MAC-Adressen sperren?

Moinsen.

Ich habe ein Problem. Die Kinder gingen bis jetzt immer über meinen Router (Fritzbox) ins Internet. Dort konnte ich den MAC-Adressen die Zeit und Seiten zuweisen die sie benutzen können oder nicht. Insbesondere die Zeit, wegen Schule, war mir wichtig. So dass sie nicht bis morgens um 5:00 zocken können. Jetzt umgehen sie die Regelnung mit Hilfe des Freifunks.
Besteht eine Möglichkeit eine MAC-Filterung in der Firmware hinzuzufügen ?

Gruß Marcus

Hallo Marcus,

Widerspricht eine MAC-Filterung nicht dem Grundsatz von Freifunk ?

freies, offenes Internet OHNE Einschränkungen ???

Ich habe Deine Gedanken schon öfter gehört, glaube aber dahinter steckt beinahe schon eine Grundsatzfrage zu Freifunk…

Ich glaube ein offenem Internet, und ehrlichen Gespräche mit den Kindern funktioniert auch…
Die sind sowieso so schlau und finden sowieso schnell wieder eine andere Lösung…

Gruß Christian

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MAC-Adresse ist kein Sicherheitsmerkmal! Man kann, je nach Treiber sogar unter Windows, die MAC ändern, unter Linux erst recht.

Du könntest in dem System Nutzung zu den Uhrzeiten sperren, aber auch da gibt es Umgehungsmöglichkeiten: Live-System

Sonst gilt immer,
bis 14 Jahre kein Bildschirmgerät im Zimmer,
dh nachts vor die Tür

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Hallo Marcus,
auch wenn es für Eltern immer schwer zu verstehen ist: MAC sperren ist ein Eingriff in das PicoPeering-Agrement und sollte auf keinen Fall vorgenommen werden.

Wenn reden nicht hilft macht es wohl mehr Sinn die Endgeräte zu kassieren oder dort gleich sperren einzurichten. Dann funktioniert auch der Wlanschlüssel des Nachbars nicht mehr oder die Alditalkkarte mit 5GB Volumen, die man problemfrei für 5€ Taschengeld einkaufen kann (auch als Minderjähriger) :smile:

Grüße
Johannes

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HaHaHa. Sei nett zu deinen Kindern. Sie suchen Dir später das Altenheim aus.

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Ich halte Sperren auch für schwierig. Bin aber kein Vater…Kinder sind erfinderisch und werden immer einen Weg finden.

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Ich merk schon, das man hier auf „Taube Ohren“ stößt, was das Thema MAC-Filterung angeht. Wir haben uns den Mund schon Fusselig geredet und es wird ein Megaaufstand geprobt wenn die Dinger weg sollen. Also bleibt mir nichts anderes Übrig, als das Freifunk über Nacht abzuschalten und den Router abzubauen. Danke trotzdem für die Infos.

Nein, die Bengels sind nicht so schlau, was das Thema PC angeht, um die MAC-Adresse zu ändern. Selbst Linux als LIVE System oder gar ein Programm per aptitude zu installieren, schlägt völlig fehl.

Danke aber Trotzdem für die Antworten.

Sind nicht meine Kinder, sondern die von meiner Freundin. Aber bei meinen würde ich selbst in der Hinsicht das sie mir das Altenheim aussuchen, genau so reagieren.

Wenn die Noten in Gefahr sind, ist mir das PicoPeering so ziemlich egal. Hatten wir schon mal mit der ALDITALK aber wenn Man Metin Zockt sind die 5 GB in einer Nacht weg und das nächste Volumen wäre fällig. Dafür reicht das Taschengeld nicht.

Wie gesagt; unter: https://forum.freifunk.net/t/poweruser-clients-aussperren-61gb-in-vier-tagen findest Du eine Anleitung Mac-Adressen zu sperren.

oh Gott, hatte gehofft den Thementitel nie mehr lesen zu müssen ^^

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Wie gesagt. Hardware einsammeln und gut ist. Ich hab hier auch junge Internetnutzer und da klappt das.

Dass die Verfügbarkeit von Internet für schlechte Noten sorgt ist und bleibt übrigens Bullshit und eine Ausrede für diejenigen die sonst keinen Einfluss auf Ihre kleinen haben. Aus Angst vor einem „Aufstand der Kinder“ lieber mal ein Abkommen ( Grundfeste von Freifunk) außer Kraft setzen oder gleich Hardware abschalten? Schlechtes Vorbild den kleinen gegenüber wenn Sie dass mal kapieren.

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Mein Sohn ist 11 und hat seit ca. 5 Jahren einen eigenen PC und seit ca. 3 Jahren ein Smartphone zur freien Verfügung. Unser Weg war es, ihn von Anfang an, an einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Medien zu gewöhnen. Auch wenn er es seit der weiterführenden Schule mit dem Smartphone und insb. mit Whatsapp und diesen „Let’s plays“ etwas übertreibt, zwingen uns die Schlafenszeiten unter der Woche und die schulischen Ergebnisse noch nicht weiter zum einschränken.

Sollten wir mit fortschreitender Pubertät jedoch Einschreiten müssen, wäre das für mich „Gerät weg“ und nicht Netz weg. Im Zeitalter von LAN, mehreren WLANs, LTE und Co. ohnehin viel zu mühselig.

Ach und: die Angst in seinen Augen, wenn mit konfisziertem USB-Kabel stetig der Ladezustand des Akkus sinkt, ist unbezahlbar :slight_smile:

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Eben, das Endgeräte „(ab)sichern“ ist immer die beste Lösung. :smiley:

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Wir hören Dich und haben Dir erklärt, dass im Freifunk nichts Gesperrt wird. Hörst Du das? Hast Du das verstanden? Das liegt am Freifunk, dass nichts gesperrt wird. Es ist ein Unzensiertes Kommunikationsnetzwerk. Bitte verstehe dies und lerne damit umzugehen.

Es tut mir leid von diesen Problemen zu hören. Wir können Dir leider hierbei nicht helfen. Das Fach Medienkompetenz wird an den Schulen nicht gelehrt und die Eltern sind damit Überfordert. Bitte erkundige Dich was man da noch Erziehungstechnisch tun kann.

Das ist vollkommen legitim und mit dem Gedanken des Freifunks kompatibel. Dumm wird nur sein, wenn Deine Nachbarn plötzlich auch Freifunk-Knoten aufstellen und sie nicht über Nacht ausschalten. Was machst Du dann? Wie willst Du damit umgehen?

Es kann auch sein, dass sie Dir was vorspielen und mehr wissen, als sie preisgeben wollen. Ist auch nicht wichtig. Die Informationen, wie man die „Sperren“ umgeht, „stehen auf Google“.

Dann bist Du beim Freifunk falsch. Ich weiß, es sagt sich so einfach: bitte um Erziehung im Bereich Medienkompetenz. Ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg, Ausdauer und Geduld dabei. Notfalls muss halt die von Nachbarn gerufene Polizei kommen, weil die „Kleinen“ so laut den Aufstand proben. Oft werden sie das nicht machen wollen.

Außerdem möchte ich mal sehen, wie die Kinder die Hausaufgaben ohne Wikipedia machen wollen. Ich glaube dann sind die Noten erst recht in Gefahr.

Wenn (nicht)deine Kinder das Internet nur zum Zocken nutzten und keine Ahnung von Nix haben, dann kannst Du denen eine saubere, nicht ablenkende Linux-Kiste zur Verfügung stellen, mit der sie nicht machen können, was sie wollen. Und Spiele, die Administratorrechte benötigen, kann man zurückgeben, wenn sie das nicht explizit auf der Verpackung schreiben. Ohnehin kannst Du alle Spiele zurückgeben, da die Kleinen nicht Geschäftsfähig sind.

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Technische Blockaden sind überwindbar, da helfen die Klassenkameraden oder Suchmaschinen.

Bei Kindern hilft Konsequenz. Klare Ansage mit nachvollziehbaren Begründungen, Hardware abends einsammeln und auf keinerlei Quengelei reagieren. Den Gedanken, dass die Kinder einen nicht mehr lieben könnten, zu Ende denken: Kinder brauchen Leitplanken und Konsequenz. Nicht Härte, aber Sicherheit.
Steinharte ständige Konsequenz bei allem ist Unfug. Die Blagen können ja ruhig merken, dass man mit Verhandeln etwas erreichen kann. Aber wenn einem das Thema aus nachvollziehbaren Gründen (Noten, Taschengeld für Gigabytes verbaqllern) ernst ist, muss man es ernst angehen.
Wenn Deine Freundin Deine Mitwirkung bei der Erziehung wünscht, müsst Ihr eine gemeinsame Linie finden und halten. Kinder sind Weltmeister im Gegeneinanderausspielen der Eltern.
Alles andere ist Erziehungssimulation und wird sich später rächen.

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Du könntest unter linux z.b. mit mit Arp Spoffing die Geräte deiner Kinder auf 0 drosseln :smirk::thinking:

(Thread-) Leichenschänder :wink:

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Ich weiss jetzt weder, was daran lustig oder sonstwie komisch sein sollte.

Magst Du diese Attributierung bitte mal verbalisieren.
Danke.

Was die Sache anbelangt, sei Dir gesagt:

Wenn ich jemanden erwische, der mittels Spoofing den Backgroundtraffic künstlich nach oben treibt (das muss in vielen Szenarien über alle Router der Domain in den Tabellen ständig geupdated werden), dann fliegt diese Person hochkant heraus.
(Solang es innerhalb eines Routers bleibt, leidet nur der lokal. Aber sobald auch nur 2 Router in der lokalen Wolke meshen und Client und Spoofer an verschiedenen Nodes hängen, dann trittst Du damit die Hölle los. Auch wenn Du jetzt eventuell behaupten wirst „Ja, so kann ich auch unterbinden wenn $ZOEGLING anderswo in der Stadt Freifunk nutzen will ohne dass ich das möchte“)

Und wenn’s nicht sein eigener Router wäre, dann würde mir da sogar der Finger einer Strafanzeige wegen Computersabotage zucken.

Ich hoffe daher für Dich, dass Du schlicht gar nicht verstanden hast worüber Du redest. Ansonsten wärest Du in meine Augen ein assoziales Dreckstück.

Was die Filterung und Kontrolle von Geräten von Schutzbefohlenen anbetrifft:

Mein Standpunkt zur Eingangsfrage (oder was ich dafür halte) lautet:
"Filtern und Verschlüsseln findet im Endgerät statt".

Unterstehe Dich, dafür eine ganze Freifunk-Domain in Mitleidenschaft zu ziehen oder andere Leute zu so einem Verhalten anzustiften.