Internetuplink - warum nur per Ethernet ?

Moin,

an vielen Prten, wo wir Intermet Einspeisen wollen existitert ja bereit WLAN.
Z.b haben Kneipen bereits WLAN, halt mit Schlüssel gesichert für Eigenbedarf.

M.E. würde es oft die Situation vereinfachen, wenn man einfach den FF- Router mit dem vorhandenen WLAN (…dann mit Key) als Uplink verbinden könnte, statt Kabel zu benötigen.
Auch könnten oft bessere Standorte (Fenster…) genutzt werden, wo vieleicht keiner ein Kabel hinziehen will und nun auch nicht gleich 2 Router aufstellen. (Am Ende auch ne ökologische Frage… Mehr, mit weniger).

Woran scheitert das ?
Nur 2 Netze i. router möglich, und mit mesh und Freifunk bereits belegt ?
Rechenleistung ?
Noch nie ausprobiert ?

Cheers,
Ralf

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Die letzte Diskussion der Experten zu dem Thema der ich folgen konnte besagte in etwa „kann man machen, geht aber nicht auf allen WLan Chips“

Es kann wohl nicht jeder WLan Chip zeitgleich unterschiedliche Modi. AP und adhoc sind ja schon drauf, nun müsste noch ein virtueller WLan Client gestartet werden.

Müsste man einfach mal testen, hatte ich zufällig mit dem Philip noch drüber gesprochen.

Im Grunde müsste man das dritte WLan als Client aufmachen und dieses Interface dann in die WAN Schnittstelle rein bridgen.

Ist natürlich alles erstmal manuelle Config, aber da könnte man, wenn es gut läuft, noch ne Seite in die LuCi Experteneinstellungen für reinnehmen…

Finde ich jedenfalls hoch interessant und wundere mich, dass dieser Bedarf bislang noch nicht aufgekommen war und umgesetzt wurde, es sei denn es hat nicht funktioniert.

Na, freut mich das du es auch so siehst.

Heißt, ihr testet mal ?

Sieh Dir das mal an: WAN Uplink via private WLAN · Issue #140 · freifunk-gluon/gluon · GitHub

Ok… Intreresse scheint ja auch an anderer Stelle vorhamden.

Nett fand Ich auch die Option, den AP auf nem USB Stick laufen zu lassen - den Kanal fix auf 1 zu stellen sehe Ich unkritisch.

Klingt bei allem vor und zurück nach: geht. Konfigurationsseite wäre möglich.

Nu bin Ich 20 Jahre von Code schreiben weg - alles zwischemdurch hatte eher copy/past/adopt Qualität - und wäre damit leider nicht der „Macher“, sondern nur Konsument.

Was hilft ?
Kiste Bier ausloben ?
Wen ansprechen ?

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Als Hotfix-Lösung für das Problem: Zweiten WR841 davorschalten und den mit der mitgelieferten FW (also die von TP-Link) als „AP-Client“ laufen lassen.
Also das was man nimmt, um z.B. einen „Ethernet-Only-Drucker“ oder ein anderes Lan-Only-Gerät (Fernseher…) ins Wlan zu bringen, ohne ein langes Kabel zum Router zu ziehen.

Klar, nochmal 17€, noch ein Netzteil. Aber schnell gemacht.

Abgesehen davon: der WISP-Mode ist reichlich unperformant, selbst bei den Chipsätzen, die das eigentlich sogar können.
Spätestens wenn dafür auch noch ständig die Funkfrequenz gewechselt wird.

Und was den UMTS/3G-Uplink anbetrifft: auch da gibt von TP-Link was.
Beim TL-MR3020 passt der Huawei-USB-Surfstick direkt hinein. Ach ja, wlan-client>ethernet kann der auch.

(kein Affilate Link)
Das Ding habe ich seit rund 2 Jahren in meiner Laptoptasche immer dabei und hat mir schon an so vielen Orten und in so vielen Szenarien gute Dienste geleistet.

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Heho,

Ideen soweit gut und bekannt.

Nu würden sich aber manche Kneipen etc eher nen Designrouter für 100€ wünschen, als 2 Dinger, 2* Kabel etc.

Ich denke, es gibt für beides Anwendungszenarien - fände es nach wie vor schick wenn wir eine „Eingerätelösung“ hätten, die ja für die meisten Anwender eh bereits das zweite Gerät ist.

Auch im Heimbereich erlebe Ich Diskussionen was die Gattin von der Technik auf dem Fensterbrett hält. :slight_smile:

Cheers,
Ralf

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Workaround 2 Design Unifi für 100 Euro :wink:

Spaß beiseite, ich hab das noch auf der To-Do-Liste stehen…

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WRT54G konnte man wenigstens nahtlos stapeln wie Lego.
.oO(Linksys-Centipede…)

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@CHRlS - perfekt

Git - Ich wollte jetzt nicht in die Produktion von Designumverpackungen für gestackte Plasteboxen einsteigen. :slight_smile:

Naja, könnten die Leute mit ihren Makerbots doch mal was Sinnvolles herstellen. *wegduck*

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Ich habe @home auch das Problem: der einzig gescheite Platz für einen Freifunk Router ist sehr, sehr weit vom DSL Router entfernt. Leitung legen ist keine Option.

Zwei FF-Router ist auch keine. Ich habe bereits zwei eigene am Start (1 x als Repeater)

Aber nicht nur weil ich persönlich was davon hätte finde ich die Idee mit der Verbindung per WLAN sehr charmant. Es ist defitiniv einfacher zu vermitteln, dass man nur eine Steckdose und vorhandenen WLAN Router in Reichweite braucht.

Ich denke es wäre gut, diese Option mit in die Firmware aufzunehmen. Auch wenn ich die Bedenken hinsichtlich „WLAN Frequenzen eh schon ziemlich dicht“ teile. Ob man dass dann macht, kann man ja dann immer fallweise entscheiden.

Würde mich als Tester zur Verfügung stellen. Platform wäre TP841N v9

Viele Grüße, Fx

Hallo zusammen,

tut mir leid, dass ich diese Thread-Leiche ausgrabe, aber für mich ist dieses Thema gerade akut. Ich darf einen Freifunkrouter bei einem Wirt aufstellen, jedoch habe ich dort aufgrund komplexer Verkabelung keine Möglichkeit ein weiteres LAN-Kabel zu ziehen. Hier wäre die Konfiguration des WLAN-Uplinks hilfreich. Denn Freifunk mit halber Bandbreite ist besser als gar kein Freifunk, right?

Ich habe das ganze auch schon versucht, indem ich auf dem betreffenden 841N die wireless und network Konfiguration um ein wifi-iface bzw. interface erweitert habe. Das ganze funktioniert jedoch noch nicht und ich habe auch noch nicht raus, wie ich es anständig debuggen kann.

Hat jemand von euch mittlerweile weitere Erfahrungen gemacht oder kann mir bei der Konfiguration behilflich sein?

Gruß

So wie ich es verstanden habe, ist es zumindest bei TPlink WR841/741 etc das Problem, dass der Chip das nicht hergibt.
Der kann aus der Menge „AP-Mode“, „Adhoc-Mode“ und „Client-Mode“ nur maximal 2 gleichzeitig.
Für Freifunk wird aber sinnvollerweise mindestens der AP-Mode und Client-Mode gebraucht. Oder man verzichtet auf die grundsätzilche Möglichkeit des Mesh-Netzwerks… Das wird aber politisch kaum gewollt sein.
Einfachste Lösung: Ein WA750 im Clientmode davor. Kostet halt nochmal 15€ plus eine 230V-Steckdose.

(Und falls eines Tages doch mal ein Kabel gelegt wird: Der WA750 wird ab 2014.4 auch unterstützt werden.)

P.S: Alternativ wäre natürlich auch zwei WR740/841 zu nehmen: Einen direkt an den Router des Kunden, anderen per Wifimesh in den Gastraum. Würde potentiell eine größere Abdeckung ergeben.)

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Ah okay, dann scheitere ich da ja bereits am Chipsatz. Gibt es irgendwo eine Übersicht, welche Kisten drei Modi gleichzeitig stemmen können?

Wir können ja froh sein, dass uns TP-Link immerhin einen solchen eingebaut hat. Die AVM-Fritzboxen können (opensource) meines Wissens allesamt nur einen Modus „gleichzeitig“, weshalb bislang alle Versuche gescheitert sind, ohne Hardwareanbauten (USB-Wlan) Freifunk mit Fritzboxen zu machen.

Ich tippe darauf, dass die dann Deutlich über 40€ liegen werden. (d.h. teurer als WR841N+WA750+3fach-Steckdose).
Wobei wir dann wieder bei dem „Schönheitspreis“ wären und der Anforderung "Dann zauber doch jemand mit einem Makerbot mal ein Gehäuse für zwei WR841 in einem Gehäuse"
Auf ein Board käme das normale Gluon, auf den anderen ein Openwrt im Wlan-Client-Mode.
Könnte man „vom Verein“ bestimmt auch vorkonfiguriert „fertig“ anbieten. Steht nicht in irgendeinem Chaostreff ein Makerbot herum, der dringend sinnvolle Aufgaben sucht?

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Das wär doch mal was, am besten mit eingestanztem Freifunk-Logo. :blush:

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Kleine Frage am Rande: ich würde das MR3020 gerne über mein Android-Smartphone per USB-Tethering als Uplink versorgen. Ist das möglich oder bin ich auf einen USB-Surfstick angewiesen?

Scheint zu gehen (wenn auch nicht update-sicher):
http://wiki.openwrt.org/doc/howto/usb.tethering

Haben wir in Wuppertal, hast du eine fertige Datei?