Geld sammeln - Belohnung für das Lösen der Auslastungsproblematik im Gluon (Issue #1243)

Bei uns tun immer noch viele 841er mit gluon 2016 klaglos ihren Dienst.
Und für kleinere Installationen mit nicht vielen Usern absolut zufriedenstellend.
Da sind auch über 30Mbs über L2TP drin.
Es geht einfach nur darum, dass man jetzt nicht alle diese Nutzer vor den Kopf stößt und sagt sie sollen die Kisten wegwerfen. (die wenigsten könnten da dran rum löten)
Als alter Freifunk-Tüftler bin ich natürlich auch dran interessiert, die Kisten mit einem aktuellen Gluon vernünftig zum Laufen zu bringen :wink: und biete da meine Unterstützung an, sei es mit eigenen Tests oder mit zur Verfügung stellen einer Testplattform.
Denke wir können alle nur lernen dabei, egal an was es dann im Endeffekt lag.

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Das Generationenproblem wird ja immer wieder mal kommen. Ist es nicht besser ein Freifunknetz V2 zu initiieren anstatt an alten Problemen weiter zu murxen? So kann man dann in ein paar Jahren dann das erstere schließen und ein V3 daraus machen usw.

Mit den 2017.x Versionen habe ich durchaus auch Probleme mit zu hoher load gesehen. Auf Basis von 2018.2 planen wir wieder eine Stable zu veröffentlichen da die load hier sehr gut aussieht. Zumindest sagen das meine Statistiken für die Regio Aachen.

Dies ist jeweils der maximale load Wert pro Modell:


Exemplarisch nur für die 841v9:


Das sieht für mich so aus als wären wir mit der 2018.2 besser dran als mit 2016.2.7

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Link zum den Dashboards:
https://grafana.ffac.rocks/d/UhC9LqCmz/load-by-gluon-version-per-nodename

https://grafana.ffac.rocks/d/DKkbPqjmz/load-by-gluon-version-by-model

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Auch 6 Monate später würde mich es noch immer interessieren was mit den restlichen 2000€ (?) geplant ist. Gab es weitere Schritte zur Verbesserung, Fehlerbehebung, Stabilisierung von Gluon etc?

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Wir sind für Ideen offen. Ich denke, da die OpenWrt-Community die 4/32er rauswirft, ist das Thema durch.

Wir sind gerade dabei zu prüfen, ob man die Geräte in großem Maßstab von Aufbereitern auf 16/64 aufrüsten lassen kann. Wenn man die Kosten auf 4-5 €/Gerät bekommt, wäre das realistisch.

Ansonsten bleibt zurückzahlen oder die Gelder sinnvoll verwenden.

Ich fände es z. B. hilfreich von den Geldern 200-250 841er aufzukaufen und damit einen ersten größeren Test zum Aufrüsten zu machen. Ob wir die Gelder dafür verwenden dürfen bzw. können müsste aber vorher geprüft werden.

Stimmen aus der Community sind daher hilfreich. Ich denke, wer sein Geld anteilig zurück haben möchte, kann das gerne bei uns beantragen. Anteilig, weil ein Teil ja ausgezahlt worden war.

PS: Letztendlich muss man auch sagen, dass die Gluon- u. Open-Wrt-Entwickler es geschafft haben, die übrigen Komponenten wie Batman so zu optimieren, dass 2019.1 wieder ganz passabel auf 4/32ern läuft. Da hat aber nie einer nach Geld gefragt.

Das Kernproblem ist denke ich einfach, dass die Community rund um OpenWrt begrenzte Ressourcen in Form von Programmierern hat und jetzt entschieden hat, die 4/32er rauszuwerfen, weil nicht nur der RAM zum Problem wird, sondern auch der Flash.

PPS: Wir erstellen mal ein unverbindliches Meinungsbild, weil ich noch nicht geprüft habe, wie die rechtliche Situation aussieht:

Restbetrag verwenden für:

  • 841er aufkaufen und umrüsten lassen
  • dem Gluon-Projekt spenden
  • dem OpenWrt-Projekt spenden
  • zurückzahlen

0 Teilnehmer

PPPS: Es geht übrigens um die verbleibenden 1996,4 €. 30% sind ausgezahlt, also gäbe es maximal 70% zurück, falls der Weg gewählt werden sollte, was ich nicht hoffe.

Vllt. nochmal zur Erklärung, warum ich von 841ern „aufkaufen“ spreche: Um die Logistik beherrschbar zu halten, wäre mein Ansatz, dass wir einen Pool von 250 841ern haben, die durchgetauscht werden können.

Also man lässt die aufrüsten, bespielt sie mir passender Firmware sodass sie dann vor Ort bei den Freifunkenden oder in den Communities per Direkttausch ersetzt werden können. Also tauscht man die nach und nach gegen alte nichtaufgerüstete aus. Wenn man wieder eine Charge von 250 zusammen hat, lässt man die umrüsten. Und das wiederholt man, bis man alle umgerüstet hat.

Dafür braucht man aber erstmal 250 von den Geräten. Und selbst bei einem Stückpreis von 10-15 € sind das eben 2500 bis 3750 €.

Details hatte ich mal hier aufgeschrieben: Geräte mit 4 MB Flash und 32 MB RAM aufrüsten

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Würde mich sehr interessieren, was da herauskommt. Mir hat jemand gesagt, dass die Kosten für den Austausch der Chips bei 30-40€ liegen würden, wenn das bei ihm in der Firma in Masse in Auftrag gegeben werden würde, weil die Personalkosten dafür zu hoch sind und man das nicht mit Robotern machen kann. Kann sein, dass es in Polen günstiger ist, aber ich glaube man müsste das schon nach Afrika schicken, um auf nen guten Preis zu kommen und es ist verboten, defekte Geräte (auch zur Reparatur) nach Afrika zu schicken. Mit dem finanziellen Anreiz stimme ich dir aber zu. Es macht keinen Spaß, so viel Zeit dafür zu opfern. Ich finde es fair, wenn man den Löter dafür ein wenig entlohnt. Nehmen wir mal an mit Reinigung des Gehäuses, der Platine etc. und mehr Konzentration als Zeitdruck braucht man eine halbe Stunde pro Router. Ein „Stundenlohn“ von 10€ wäre motivierend für einen heranwachsenden. Also sagen wir mal er oder sie kriegt 5€ pro Router. Darin solltet ihr investieren. Dann habt ihr Jugendliche glücklich gemacht und ihnen auch noch professionelles Löten beigebracht.

Ansonsten gibt es ja auch noch den Memory Leak in ath9k bei hoher Clientanzahl. Ich denke man könnte da mit dem Geld auch einen kleinen Ansporn schaffen.
Falls ihr euch entscheidet, stattdessen Router zu kaufen, dann vielleicht von einer Freifunkcommunity, die sich gegen einen Umbau entschieden hat, denn da gibt es welche, die noch massig Router haben. eBay sollte von dem Geld nicht gefördert werden.

250 Router sind übrigens mehr als benötigt. 50-60 Router reichen für ein Austauschprojekt meiner Erfahrung nach - für fast jeden abgegebenen Router kommt ja ein neuer rein.

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DA BIN ICH FÜR!

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Das halte ich für einen unseriösen Preis. Wie gesagt, es geht um Masse. Die nehmen dann auch keine große Rücksicht auf Plastiknasen. Aufbrechen, auslöten, einlöten, zuschrauben. Die Chips legen wir vorgefläscht und zugeordnet bei.

Jemand aus dem FF-Umfeld macht das beruflich und holt derzeit Angebote ein. Es kommt für uns nur osteuropäisches Ausland in Frage. Für den temporären Export und Wiedereinfuhr in die EU, ist uns der Papierkram zu viel Aufwand. Aber ja, wir dachten auch an Polen. Versandkosten sind ca. 2 € pro Gerät.

Halte ich für utopisch da eine Kinderarbeitsmanufaktur aufzubauen. Wir haben das bei uns in großer Runde diskutiert. Es kommt für uns nur in Frage, wenn die Hardwarearbeiten eine Firma macht.

Alleine die Orga und das Auslesen der WLAN-Kalibrierung und das Vorfläschen der zu verlötenden Chips sind mehr als genug Arbeit, die wir dann übernehmen.

Klar, falls ja, werden wir hier im Forum ein Gesuch einstellen.

Ne, das ist die absolute minimale Charge, die so ein Aufbereiter annimmt. Normaler Weise geht es da um vier- oder fünfstellige Stückzahlen, die da durchgehen. Daher braucht man ein gewisses Kontingent an Arbeitsgeräten.

Wir sollten erst A vor B lösen. Wenn wir die Geräte nicht aufgerüstet bekommen, gehen die ohnehin in den Müll und das Netz schrumpft auf einen Bruchteil zusammen.

Aber ich denke, da kann man ggfs. nochmal neu sammeln, wenn man das Speicherproblem gelöst hat.

Aber ich füge es trotzdem mal oben hinzu. Man kann ja bei diesem Abstimmungsmodi seine Stimme nochmal ändern. Geht leider nicht mehr.

Wenn diese Option von größeren Interesse ist, müssen wir neu abstimmen. Aber wie oben geschrieben, ich würde erstmal ein Problem lösen, bevor das nächste drankommt.

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Bevor dieses Thema in die ewigen Jagdgründe geht:
Auch 5 Monate später würde mich es noch immer interessieren was mit den restlichen (rund) 2000€ geplant ist. Gab es weitere Schritte zur Verbesserung, Fehlerbehebung, Stabilisierung von Gluon etc?

Vielleicht sollte man sich doch mal externe Hilfe suchen?
Zum Beispiel:
https://www.bountysource.com oder
https://bountify.com

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Der Bug an sich ist weitestgehend gelöst, soweit ich das verstanden habe. In abgespeckter Version ohne OPKG gibt es mit 2020.1 eine Gluon-Version die ganz passabel auf den 841ern laufen soll.

Es ist nach wie vor geplant, die Gelder in die Aufrüstung zu stecken. Wir scheitern gerade daran, ein paar Geräte aufzurüsten, um sie dem Aufrüster zu zuschicken. Wir haben uns Lötequipment bestellt und probieren es weiter.

Wäre es nach so einer langen Zeit nicht vielleicht noch einmal sinnvoll über einen anderen Einsatzzweck nachzudenken / abzustimmen? Schließlich hat sich in der openwrt/gluon Entwicklung einiges geändert und die meisten Communitys sich sich einig die schwachen Geräte (841 & Co) nicht mehr auszurollen etc.
Es gibt sicher noch weitere Issues die beseitigt werden können/müssen…
Man muss ja nicht das komplette Geld für nur einen Zweck verwenden? Der FFRL würde sich sicher auch über eine Spende freuen …oder…oder …oder

Aber vielleicht bin ich auch der einzige der sich nach gut 1 1/2 Jahren fragt was mit den Spendengeldern so passiert…

Also bei einem kurzen Test von mir war die RAM Auslastung bei 2020.1 auf 841ern höher als mit 2019.x und 2018.x
Sogar so hoch, das ich nicht mal top aufmachen konnte, ohne das ich direkt nach dem öffnen die SSH Verbindung verlor.

Vorschläge sind willkommen.

Wir werden versuchen die 841er aufzurüsten, auch ohne das Geld. Denn unser Netz besteht zu gefühlt zwei Dritteln aus solchen Geräten und jemandem der damals für 15 € bei Freifunk eingestiegen ist, kann man nicht erklären, dass er jetzt mind. 55 € für ein aktuelleres ausgeben muss. Die Geräte und Standorte und die ganze investierte Zeit wären einfach verloren.

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Ich halte die Umwidmung von Spendengeldern, die für einen konkreten Zweck gesammelt wurden, für problematisch. Sofern der jeweilige Spender damit einverstanden ist, ist das okay, ansonsten würde ich überlegen, das übrige Geld zurückzuzahlen.

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Wo kommen die 55€ her? Anyway, natürlich kann man es zu erklären versuchen — aber wenn man das gar nicht will, ist die Argumentation natürlich von vorneherein kaum glaubwürdig.

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Dass das Problem unter gluon 2020.1 noch existiert kann ich bestätigen.
Damit läufen die Dinger wieder um einiges schlechter.
gluon 2018 war halbwegs passabel. Aber 2020 sträube ich mich davor das auszurollen für die Kisten.

Ist mit einem guten Angebot die absolut untere Preisgrenze für ein Dualbandgerät (Archer C7). Meist ist es eher etwas mehr. Das bedeutet das Wort „mindestens“.

Ist schon im Oktober 2019 angeboten worden. Wollte bisher niemand:

Wundert nicht sonderlich, wo doch ab 2020 mit OpenWrt 19.07 als Basis wieder ein neuerer Linux Kernel dabei ist, der natürlich auch wieder gewachsen ist.

Archer C50 ? Netgear R6120 ?