Pakete per opkg nachinstallieren

Hallo,

ich möchte bestimmte Pakete auf keinem Knoten nachinstallieren v. A. für den Uplink via WLAN.

Leider hat ein erster Test nicht geklappt da es unter Freifunk wohl nicht gewollt ist Pakete zu installieren.

wie muss Grundsätzlich vorgegangen werden?

# opkg update
# opkg install <paketname>

Wenn Dein Flash ausreichend frei ist…

das habe ich natürlich schon versuch :wink:

nur ist bei mir das overlay dateisystem nicht beschreibbar und somit genau 0 K für das paket verfügbar. :frowning:

Wieviel Flash hat Dein Router? Mit df mal nachschauen wieviel in /overlay noch frei ist.

ich habe hier einen TL-MR3020, der über 4MB Flash verfügt

root@BunkerFunker:~# opkg install usbutils
Installing usbutils (005-1) to root...
Downloading http://downloads.openwrt.org/attitude_adjustment/12.09/ar71xx/generic/packages/usbutils_005-1_ar71xx.ipk.
Installing libusb-1.0 (1.0.9-1) to root...
Downloading http://downloads.openwrt.org/attitude_adjustment/12.09/ar71xx/generic/packages/libusb-1.0_1.0.9-1_ar71xx.ipk.
Installing zlib (1.2.7-1) to root...
Downloading http://downloads.openwrt.org/attitude_adjustment/12.09/ar71xx/generic/packages/zlib_1.2.7-1_ar71xx.ipk.
Configuring libusb-1.0.
Configuring zlib.
Collected errors:
 * pkg_write_filelist: Failed to open //usr/lib/opkg/info/usbutils.list: No space left on device.
 * opkg_install_pkg: Failed to extract data files for usbutils. Package debris may remain!
 * opkg_install_cmd: Cannot install package usbutils.
 * opkg_conf_write_status_files: Can't open status file //usr/lib/opkg/status: No space left on device.
root@BunkerFunker:~# df -h
Filesystem                Size      Used Available Use% Mounted on
rootfs                  512.0K    488.0K     24.0K  95% /
/dev/root                 2.5M      2.5M         0 100% /rom
tmpfs                    14.3M    432.0K     13.8M   3% /tmp
tmpfs                   512.0K         0    512.0K   0% /dev
/dev/mtdblock3          512.0K    488.0K     24.0K  95% /overlay
overlayfs:/overlay      512.0K    488.0K     24.0K  95% /
root@BunkerFunker:~# mount
rootfs on / type rootfs (rw)
/dev/root on /rom type squashfs (ro,relatime)
proc on /proc type proc (rw,noatime)
sysfs on /sys type sysfs (rw,noatime)
tmpfs on /tmp type tmpfs (rw,nosuid,nodev,noatime,size=14608k)
tmpfs on /dev type tmpfs (rw,noatime,size=512k,mode=755)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,noatime,mode=600)
/dev/mtdblock3 on /overlay type jffs2 (rw,noatime)
overlayfs:/overlay on / type overlayfs (rw,noatime,lowerdir=/,upperdir=/overlay)
debugfs on /sys/kernel/debug type debugfs (rw,relatime)
root@BunkerFunker:~#

Dein Flash ist nicht groß genug. 4MB ist nichts. Router wieder verkaufen und einen TP-Link TL-WDR3600 anschaffen, der hat 8MB Flash.

kann ich das fehlende paket gleich in das image eincompilieren? spart das platz?

Nicht wirklich. 4MB sind 4MB sind 4MB. Und das ist fast nichts. 4MB sind die „Proletenversion“. Die Grundfunktion geht so la la und den Rest kannst Du vergessen.

Kann man nicht alternativ das Dateisystem auf einen USB-Stick erweitern? Der 3020 hat doch einen USB-Anschluss. Bei Piratebox wird soweit ich weiss das Dateisystem auf den Stick erweitert.

Grundsätzlich habe ich ja nix gegen Bastelei am Freifunk. Möchte aber darauf aufmerksam machen das wenn man Custom Firmware auf Knoten einsetzt, man unbedingt darauf achten sollte was im Netz so geschieht. Im schlimmsten Fall macht so ein Knoten Probleme und stört das Netz.

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So blöd ein zentralistischer Ansatz auch klingen mag:
Die Anzahl der „nicht auf Autoupdater laufenden Nodes“ sollte möglichst klein sein.
Zum einen hat ein Notfall-Netzwerkupdate dem Rheinufer vor 14 Tagen wirklich den Hintern gerettet. Ohne das auf >95% der Nodes wäre da länger als nur 48h das Netz dunkel geblieben.

Zum anderen haben sich in der Vergangenheit mehrfach solche „Spezialnodes“ zum massiven Problem entwickelt nachdem „Experte auf Job sonstwohin und nimmer erreichbar, kein ssh-Key drin und Standortbetreiberin nicht erreichbar“ (oder „Experte macht kein Freifunk mehr, Node läuft aber noch bei seinen ehemaligen Bekannten“) .
Gerade in großen Wifimeshwolken muss man dann diskutieren, als Notmassnahme gleich 5-10 Nodes (und deren Nutzerinnen) aus dem Netz auszusperren.

Meine Empfehlung daher stets: Sonderaufgaben in einen zweiten Plain-OpenWRT-Router bauen.
Hier also z. B. einen Router als AP-client-bridge setzen und das dann an den WAN vom FF-Gluon geben.

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Muss man ja erstmal wissen. Nur funktioniert auch das nicht:

 opkg update

Downloading http://downloads.openwrt.org/barrier_breaker/14.07/ar71xx/generic/packages/base/Packages.gz.
wget: can’t connect to remote host (78.24.191.177): Network is unreachable
Downloading http://downloads.openwrt.org/barrier_breaker/14.07/ar71xx/generic/packages/luci/Packages.gz.
wget: can’t connect to remote host (78.24.191.177): Network is unreachable
Downloading http://downloads.openwrt.org/barrier_breaker/14.07/ar71xx/generic/packages/packages/Packages.gz.
wget: can’t connect to remote host (78.24.191.177): Network is unreachable
Downloading http://downloads.openwrt.org/barrier_breaker/14.07/ar71xx/generic/packages/routing/Packages.gz.
wget: can’t connect to remote host (78.24.191.177): Network is unreachable
Downloading http://downloads.openwrt.org/barrier_breaker/14.07/ar71xx/generic/packages/telephony/Packages.gz.
wget: can’t connect to remote host (78.24.191.177): Network is unreachable
Downloading http://downloads.openwrt.org/barrier_breaker/14.07/ar71xx/generic/packages/management/Packages.gz.
wget: can’t connect to remote host (78.24.191.177): Network is unreachable
Downloading http://downloads.openwrt.org/barrier_breaker/14.07/ar71xx/generic/packages/oldpackages/Packages.gz.
wget: can’t connect to remote host (78.24.191.177): Network is unreachable
Collected errors:

Auf dem Notebook lassen sich die Links öffnen.
Dabei hängt das Notebook am betreffenden Router…

Kein ipv6 auf dem Node?

Vermutlich hat seine Community kein Public IPv6 in ihrem Netz sondern nur ULA und halt IPv4 Exit über Supernode/Gateway Server.

Geht mir genauso daher kam mir das bekannt vor. Kann man irgendwie trotzdem mit opkg arbeiten?

Müsstet einen lokalen Mirror in eurem Netz bereit stellen und dann per DNS die URL auf diese Adresse verbiegen.

Gibt’s da nen Guide zu?

Community ist Münsterland.
Es soll auch möglich sein, von außerhalb des Freifunks per IPv6 auf die Router zu kommen. Ist das echtes IPv6?
Wozu braucht das opkg IPv6? Wenn per IPv4 am Notebook die Links gehen?
Am Notebook ist IPv6 aus. Direkt über WLAN vom DSL (Telekom) gehts auch. Und auch der DSL-Anschluss ist IPv4

Hab jetzt keinen parat, aber falls ihr in der nächsten Zeit nicht zu public IPv6 kommt dann dann müsst ihr in eurer nächsten Firmware das eigene Repo mit in die Site.conf eintragen. Ich glaube die Pakete fallen beim bauen der Firmware mit raus. Müsst ihr halt nur verfügbar machen auf nem Webserver.

https://gluon.readthedocs.org/en/latest/user/site.html

Da der Punkt opkg_repo : optional

Münsterland müsste ja via FFRL versorgt sein und demnach sollte dort auch public IPv6 anliegen.

Der Knoten selber hat keine IPv4 Adresse im Freifunk Netz, nur die auf allen Knoten gleiche Next Node Adresse. Der Knoten ist darum nur via IPv6 erreichbar und kann auch selber nur via IPv6 Verbindungen zur Außenwelt herstellen.

Oops, was mir gerade aufgefallen ist:

$ host downloads.openwrt.org
downloads.openwrt.org has address 78.24.191.177
$

Der Host hat ja gar keine IPv6 Adresse. Habs bislang nur bei Knoten probiert die selber via WAN Buchse am Internet hingen. Gerade bei nem Mesh Knoten das bei uns probiert und kann auch kein opkg Update machen. Bin mir aber Sicher das es mal funktioniert hat, da ich auf einem Meshknoten mal bmon installiert habe.