Mesh-on-WAN vs. AVM Fritzbox

Mag es sein, dass die Aktivierung von „Mesh on WAN“ es -insbesondere kleineren- Fritzboxen schwer macht, am Leben zu bleiben. Aka: Durchsatzverlust"für normales Internet" plus Instabilität bei 7270 und kleiner?

Zumindest ist das ein Effekt, den ich zu beobachten glaube. Ich habe jedoch keine Belege, würde es aber gern mal vergleichen… werde dann die FF-Router mit einem zwischengeschalteten WR841N „plan OpenWRT im NAT-Betrieb“ abkoppeln.

Für einige Tage hatte ich an einer UnityMedia Fritzbox 6360 am Gastlan mit einem zwischengeschalteten Switch „Mesh On WAN“ laufen und kann deine Beobachtung nicht bestätigen. Es gab hier keine Einschränkungen.

Man sollte in keinem Fall einen Mesh-on-WAN Port mit einem (privaten) WLAN verbinden. Da holt man sich einen Teil der Grundlast als Broadcast jenes WLAN, der dort womöglich nur mit 1 MBit/s verteilt wird und entsprechend viel Sendezeit belegt.

Meinst du das so, daß man bei Nutzung von Mesh-on-WAN an der Fritzbox in diesen Segment dann kein WLAN aktivieren sollte? Wenn man also am Gast-LAN der Box hängt, sollte man das Gast-WLAN der Box nicht aktivieren?

Das Layer2-Segment mit Mesh-on-WAN darf kein WLAN enthalten, ja. Mit den Gast-LAN Funktionen der FritzBox bin ich nicht vertraut.

O.k.
Bei etwas Nachdenken wird’s klar…
Dann sage ich mal „MIST!“

Es sollte dann in der Doku vielleicht heissen: „Mesh-On-WAN sollte nicht auf einem (logischen) LAN aktiviert werden, auf dem es auch einen (privaten) WLAN-AP gibt.“ (Es sei denn man separiert in Gluon und im AP die VLANs oder mag mit drastischem Performance-Verlust auf dem privaten WLAN leben)

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Schreib’s rein. Ich wüsste jetzt garnicht, welche Doku dafür relevant wäre. Wahrscheinlich die, der jeweiligen Community. Eigentlich sollte man bei Mesh-on-WAN schon wissen, was man tut, oder hat ernsthaft jemand erwartet, dass die Pakete auf magische Weise nicht von einem privaten WLAN weitergeleitet werden?

Die Einstellung ist auch nicht grundlos im „Expert-Mode“.

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http://gluon.readthedocs.org/en/latest/features/mesh-on-wan.html

vs.

http://gluon.readthedocs.org/en/latest/features/private-wlan.html

Please note that you should not enable mesh_on_wan simultaneously.

War ein unzulässiger Umkehrschluss bei mir, dass man das Privat-Wlan dann eben auf der Fritzbox weiter betreiben könne.

Ich habe die gleiche Erfarhung gemacht.
Allerdings habe ich eine Fritz 7113 an einer 1 MBit (ja sowas gibt es noch) mit 3 FF routern im Mesh. Selbst ohne angemeldete Clients ist die 7113 immer wieder schwer zu erreichen, bzw der Prompt in der ssh session kommt sehr verzoegert und der Internet-Zugriff aus dem pirvaten lan/WLAN ist schleppend langsam.

Gleichzeitig ist die CPU auf dem 7113 aber nicht mehr als 15-20% belastet.

Etwas Abhilfe habe ich dadurch geschaffen, das ich nur einen VPN-Tunnel aufbaue und dadurch die Grundlast halbiere.

Knoten sind in Duisburg: Masurensee-01/02/03

Das dürfte ein anderes Problem: Ein VPN-Mesh-Uplink braucht im Ruhrgebiet derzeit etwa 3GB/Tag. Das sind schon im Durschnitt rund 300kBit/s… (und upstream gehen dann auch noch mal rund 120kBit/s.
Und da das im Tageswechsel sich ändert, dürfte da schlicht „der Dialup“ überlastet sein.
Aber wie gesagt: Hier nicht thema.

Hier geht’s um real „abgestürzte“ oder von der Netzlast „so“ überforderte Heimrouter.

Ja, das entspricht ungefaehr den Bandbreiten, die ich auf der Fritzbox sehe, wenn ich 2 VPN tunnel aufbaue.

Seufz, wie schön wäre ‚routing at the edge‘ bei solch einer Konstellation. :wink:

Seit ich nur einen Tunnel aufbaue, hat sich die belegte Bandbreite halbiert und die Preformanz der Fritzbox/ des internen LAN/WLAN ist besser geworden, wenn auch noch nicht gut, was ich aber auch nicht erwarte.

Die Redundanz ist ueber den Wlan Mesh gegeben, da noch ein zweiter Router beim Nachbarn einen Uplink hat.