Internetuplink - warum nur per Ethernet ?

Nein ich habe von RapidPrototyping keine Ahnung.

Wir können ein Gehäuse basteln, wo man die zwei Router dann so gegenüber reinstecken kann:

Dann wären die ganzen dioden in der Mitte sichtbar und das Gehäuse könnte unten offen sein um die Lüftung zu gewährleisten.

Wie groß können denn eure Drucker drucken?
(ev. muss man das in mehrere Modelle zerlegen, die man dann zumsammenklippt)

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Ich würde ggf. noch die Deckel abnehmen.
Das Umklipsen der Antennen ist leider nicht trivial, leider.

BTW: Kühlung ist irrelevant.
Ich würde eher schauen, ob man mit den PCBs und den Gehäuseunterseiten (und den vorhandenen Kabellängen) nicht irgendeine Anordnung basteln kann, so dass man die Gehäuseunterseiten weiterverwenden kann.

Ich denke man sollte das Gehäuse so bauen, dass man absolut nichts zu basteln hat, also einfach nur die Router reinstecken im Ganzen.

Ich dachte mir es ist am Besten, wenn die Antennen möglichst weit voneinander entfernt aus dem Gehäuse schauen, sehe ich das richtig?

Und wie lösen wir das am Besten mit der Stromversorgung?
Entweder eine 2er Steckdose mit in das Gehäuse reinklinken oder man muss ein neues Netzteil besorgen, das beide Router versorgen kann…

Ist es überhaupt lukrativ? Man müsste ja in ABS Drucken, was würde das ungefähr kosten? Und wieviel Strom verbraucht der Drucker? So ein Druck dauert ja einige Stunden, also bestimmt 5 Euro für ein Gehäuse.

  • 2 Router a 15 eur
  • 3 euro für die Stromversorgungslösung
  • 5 euro für den Druck

macht 38 euro also ca der selbe Preis wie ein WDR3600 oder eine Nano-Loco.

Könnte man nicht auf einem einzigen hochwertigeren Router allein lösen?

Woher hast du die Info? Könnte man nicht mehrere virtuelle Netzwerkkarten initiieren und dann über diesen Umweg doch alle 3 modes benutzen? Ev. auf einem höherwertigeren Router?

Wie wär es denn, wenn man statt einem zweiten 841er einen billig Client (oder einen anderen) nimmt?
Spart Platz und Geld.

PS: Ich bin kein Freund von solchen Bastellösungen. Das ist zum Lernen und Spielen zwar gut, aber im produktiven Einsatz würde ich eher Kabel ziehen :wink:

Zurück zur Hauptfrage:

Das spart etwa 3 Euro zum Preis einer eher unflexiblen Platform mit schlechterem Wifi.
Wenn man zwei WR841er „back-to-back“ hinstellt, dann ist man flexibel und kann sie ggf. auch noch umkonfigurieren später zum Einzelbetrieb.

Mir ist allerdings bei der Lösung mit zwei WR841ern nicht ersichtlich, warum man dann nicht einen als Uplink nutzt und den anderen meshen lässt. Nur um als Client zu dienen ist der WR841 dann doch zu schade :smiley:

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Ein WR841er bekommt Gluon und fungiert als Knoten mit Internetverbindung über VPN. Der zweite WR841 bekommt OpenWRT, verbindet sich als Client in das bestehende WLAN und routet oder bridged die Verbindung auf den per Kabel angeschlossenen zweiten Router.

Beide WLAN-Chips sind damit voll ausgelastet und können nicht sinnvoll eine weitere Tätigkeit übernehmen.

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Hat nur einen Schönheitsfehler :wink:

Man kann eine AdHoc-WLAN-Schnittstelle nicht in eine Bridge hängen.

Wenn ein Router meshen soll, führt an einer lokalen Batman-Instanz auf dem Router kein Weg vorbei.

Verstehe ich gerade nicht, aber von mir ist die Idee auch nicht. Wollte es nur @JoBu erläutern ;).

Mir ist das Konstrukt schon klar, aber ich würde es nie einsetzen. Wenn ich einen 841 an den vorhandenen Internetanschluss als Uplink stecke und der zweite verbindet sich übers Mesh, hab ich Internet am zweiten Knoten (das will ich ja auch mit diesem Bastelkonstrukt erreichen) und ich hab ein größeres Gebiet mit Internet und Mesh versorgt.

Meiner Meinung nach hat das nur dann eine sinnvolle Anwendung, wenn ein Knoten das alleine leisten kann (AP, Adhoc und Client) oder wenn ein Knoten plus ein externes Stück Hardware das leisten können und (plus Nebenkosten) wesentlich billiger sind als zwei Knoten.

PS: Anders sieht es vielleicht bei einer bestehenden Bridge aus.

Ja, das hat sich ja tausendfach bewährt. In der Regel stimme ich dir auch zu. Aber hier geht es halt um den Spezialfall Uplink per WLAN ;). Meist kann man halt, da hast du recht, trotzdem besser einfach einen Gluon-Router neben den eigenen Router stellen.

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Warum willst Du direkt nebeneinander zwei Freifunkrouter stellen, die sich ggf. noch die Airtime streitig machen? (ausserdem ist damit das Problem mit den -hoffentlich- separaten Funkfrequenzen für privates WAN-Wlan und Freifunk NICHT gelöst.)

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Was meinst Du mit „eigenen Router“?
Den Haupt-Freifunk-Router?

Mein Favourit wäre nach wie vor in diesem Szenario, WAN-Verbindung mit einem 841 als AP-client mit PlainOpenWRT, konfiguriert als Bridge. Und dann von einem gelben Port auf den blauen Port eines Freifunk-Gluon-Routers „standard, mit Autoupdate aktiv.“

Vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt: Wenn ich schon zwei Gluon-fähige Geräte einsetzen muss, dann lohnt es sich meiner Meinung nach mehr eins davon neben meine Fritzbox zu stellen und als Standard-Uplink zu verwenden und das zweite Gerät per Mesh anzubinden als daraus eine Bridge zu bauen.

Die Antwort auf die Ursprungsfrage, ob man einen Uplink auch als Client im Fritzbox-Wlan bauen kann, ist vielleicht ganz einfach: Ja, das geht, aber es ist nicht wirtschaftlich.
Das mag was anderes sein, wenn ich eh eine Bridge brauche oder wenn ich wegen des Erkenntnisgewinns basteln möchte, aber es ist kein weit verbreiteter Anwendungsfall.

Nein, die FritzBox oder was auch immer man hat. Sollte anreißen, dass das Mesh ja eigentlich zur WLAN-Einspeisung genutzt werden sollte.

Aber darum geht es hier nicht im Thema, ich schweife ab.