Großprojekte 3x1.000 Flüchtlinge versorgen in RE / Herne / Castrop-Rauxel

Hallo liebe Freifunker im Kreis RE -

es kommen große Aufgaben auf uns zu, unter anderem drei Großprojekte, bei denen jeweils 1.000 Flüchtlinge in einer Zeltstadt an Freifunk angebunden werden möchte.

Wir freuen uns über jeden Freifunker, der in unserem „Action Team“ an der Umsetzung mitwirken möchten. Bitte einfach mal die Hand heben.

Und die Daumen drücken, dass unsere Domäne Emscherland den Ansturm mitmacht.

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Was habt ihr den dort für nen Anbindung? Glas?

Holzlagerplatz RE VDSL100 gesponsort von @TobiTX, Herne kriegt wohl 50 Mbit SDSL, Castrop noch unbekannt - wahrscheinlich eher um die 20 Mbit weil janz weit draußen.

Puh das ist nicht viel für soviele Menschen.

Das stimmt aber besser wie nix. Wir werden auch nicht die Unterkunft komplett versorgen sondern nur die beiden Aufenthaltszelte.
Müssen halt gucken wie es klappt. Leider kann man ja nicht die Useranzahl in den Routern begrenzen

Das wäre mal ein pro Feature. Dann hätten wenigstens diejenigen die eine session bekommen etwas Netz.

Jup genau.
Aber wir optimieren wo es geht! WLAN-Kanäle 1,5,9,13 Sendeleistung reduzieren damit es nur im Zelt geht, Kabel-Mesh usw.
Und aus Erfahrung kann man sagen das in der Regel 50% der Flüchtlinge in einer Unterkunft ins WLAN gehen.

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Hallo,
ich würde gerne helfen in der Malteser Unterkunft in Herne, da ich die Verantwortlichen kenne
Wie organisiert ihr euch, wenn kann ich fragen?

Mein Stand sagt, dass die Malteser in Herne jetzt doch die Telekom beauftragen werden, da sie keinen anderen Anschluss kriegen. Hast du andere Infos?

Auch mit der Verteilung zu den einzelnen Wohneinheiten oder nur Hauptanschluss?

Kein Plan - laut unserem Kontakt vor Ort sind wir „raus“.

Mit „maxassoc“ kann man die Anzahl der assoziierten Clients regulieren.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Telekom nur einen Anschluss + 1 x Router zur Verfügung stellt und die Verteilung in der Unterkunft dem Betreiber überlässt. Ev. gibt es also doch noch was zu tun.

In min. einer Unterkunft geht der Traffic auch direkt über den Anschluss (ohne VPN) ins Netz. Ein Standort wird von den Maltesern betrieben und hat eine gesponsorte Leitung der Telekom.

Bei einer Unterkunft mit 1000 Bewohner_innen sollen die Verantwortlichen doch bitte eine Gbit-Leitung anmieten. Kostenpunkt pro Bewohner_in ca. 1,80€ pro Monat => lächerlich günstig.

Genau. Allerdings schafft die T-Com in Herne wohl nichtmal den Hausanschluss. Da müssten wir also vielleicht - zumindest übergangsweise - Internetspendene Nachbarn finden.

Also ist die Unterkunft jetzt aktuell ohne Anschlussplan?

So ist es.

Das wurde mir hier schon einmal gesagt aber es geht wohl nicht. Weiß aber nicht mehr warum nicht.

Also ein Gbit-Anschluss wäre das Ideal aber nicht realistisch. Meistens haben diese Unterkünfte nur max. 16.000 und auf der anderen Seite eben keine Gelder für so etwas zur Verfügung haben bzw. bekommen bzw. nicht ausgeben mögen.
Auf der anderen Seite muss bei einer 1000 Unterkunft nicht jede Ecke versorgt werden. Hier sollte man sich auf das Versorgungszelt und Aufenthaltszelt konzentrieren. Alles anderen ist eine Materialschlacht und meiner Meinung nach unnötig. Weil dann benötigt man wirklich eine GBit Leitung.
Wir werden am Samstag hoffentlich die 1000 in RE versorgen und genau diese Zelte. Anbindung wird vermutlich 40Down 20Up sein. Und glaube das ist alles besser wie nichts.
Und wenn man nur nen 16000 hat dann würde ich nur ein Zelt versorgen.

@faithinchaos Hast Du die Infos direkt von den Maltesern?

Full ack. Bin hier auch am Kämpfen, überhaupt wenigstens eine von 10+ Unterkünften versorgen zu dürfen. Und wenn es am Ende nur 5 Mbit/s unmetered wären, das ist für jeden ein Gewinn um wenigstens WhatsApp kostenlos nutzen zu können! Und das ist hier der größte Wunsch, gefolgt von Facebook und Skype.

Schön am Ball bleiben. Wir haben mittlerweile bzw ab Samstag ca. 1800 Flüchtlinge online gebracht mal schneller mal langsamer.
Und egal was sie haben die freuen sich wie bolle :smile:

Bei uns funktioniert „maxassoc“.

Pragmatisches Handeln ist natürlich gefragt. Trotzdem sollte man in Gesprächen mal klar aussprechen was eigentlich Sach sein müsste. Man kann das dann auch als politischen Akt verstehen, wenn man will.

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Ganz vergessen mitzuteilen das Zeltlager am Fuße der Drachenbrücke ist bereits seit ca 4 Wochen online mit Freifunk.
Nach einigen technischen und organisatorischen Hürden läuft es sehr gut.
Und man muss mit erschrecken feststellen das die sehr genügsam sind. Obwohl ca 100-150 Clients online sind liegt der Schnitt bei knapp unter 10Mbit/s über 14 Tage. Damit die Verteilung passt haben wir aktuell 50 Clients pro Router (5verbaut je Zelt 2Zelt versorgt) also noch genug Luft nach oben. Das gilt auch für die Bandbreite. Werden jetzt noch den Eingangsbereich versorgen.

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