Neues Framework zur Netzwerkkonfiguration: ifupdown-ng

Hi,

da ich ich immer mal wieder Anfragen bekommen, ob ich mal $Dings in ifupdown2 fixen oder einbauen kann/will, möchte ich mal einen kleinen Werbeblock machen :slight_smile:

Seit kurzem gibt es ein neues Framework zur Konfiguration von Netzwerkinterfaces für Linux: ifupdown-ng. Das Konzept ist angelehnt an ifupdown1 von Debian bzw. ifupdown2 von CumulusNetwork und versucht die Vorteile von beiden Welten zu vereinigen, ohne die Nachteile und Fußangeln mitzunehmen :slight_smile: Das Format der Konfigurationsdatei(en) ist bewusst kompatibel gehalten.

Das Projekt ist noch relativ jung, und hat das Ziel ein drop-in replacement für ifupdown1/2 zu sein. Feature-parity mit ifupdown1 sollte mittlerweile erfüllt sein bzw. das Feature-Set weit darüber hinaus gehen. Im Vergleich zu ifupdown2 fehlen aktuell noch ifquery --check und ifreload, das ist aber beides geplant.

Aktuell supported sind:

  • B.A.T.M.A.N. adv. (inkl. setzen der Interface-Hop-Penalty :nerd_face:)
  • bonding
  • bridges (noch keine vlan-aware-ness)
  • ethtool settings pro Interface (offloading, queues, etc.)
  • PPP
  • Tunnel (GRE, etc.)
  • vETH
  • VLANs
  • VRFs
  • VXLAN
  • Wireguard

Der Code liegt auf GitHub, Pakete gibt’s aktuell im FFHO APT. Es ist geplant, dass die mittelfristig auch in Debian auftauchen, in Alpine ist es schon drin.

LG
Max

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