Nächtliche Stromabschaltung durch Zwischenspeicher überbrücken


#3

Man könnte natürlich ein Powerpack dazwischen hägen :smile:


#4

Da wären wir wieder beim Solar-Router, denn mit LiIon macht bei Minusgraden wirklich wenig Spass, da bleibt weniger als 50% der Nennkapazität. Oder man baut ein riesiges Monster da ein.


#5

Naja das PP muss ja nicht draußen sein.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Netzteil innen an der Stromversorgung hängt. Dort könnte man dann ja relativ simpel ein PP als “USV” zwischenspannen.


#6

2 tage muss die bruecken … und innen betrieb geht nicht. also bleibt das so :smile:
wir haben so 60 router die jede nacht ausgehen.


#7

Oha das ist natürlich doof… Ist ja ne ganze Menge…

Aber Kälte mögen die PBs wirklich nicht.

Ich hatte mal über Nacht eine CPE210 via POE passiv Injektor auf 20V, einen 841 ohne WLAN über einen USB->12V Wandler sowie einen DLINK 5Port 100Mbits Switch auf 5V an einer 85Wh RavPower RP-PB14. Hat bei um die 0 Grad im Auto nur knapp 12h durchgehalten.


#8

Naja, das Problem sind halt Minusgrade.
(Topic des Threads war “841er bei Minusgraden betreiben”.)

Siehe auch “Bleiakku nehmen” und “Powerpacks, die Laden und Entladen gleichzeitig können


#9

Es wäre vielleicht sinnvoll an strategisch wichtigen Punkten ein paar Router auf Dauerbetrieb laufen zu lassen. Dies würde allerdings Kosten von ca. 50 € pro Umrüstung bedeuten.
Am Wochenende ist so ein Router ca. 45 Std. ohne 230V (Samstag Mittag bis Montag Morgen).
In dieser Zeit verbraucht der 841 ca. 60 bis 70 Wh.

Ein zyklenfester Blei-Gel Akku 12V 12Ah ist für ca. 30 € zu haben, Beispiel:

Der Automatik-Lader sollte ca. 1000 mA Ladestrom liefern können (aber nicht mehr als 2 A), da Samstags oft nur ein paar Stunden zum Nachladen bleiben, Beispiel:

Hinzu käme je nach Standort noch der Wetterschutz bzw. Gehäuse


#10

Wir speisen ein system auf ein dach mit poe im notbetrieb. Weil in der schule nachts der strom abgeschaltet wird. Aber 3 strecken ziehen schon ordenlich was (ca 10 watt netto)… Booten ist dann nicht mehr nur am laufen halten.


#11

USB Powerbanks die gleichzeitig ge und entladen werden können werden immer häufiger standard.
Sprich Router auf 5v umbauen oder ein Step up Wandler verwenden = Lösung.


#12

Kann ich auch direkt ne Powerbank (oder Bleiakku) mit 20V vor haengen … beim passiven POE und solar Regler


#13

Welcher Router soll über POE versorgt werden?


#14

Bei Powerbanks im Dauerbetrieb und Außeneinsatz muss man einiges beachten, damit die nicht schon nach 1 oder 2 Jahren die Flügel strecken.
LiIon-Akkus sind temperaturempfindlich, d.h. nur zwischen 0 bis 30 Grad zu betreiben, alles andere verkürzt die Lebensdauer extrem.
Der Wirkungsgrad der verbauten Step-up-Konverter in PBs liegt bei niedriger Last (841) nur bei ca. 60%, d.h. um 45 Stunden durchzuhalten, müsste die PB mindestens einen 20Ah Akku drin haben.


#15

wir haben 2 nanobeams ac eine cpe 510 und den switch. betrieb geht … per poe booten halt nicht :smile:
irgendwann kommt da dauerstrom hin.
der 841er ist nur fuer monitoring … und haengt nicht am poe
https://map.ff-en.de/enkreis/#!v:m;n:60e327c73d4c
da haengen so 80 user hinter …


#16

Sind die CR2032 Knopfzellen auch auch so kälteempfindlich bei Minusgraden?


#17

Mit Sicherheit sogar sehr empfindlich. Die Leistung geht stark bei Kälte runter, habe ein Handtaster fürs Garagentor draußen mit 3V Knopfzelle. Muss ich alle 2 Jahre tauschen.

Aber auch bei Elektroautos sinkt die Reichweite bei Kälte -2° sehr deutlich auf 60% ca. gegenüber der Reichweite im Sommer.


#18

Wie ist es wenn keine Accus benutzt werden, sondern nur eine Kondensatorschaltung als Solarreglungspuffer?
Wie gut können Kondensatoren Kälte/Hitze vertragen?


#19

Das wird nicht klappen.

Selbst ein 1F 12V Kondensator würde dafür nicht genug Energie vorhalten…

Mal abgesehen davon, das man ein 1F Monster nicht unter 40€ bekommt.


#20

Es lassen sich doch sogar schon teilweise Autobatterien mit Kondensatoren ersetzen…


#21

Rechne es dir durch 12V 1F… Ein 841 braucht 3-5W sollte 10Std durchhalten… Eher 15.


#22

Natürlich klappt das mit den Kondensatoren im Prinzip.
Allerdings sieht die Praxis anders aus.
Neben der von Tornatos genannten Herausforderungen gibt es noch ein paar mehr, die zu meistern sind:
Zusätzlicht kommt eine - in diesem Fall “lästige” - Eigenschaft der Kondensatoren hinzu: Die Spannung bleibt nicht konstant, sondern sinkt durch die Ladung.
Damit reduziert sich wiederum die Energiemenge, die genutzt werden kann: Übrig bleibt nur noch die Energiedifferenz zwischen der Maximalspannung und der Minimalspannung.
Wie groß dieses Fenster ist, hängt von der Eingangsschaltung ab. “Einfache” Schaltungen (z.B. Linearregler) sind da dann wirklich nicht hilfreich. Ist natürlich lösbar.
Die nächste Herausforderung sind die Kosten von Kondensatoren. So kostet bereits ein einzelner 1F-Kondensator (für 5V) um die 2 EUR. Allerdings braucht man mehrere davon.

Eine Einordnung verschiedener Speichertechnologien findet sich z.B. bei Wikipdia Energiespeicher – Wikipedia