FreifunkNRW weiterhin irreführend

mit fällt auf, dass Du immer bei Kritik Dich versuchst, als Zensor aufzuspielen. Die Strategie „Kritik, die ich nicht lesen kann ist ignorierbar“ ist schon augenfällig.

Also: Nichts verschieben, das ist ein Thema das ALLE angeht.

Kritik ist gut. Die Form der Kritik ist es, um die es mir geht.

EDIT: So, ich hoffe die drei PNs sind angekommen, @Pinky.

Du reklamierst, was Du selbst machst, anstatt zum Thema Stellung zu nehmen. So was nenn ich Ablenkungsmanöver von der Sache und an Mobbing grenzend.
PM hab ich beantwortet.
.

Ich habe kein Problem damit hier Stellung zu nehmen. Es interessiert jedoch schlicht niemanden und ist deshalb fehl am Platz. Das war’s dazu.

und das entscheidet Du? Wenn es Dich nicht interessiert, wieso postest Du denn dazu überhaupt ?
Zudem es nicht um „an den Pranger stellen“ geht, sondern um um das Einfordern von Zusagen oder des Eingeständnisses, dass das nur Beruhigungspillen waren, ohne reale Absicht.

Ich empfinde es mehr als merkwürdig, dass einerseits ein Ellbogenverhalten im Stil von „jetzt bin ich da, alle anderen dürfen hier nicht mehr“ (z.B. Eintragung von Pseudo-Communities mit Ortsnamen, die diesen dann in der Community-Liste blockieren und den fälschlichen Anschein erwecken, das sei dass DIE Community dort) und Aufrechteraltung einer irreführenden Werbung (Vorrangigkeitsbehauptung durch Domainnamen-Wahl und falsche Vereinsbezeichnung als „Verein NRW“) geduldet, teilweise sogar gefördert wird, anderseits aber Opposition dagegen sofort abgestraft wird. Das ist nicht, was ich unter dem behaupteten Anspruch von FF und Jeder kann mitmachen verstehe, sondern eine suspekte Bevorzugung nach einem Willkür- oder Beziehungssystem, das einige gleicher macht, als andere.

Ich kann nicht mit gutem Gewissen für etwas werben und Spenden sammeln, das kommerzielle und autoritäre Strukturen fördert und Kritik zu unterdrücken sucht…

Die Augsburger warten auch immer noch drauf, unabhängig von bestehenden intoleranten Freifunkern in Augsburg eine eigene Community machen zu dürfen. Und uns ist der Name ziemlich egal, wir wollen einfach nur NEBEN den zwei intoleranten Freifunkern in Augsburg auch für freies WLAN stehen dürfen.

Aber Freifunk ist und bleibt vom Kopf eine intolerante Veranstaltung, damit muss man sich immernoch leider abfinden, zumindest solange Leute wie Monic einfach so beschließen können dass man „nicht passend“ ist.

Freifunk sollte für alle offen sein, nicht nur für diejenigen welche dem Förderverein in Berlin passen. Solange das nicht so ist werde ich es weiter einfordern, und fordere alle auf sich von solchem Verhalten des Bundesvereins zu distanzieren.

Das hätte ich auch auf dem WCW vor Ort vertreten, wenn ich zu dieser Zeit nicht in den USA wäre. Ich hoffe dass trotzdem jemand sich dieser Sache annimmt und gegen die aktuelle Situation anstinkt.

Solange die Namensgebung sich nicht ändert, wird das immer wieder aufplöppen. Zu recht. Schliesslich hat jeder ein Recht darauf zu erfahren was es mit der komischen Konstruktion auf sich hat, die außer der handvoll Mitwirkenden dort wohl niemand haben will und niemand richtig und in Ordnung findet.

Das immer wieder Aufplöppen wird insbesondere durch Neulinge geschehen. Und das hat auch niemand abzuwürgen.

Viele Grüße, Fx

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abgesehen von der Namens-Problematik des Domainnamens und Art der Nutzung wird hier ein anderes, grundsätzliches Problem des FF deutlich: In wieweit eine kleine Gruppe von „an den Schalthebeln Sitzenden“ über Ausbreitung und Teilhabe entscheiden dürfen (nicht: können, das ist ja der Widerspruch), also Richter und Ausführender in einer Person ohne Kontrolle und anderer Legitimation als die, dass sie halt eben können.

Das mag früher, als es ein reines Hobby war und überwiegend von nur-technisch-Intererssierten quasi als Spielzeug verstanden wurde, funktioniert haben, aber seit das „Freies Internet für Alle“ zum Haupt-Multiplikator geworden ist, gibt es über die technische Machbarkeit hinaus eine gesellschaftspolitische Verantwortung.

Die darf nicht von Wenigen ohne demokratische und rechtliche Legitimation missbraucht werden, um eigene Vorstellungen durchzudrücken und andere zu verhindern.

Ich erwarte von allen, dass sie nicht „ich kann, also mach ich (nicht)“ für Machtspielereien missbrauchen, sondern sich Bewertungen und Entscheidungen enthalten und sich auf die Rolle eines Technikers in einem Kraftwerk zurückziehen, der auch nicht entscheidet, ob Strom fließt, sondern für das Funktionieren, dass Strom fließt verantwortlich ist, gleich, wer den Strom bekommt.

Jegliche Verweigerungs.- und Blockadehaltung sollte also von allen FFlern aufs Schärfste gebannt werden. So lange es keine wirklich technischen Gründe gibt, MUSS eingetragen und vernetzt werden. (und falls es technische Gründe gibt, sind die dezidiert darzulegen)

Edit
wie steht es oben zu Beginn dieses Forums ?
Freifunk ist eine Technologie und eine Community. Wir bauen
gemeinsam Computer-Netzwerke, an die sich jeder anschließen kann. Wir
wollen öffentliche Orte flächendeckend versorgen mit einem freien Zugang
zu unserem Netzwerk …

oder ist das mittlerweile nur ein realitätsfremder Werbespruch, ebenso wenig an der Realität orientiert, wie die üblichen Werbeaussagen von Firmen und Parteien? Dann ist es nicht das, was ich unter FF verstanden habe.

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Absolut korrekt.

Die Situation ist schon lange nicht mehr hinnehmbar. Je mehr ich allerdings auf Mailingliste und Forum unterwegs bin, um so mehr habe ich den Eindruck als das den meisten einfach egal ist, solange man selbst nicht betroffen ist. Diskussionen dazu werden einfach zu gemacht, weil „führt ja zu nichts“. LOL!

Ich verstehe schon dass man einfach nur Funken will und keinen Bock hat sich damit zu beschäftigen was andere Leute für Probleme haben. Man sollte allerdings auch einmal über den Tellerrand schauen und sehen was für eine Gegend bedeutet wenn erst einmal nicht passende Leute das „Zepter“ in der Hand habe, und es von „Oben“ nicht gewünscht/erlaubt/sein darf/was auch immer das sich ein Parallelprojekt etablieren kann. Noch dazu ohne überhaupt sich damit zu beschäftigen was los ist.

Wir haben in unserem Hackerspace in Augsburg immer noch keine aktive Community. Einfach nur traurig und schadet dem Projekt, zumindest in unserer Gegend, massiv. Aus meiner Sicht eine ziemliche Schande. Und in diesem Stadium ist es hier jetzt schon seit über einem halben Jahr. Auf diese Art und Weise und mit diesen Leuten hat einfach keiner Lust was zu machen. Wie lange müssen wir uns das hier in Augsburg noch anschauen?

Dafür wächst die Knotenanzahl in Augsburg, die sich an die Münchner Community angebunden hat…

@Bundesfreifunk: Habt Ihr ganz toll gemacht!

Das ist meiner Meinung nach der richtige Weg mit der Sache umzugehen. Holt euch die Münchner Unterstützung und baut damit Freifunk aus.

Ab einer gewissen kritischen Masse wirst du auch hier ernst genommen werden.

Als wir in Aachen zum ersten mal mit eigener Infrastruktur anfangen wollten hatten wir keine 30 Knoten. Daher wurde das auch nicht ernst genommen. Als das Thema bei 150 nochmal aufkam haben wir super Unterstützung erhalten.

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das ist der falsche Ansatz. Denn das bedeutet, dass sich jemand unwidersprochen das Recht herausnimmt, darüber zu entscheiden, ob ein anderer (und ab wann) darf oder nicht. Das hat nichts mit Freifunk zu tun, das ist „Willkür von Oben“, just aufgrund dessen, dass der, der was technisch kann, über andere bestimmt. So was nennt man Machtmissbrauch und ist in hohem Maße unsozial.

Es darf keine andere akzeptierte Begründung geben, als die technische. Zu jeder anderen Maßregelung fehlt die Berechtigung und zeugt überdies von einer für mich unerträglichen Überheblichkeit des „ich kann das, also mach ich es (nicht)“, zumal, wenn man versucht, es selbst zu machen, es dann ohne Mitteilung und Begründung gelöscht wird.

Wenn diese Praxis hier widerspruchslos toleriert wird, ist das FF zum Tode verurteilt, und jede restriktive Reglementierung von staatlicher Seite geschieht zu recht und kann nicht weiter kritisiert werden.

FF steht an der Schwelle zur gesamtgesellschaftlichen Einrichtung. Entweder es wird die damit verbundene gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernommen, oder es fällt zurück in Sandkastenspiel von Technikverliebten ohne weitere Bedeutung, oder es geht den Weg der schleichenden Kommerzialisierung…

Wer das nicht sieht und aus Bequemlichkeit nicht ausdiskutieren will, ist entweder dumm oder hat eigene Interessen (sei es eigener Einfluss- und Machterhalt).

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Danach schaut es aus. Für mich hat Freifunk mit dem Berliner Förderverein jegliche legitimation verspielt.

Darum sag ich ja, es wäre DIRGENDS notwendig entweder was neues zu machen oder diese Strukturen aufzubrechen und wieder zu einem Gemeinschaftsprojekt ohne Machtstrukturen zukommen.

Insbesondere wenn diese derart missbraucht werden um die eigenen Vorstellungen durchzusetzen und willkürlich gegenüber anderen unliebsame Personen zu gebrauchen, und sich gegenseitig die Macht zu sichern.

Du bist schon 10 Jahre dabei und da kommt jemand der dich Nervt? Kein Problem, der kann machen was er will, der bliebt außen vor. Da fällt uns schon was ein, selbst wenn wir uns etwas aus den Fingern saugen müssen… Wir sind uns auch nicht zu schade dafür extra eine „Fairnesverpflichtung“ zu erfinden, die danach wieder in der Versenkung verschwindet.

Da geht einem doch das Herz auf!

Förderverein Berlin hat keine Macht!

Die haben auch gesagt, dass zentrale Server scheiße sind, hat sich doch keine Community von beeinflußen lassen?!

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Natürlich hat die nicht zuteilung einer Subdomain (nicht einer bestimmten, sondern allgemein) Auswirkungen! Ohne Domain/Commuitynamen keinen ICVPN Eintrag, keine Öffentlichkeitswirkung auf der Homepage oder in Suchmaschinen, usw. Die Einträge fürs ICVPN fürs OpenLAB wurden einfach so gelöscht, mit der Begründung „Troll“. Aber ist natürlich alles keine Macht?!

Und der Bundesverein hat beschlossen dass es Freifunk in Augsburg nicht weiterbringen kann wenn zwei Gruppen in Augsburg getrennte Wege gehen. Sondern dass sich die neue Gruppe unterordnen muß.

Wie anmaßend!

Und da wundert sich jemand warum seit zwei Monaten auf der Mailingliste in Augsburg nichts mehr los ist und allgemein keiner mehr damit etwas zu tun haben will?

Warum schreibt Monic auf wlannews allgemein, ohne irgendwie nachvollziehbare Begründung, das unser Engagement nicht zu Freifunk passt und wir deswegen keine Domain bekommen können?! Das sieht so verdammt nach einer Entscheidung auf Bestellung aus!

Sehr wohl hat der Bundesverein damit Macht, die er auch gerne für seine eigenen Interessen einsetzt!

Noch schöner wenn der Bundesverein auch noch vorschreiben könnte wie wir unsere Software und Hardware strukturieren!

Ich habe den Eindruck, dass es weniger die Vereine an sich sind, sondern bestimmte Personen, die mit oder ohne legitimierte Funktion, aber mit faktischer technischer Macht, alleine bestimmen (können) und die sich niemand zu kritisieren sucht, weil sie ein aufgebautes Image haben. Alles andere sind Ausreden.

was neues machen

ist nicht der Weg, die Strukturen müssen aufgebrochen werden, und das geschieht nur in Verbindung 4er Schritte:

    1. Vereinsmitglied werden
    1. Klare Handlungsrichtlinien und Verbot von Vetternwirtschaft, Bevorzugungen, anderen Erwägungen außerhalb der technischen Relevanz.
    1. autoritär Handelnde namentlich benennen
    1. wenn 1-3 nicht hilft, dann Öffentlichkeitsarbeit, also Druck von außen erzeugen. Es mag sein, dass sich dann Gegner des FF darauf stürzen, aber ein Problem kann nicht deshalb unbenannt bleiben, weil dessen Benennung FF-Gegner missbrauchen könnten.

Wie lautet der Slogan von Reporter ohne Grenzen?
Wenn wir nicht über über die Machenschaften der NSA berichten, sind dann unsere Daten wieder privat?

Lässt sich auf FF übertragen. Verschweigen von Missständen und Unterdrücken von Kritik verschärft die Missstände nur und hilft den Diktatoren.

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Du versteht scheinbar nicht was mein Ziel ist.

  1. Ich helfe in München und Ulm einfach so mit. Nicht für Freifunk sondern für die Menschen die dort sind. Ich habe nämlich einfach Spaß mit anderen zusammenzauarbeiten, nicht nur im WLAN Bereich. Ich möchte aber hier in Augsburg, da ich hier lebe, im lokalen Hackerpspace mit den anderen zusammen sichtbares und vergleichbares Freifunk machen, wie es überall möglich ist ausser in Augsburg. Nicht als illegales Freifunk zweiter Klasse sondern als offizielle Alternative. Und das geht nicht wenn die etablierten Freifunker uns aktiv behindern und auch Erfolge, die wir erreichen, von diesen eingeheimst werden durch die exklusive Belegung des Namens in Augsburg. Umgekehrt wird ein Schuh drauß: Das von Monic öffentlich geschriebene „nicht passen“ wird wiederrufen, wir bekommen was alle Communities bekommen, einen Comunitynamen samt URL, und dann legen wir auch los.

  2. Losgelöst davon wurde allerdings von Leuten etwas meiner Ansicht nach sehr verwerfliches gemacht, zum einen egozentrische Intoleranz in Augsburg sowie Ingoranz, Anmaßung und Machtmißbrauch im Bundesverein.

Damit ich am ersterem Spaß haben kann, muß zweiteres geklärt sein. Sonst würde ich mich an einer Organisation unterstützen, nämlich den Freifunk Bundesverein, den ich für diese Taten tief verachte.

Du hast meine Aussage falsch interpretiert:

Solange jemand hier alleine „rumtrollt“ kann ich seine Meinung aus der Ferne nicht ernst nehmen, ich denke so geht es auch dem Berliner Verein. Falls bei der Augsburger Gruppe, von der ich nur aus dem hiesigen Posting weiß, konzeptionell wirklich so viel schief läuft sollte es möglich sein Mitstreiter zu finden.

Baue mit diesen gemeinsam etwas auf und bilde so eine Mehrheit.

Das empfinde als durchaus demokratischen Ansatz.

Du kannst nicht erwarten in der Ferne Unterstützung zu finden wenn du das Zuhause in Augsburg nicht schaffst.

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Man kann nichts aufbauen wo nichts ist. Das was Du forderst ist die Henne vor dem Ei. Käse!

Und ja, lustiger weise haben wir ja Leute, aber die haben alle keine Lust sich zu rechtfertig warum sie sich in ihrer Freizeit anders sturkturieren wollen. Die machen halt Freifunk München oder sind eben im etablierten neuen Netz drin. So einen Kindergarten kann ja auch keiner aushalten!

Offensichtlich hast Du auch gar nicht gemerkt, dass wir bereits seit längerem ein Parallelnetz haben, das allerdings von den bestehenden zwei Freifunkern abgeklemmt worden ist.

Ich sehe er persönlich auch nicht ein mich zu rechtfertigen, warum ich mich ehrenamtlich engagiere. Da hat derjenige ein Problem, der sowas fordert, nicht ich.

wtf?

Da ich eh 20 Zeichen schrieben muss, mods, könnt ihr bitte das neue Thema vom ursprünglichen Thema abtrennen?

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Freifunk ist tot in Augsburg. Schau doch einfach mal auf die Mailingliste The freifunk-augsburg März 2015 Archiv nach Diskussionsfaden

Seit der Anordnung des Bundesvereins, wir müssen uns den beiden Unterordnen, ist gar nichts mehr los. Wir haben hier zwei aktive, die sich ihr Netz gebaut haben. Die Betonung liegt auf „IHR!“. Am besten mit Darth-Vader Sprech.

Ähnlich wie es in München lief, da hatten sie auch Probleme die alte Person raus zu bekommen, die nichts gebacken bekommen hat. Hier ist es halt nicht so dass wir einen großen CCC haben der innerhalb weniger Monate über 100 Knoten aufbauen will und kann. Ich bin in nem Hackerspace der gerade erst groß wird, mit Chasotreff, und der sich Freifunk eigentlich schon wünschen würde. Tja, so müssen wir halt darauf verzichten.

Die beiden hier haben allerdings scheinbar gute Connections nach oben! So ne „Fairnesverpflichtung“ bekommt nicht jeder!