Positionen von Schwalbe und Fähre Hardenstein

Hallo!

Es wurde doch, glaube ich, auch mal nach Ideen für Anwendungen für Freifunk gesucht. Hier ist eine:

MarineTraffic ist eine Webseite, die Schiffspositionen auf einer Karte anzeigt. Die Daten stammen von AIS-Informationen, die von Freiwilligen gesammelt werden, ähnlich wie beim bekannteren Flightradar24 für Flugzeuge.

Es wäre doch schön, wenn die Positionen der Schwalbe und der Fähre Hardenstein auf einer Karte verfolgt werden könnten. Das könnte dann auch eine Anwendung sein, die für die Stadtwerke interessant sein und ggf. von ihnen unterstützt werden könnte. Analoges gilt für die Fähre Hardenstein und die WABE.

Leider stehen die gesammelten Daten bei MarineTraffic scheinbar nicht unter einer freien Lizenz. Vielleicht kennt ja jemand einen alternativen Dienst, der die Daten auch unter einer freien Lizenz veröffentlicht (ähnlich OpenStreetMap oder OpenCellID). Vesseltracker ist noch unfreier.

Ich kann das selber nicht umsetzen und nur die Idee liefern. Ich weiß auch nicht mal, ob Schwalbe und Hardenstein AIS-Geräte an Bord haben.

Ein Raspberry Pi, der die Schiffsdaten und vielleicht zusätzlich Daten einer Wetterstation sammelt und hochlädt, wäre doch ein tolles Projekt. Das angesprochene FlightRadar24 (für Flugzeuge) verteilt schwarze Kisten, die man nur anschließen muss.

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Mit der wabe ist schon alles geklärt an der zollstation. Das ist naechste woche online. Ich habe da ja schon 3 aufgebau. DSL hat etwas gedauert.

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Das ist natürlich schon lustig. Das klingt etwa nach
„Wikipedia ist ein Projekt um ein Lexikon zu erstellen, so wie bekannten Openstreetmap, nur eben für Texte.“
(Mag aber mit meiner Perspektive zusammen hängen, da ich ich AIS-Empfänger schon deutlich länger kenne…)

WAs ich gerade nicht so richtig verstehe ist, wo Freifunk beim AIS-Tracking im ins Boot<sic!> kommt.

„Wikipedia ist ein Projekt um ein Lexikon zu erstellen, so wie bekannten Openstreetmap, nur eben für Texte.“

An sich eine gute Definition, nur ist Wikipedia eben geringfügig bekannter als OpenStreetMap.

(Mag aber mit meiner Perspektive zusammen hängen, da ich ich AIS-Empfänger schon deutlich länger kenne…)

Flightradar24 ist im Zusammenhang mit dem Germanwings-Absturz durch die Medien gegangen. Daher dachte ich, dass es wesentlich bekannter wäre.

WAs ich gerade nicht so richtig verstehe ist, wo Freifunk beim AIS-Tracking im ins Boot kommt.

Ich dachte, dass die Daten vielleicht über ein Freifunk-Mesh übertragen werden könnten. War alles nur so eine Idee.

Aber wenn du dich mit AIS gut auskennst: Gibt es denn bessere Dienste als MarineTraffic, die die gesammelten Daten auch unter einer freien Lizenz weitergeben?

Lokaler Dienst: Lokaler AIS Empfänger speist Daten in lokalen FF Dienst ein.

z.b. mit sowas: http://busse-yachtshop.de/s/AIS-Empfaenger-im-USB-Stick-Gehaeuse
(Ich bestell jetzt mal einen um damit in der Warpzone zu spielen :smile:)

In der Seeschiffahrt ist AIS Transponder Vorschrift (für neue Fahrzeuge). Ebenso auf dem Rhein und glaube ich dieses Jahr auf der Mosel.

Hier noch was zum lesen:
https://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Telematische-Geraete/Info-AIS.pdf

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Da eine Fähre angenehm langsam unterwegs ist könnte ich mir die super als Freifunk Knoten vorstellen der von den Ufern aus versorgt wird.

Auf der Fähre wäre dann an Bug und Heck ebenfalls ein Outdoor Gerät.

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Die beiden Fähren scheinen nach meiner Meinung (bißchen Ahnung von Schiffselektronik) und angesichts der Fotos und nach ihrem Fahrtgebiet keine AIS-Geräte zu haben. (Kann mich aber auch irren, sind Personenfähren, wo eher strengere Vorschriften gelten. Kann nicht beurteilen, wie viel auf der Ruhr an Berufsschiffahrt unterwegs ist und dies eine Ausrüstung mit AIS sinnvoll macht.)
Als Empfänger, der in Freifunk einspeisen könnte will man einen „richtigen“ Class-B Empfänger, da zwei unterschiedliche Kanäle zeitgleich ausgwertet werden wollen. Eine Lösung mittels einem SDR ist denkbar, hat mE noch keiner entwickelt.

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Da könnte man aber auch einen Freifunk Access Point mit USB GPS Stick verwenden. Ich hatte da schon mal einen Test aufgebaut der regelmäßig seine Position auf der Karte selber aktualisiert hat.

Das ist leicht zu realisieren.

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Wenn man auf einem Schiff unterwegs ist ja. Aber da ja alternierend gesendet wird - und meine Sicherheit nicht davon abhängt - wage ich es mal mit einem Kanal für den Anfang :slight_smile:

Aber mit dem Fahrtgebiet könntest du recht haben. Zwei Möglichkeiten:
a) Ausprobieren
b) Fragen.

B offenbar besser :wink:

Wenn du Fähren verfolgen willst, die eh nur eine eher kurze Strecke zurücklegen, willst du beide Kanäle auswerten. Der Unterschied ist eine Position alle 30 Sekunden oder nur jede Minute. Dies macht einen deutlichen Unterschied, trust me.
(Die Fähren haben oder hätten, bei einer Nachrüstung, nur Class-B)

Hast du recht

  • aber ich bin ja nicht in Witten sondern in MS und da interessieren mich die Schiffe auf dem Dortmund-Ems Kanal (die zumindest teilweise AIS haben). Das mit dem einen Kanal sehe ich als erstes Experiment - das man mal was zum hacken hat. Da hätten wir dann: Antenne auf dem Dach der Warpzone, eigenen Mapserver (soll ja lokal sein), Webapp dafür etc. Schöne Bastelei. Vor allem: Anlass Mapserver hinzustellen.
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Warum nicht freifunk via mesh wenn da. Und wenn nicht den Standort via 2g oder 3g rausblasen? Und freifunk dann aus wenn nicht verfügbar. Waere aber nur eine Spielerei. Ich habe aber nur Kontakt zur wabe (bin da der admin ).

Ja, sowas ist echt schön. Dafür!

Man kann auch die empfangenen Daten auch an Marinetraffic ausleiten und so die Abdeckung verbessern. (Wenn man will, weiß nicht wie „kommerziell“ die jetzt rüberkommen.)