bestehende WLAN Anlage


#1

Hallo zusammen,

wir sind aktuell am überlegen wie man man Freifunk über eine bestehende WLAN Infrastruktur anbieten kann.

Wir hatten überlegt einen Router mit Freifunk zu flashen und dann über den LAN Port in die WLAN Anlage zu gehen um dann die SSID Freifunk auszustrahlen.
(TP-Link Router LAN Port -> Switch Port Untagged VLAN XXXX -> WLAN AP SSID Freifunk)

  • Ich vermute das geht aber jetzt ist die Frage dürfen wir das auch?
  • Ich gehe feste davon aus das andere Freifunk Knoten sich nicht mehr Meshen können da Jeder AP auf einem anderen Channel wäre. Ist das richtig?
  • Gibt es noch ander Aspekte zu beachten?

Gruß Martin


#2

Hallo Martin,

letztendlich muss das jede Community für sich entscheiden. Wenn du aber einen Außenrouter mit echtem Freifunk anbietest, der also mescht, spricht in der Regel nichts gegen dein Vorhaben.

Viele Grüße
Matthias


#3

moin,
für wieviele menschen wird das ?
ansonsten den ubnt er-x einsetzen, bringt mehr dampf.
mfg
k.


#4

Hallo zusammen,

@MPW Wenn du mit Außenrouter den Router meinst der den VPn Tunnel aufbaut dann ist es ein Router mit echtem Freifunk.

@klemi80 Es werden so ca. 20 bis 30 Personen sein die wir damit Versorgen. Bei Sonderveranstaltungen vielleicht auf mal mehr.

Gruß Martin


#5

hi,
der echte freifunkrouter sollte, wie schon gesagt, mit andern freifunk routern in deiner nähre meshen können. das kann er nicht wenn er mitten im gebäude im 19" schrank steht… bitte zu den nachbarn jeweils einen tplink 1043 ins fensterbrett, diesen mit freifunk software und internetnzugang ausstatten und gut.
für dein vorhandenes netz besorgst du dir nen ubnt er-x und fütterst dehn mit freifunksoftwre. da stabdartmässig das clientnetz aktiviert ist, musst du ihn nur noch in deine infrastruktur einbinen und fertig.
dann noch die ssid an deine community angelichen und fertig.
und zum schluss noch denb mitgliedsantrag für deine community ausfüllen und abgeben.
mfg
k.


#6

Zu 1) Ich finde, ihr “dürft” das so machen :wink: Ausschließlich das Client-Netz über die eigene Infrastuktur zu schicken ist meines wissens auch in Düsseldorf, mit denen wir uns ja das Netz teilen, so angenommen.
Zu 2) Dein Freifunk-Router macht zwei WLAN-Netze auf. Das eine ist “Freifunk” (so sollte euer Wlan dann bitte auch heissen), das andere “mesh-neuss”. Andere Knoten suchen halt nach diesem Netzwerk zum meshen. Über das “Freifunk”-Wlan wird nicht gemesht.
Zu 3) Es ist nicht alles in Stein gemeißelt, wie der Beitrag von @klemi80 einen suggerieren könnte. Ich täte zum Beispiel sagen, dass ein TP-Link durchaus ein guter Start sein kann, um von da aus sein Netzwerk weiter aufzubauen. Wenn man merkt, dass etwas nicht passt, der Durchsatz zu gering ist, oder was auch immer, kann man immer noch nachjustieren.
Ausprobieren, verbessern: Aber auf jeden Fall machen.
Auch gibt es bei uns (im FFRL & Neuss) keinen Zwang einer Mitgliedschaft. Über eine Spende könnt ihr nachdenken, wenn alles läuft.
Grüße aus Weckhoven