PowerUser-Clients aussperren (61GB in vier Tagen)

Schließe ich nicht aus.

Um welche Community geht es denn eigentlich?
Hast du mal mit den Admins gesprochen ob da ein Problem in eurem netz ist ?
Ich glaube nämlich immer noch nicht das ihr dort so viele leecher habt,
das alle Router unbenutzbar wären :smiley:
Klingt eher wie ein Märchen^^

LG

Es könnte auch ein Problem von besorgten Freifunkenden sein.

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So ähnlich wie die Definition von „besorgte Bürger“ ?^^
Naja ich hoffe himen klärt uns mal auf

Hier geht viel mehr durch … und bisher alles gut :smile:


Hilfe, hilfe!!! Freifunk wird ja genutzt, was eine Schande, Hiiiilfeeeee!!!

Sich freuen und überlegen, wie man an die entsprechenden Standorte mehr Freifunk-Kapazitäten bringt, z. B. so: Thin Client Siemens Futro S550 im Einsatz als günstiger Offloader

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Hallo,
weshalb sollte man sich nicht fragen, was ein Dauerclient treibt.

Fragen kann man sich viel, aber die Antworten bleiben aus.
Der Traffic ist mir, Dank Flat und schnellen Leitung, (200 / 20) egal.

Wenn es mir nicht egal wäre, würde ich nur den billigsten Router hinter die Scheibe klatschen.
Zur Zeit habe ich zwar nur 2 Router, aber heute ist einer von 2 CPE 210 angekommen.
Evtl. folgen noch 4 weitere.

Derartige Fragen können als passiv-aggressives Verhalten interpretiert werden.

Wenn man nämlich die Frage „was tut der/Dein Client da die ganze Zeit“ beantwortet mit „Das geht Dich nichts an“.

Dann sind Frage wie Antwort beide völlig korrekt.

Ich tippe aber darauf, dass dann irgedendwie eisiges Betriebsklima ist danach.

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Mal ganz davon abgesehen, dass ein „Dauer-Client“ auch einfach nur ein Smartphone sein kann, was quasi nix an Traffic verursacht.

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Okay dann rate ich besser Leuten und Läden in Zukunft von freifunk ab wenn sie freies WLAN wollen weil primär geht’s ja ums Meshen. Zumindest wurde das ja so gesagt hier dass es primär nicht um die Clients geht. Und in dem Fall ist es dann nicht das was die meisten wollen.

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Ich kann dir aus meiner Community berichten, dass versucht wird Störquellen zu lokalisieren und zu beseitigen. Es sind auch Clients als Störquellen darunter. Jedoch wird die Nutzung von Freifunk als solche nicht als Störung angesehen.

Freifunk soll halt von allen™ genutzt werden. Wenn wie weiter oben geschrieben nur die Gäste eines Etablissements versorgt werden sollen, jedoch nicht alles, was in Reichweite des Routers ist, ist Freifunk definitiv die falsche Wahl.

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Zum Selbstverständnis eines Freifunkers gehört es, dass er ein funktionierendes Datennetz haben will. Deswegen forscht er bei Störungen nach den Ursachen. Wenn jemand den ganzen Tag lang das Netz scannt, dann kann das legitim sein, muss es aber nicht: wenn das von einem Smartphone kommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Störung von einem Virus, Trojaner kommt groß. Irgend eine Krankheit halt.

Die Forschung nach den Ursachen dient der Entwicklung von Impfstoffen und der Behandlung der Krankheit.

Damit ist das Plenum für Impfbefürworter und -gegner eröffnet.

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Und wie definierst du das ganze? Wann „stört“ ein Client, und wann „nutzt“ er den Knoten nur?

Die Sache ist aber doch die, ich denke dass auch „nicht gäste“ den Knoten nutzen wird nicht das Problem sein. Wenn nicht Gäste aber soviel Ressourcen beanspruchen dass für „Gäste“ nix mehr da ist, ist es einfach uncool.
Dann sollen die Nicht Gäste halt selber nen FF Router aufstellen. Rein aus Fairness schon, aber es sind eben nicht alle fair;)

Stimmt uncool ist es schon, du kannst auch, wenn du weißt wer es ist, diese Person ansprechen und fragen bzw. Anstöße geben, aber einfach rauswerfen halte ich für den falschen Schritt. Du könntest, wenn die Firmware Gluon ist oder eine andere firmware, die diese Option bietet, erstmal die Downloadrate etwas runterregeln. Natürlich stellt das eine Einschränkung für alle dar, aber ebenso, musst du dir um deinen eigenen Anschluss keine Gedanken mehr machen. Außerdem kommt dann, sollte diese Person denn existieren, diese/r dafür verantwortliche „Sauger“ oder die „Saugerin“ vielleicht auf die Idee: „Oh ne, ist ja total lahm, ich nutze wieder was anderes“.

Aber ich halte die Wahrscheinlichkeit halt wirklich für sehr gering, dass da jemand auf diese Art und Weise das Netz belastet. Die üblichen Probleme wurden schon genannt: Zu langsame Router, Airtime ausgefüllt, zu viel Management Traffic, …

Alles in allem kann man nun sagen: Es gibt so viele Faktoren, die darauf wirken können, dass solche Probleme entstehen und durch einen Ausschluss einzelner, wirst du keinen Krieg gewinnen. Selbst MAC-Adresssperren sind eigentlich witzlos, wenn die Person nur ein bisschen was von Suchmaschinen versteht. Ich generiere meine MAC-Adressen z.B. bei jedem Connect neu. Somit würde solch eine Sperre 0 bringen.

Die Sperre hat also mehrere Probleme:

  1. Sie läuft dem Freifunkkonzept zuwider
  2. Sie trifft vielleicht völlig unbeteiligte, weil sie einfach in der Nähe sind
  3. Sie sind für einen etwas bedarften User, leicht zum umgehen und das auf viele Wege.

Dass es nicht fair ist, müssen wir eben leider so hinnehmen. Die Welt ist nun mal nicht unbedingt fair. Da aber Freifunk keinerlei Priorisierung vornimmt und auch nicht damit wirbt eine Datenrate von X zu garantieren, ist das nun mal so. Dass nicht überall alles perfekt läuft, gehört dazu. Natürlich ist es letztendlich der Knoten des Betreibers, wenn er ihn denn gekauft hat, und somit kann er damit machen, was er oder sie will.

Die Argumente haben wohl alle die Runde gemacht und es ist zumindest aus meiner Sicht alles zu dem Thema gesagt worden.

Keine weiteren Fragen oder Anträge meinerseits. Nur die Bitte sich zu überlegen, welche Folgen ein einschränken des Netzes aus welchen Gründen auch immer hat oder um es in Kants Worte zu gießen: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Man kann auch absichtlich die beleidigte Leberwurst spielen und alles falsch verstehen…

Es geht bei Freifunk unter anderem darum einen kosten- und diskriminierungsfreien, einfachen Zugang zum Internet bereitzustellen, der aber aufgrund seiner grundlegenen Struktur vollkommen SLA-frei, nur best-effort bereitgestellt wird. Und das von Menschen, die sich aus Spaß an der Materie mit der dafür benöigten Technik beschäftigen wollen.

Und wenn ich als Betreiber, z.B. als Gastronom nur meine Gäste im WLAN haben will, kaufe ich mir n 20 Euro Router mit Standard-Software und richte n Netz mit Passwort ein. Ganz einfach. Das ist aber eben nicht Freifunk.

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Inzwischen geht das wohl ja mit der Störerhaftung,
AGB, darunter das Passwort. Oder ein TP-Link EAP mit Captive Portal und Loadbalance.
FF wird dann wohl etwas runterfahren. Bislang waren es in unserer Gegend nur Läden die FF haben.

Ich sitze hier mitten in der Stadt mit Blick auf das Gebiet, das ich versorge.

Tagsüber bis spät in die Nacht, je nach Wetter, sitzen hier viele Leute und nutzen meinen Zugang.
Hab mich auch schon dabeigesetzt und mal zugehört.
Ein Riesenanteil sind ausländische Mitbürger, ich denke mal ne Menge Flüchtlinge und ne Menge Leute, von denen ich DENKE, sie haben kein eigenes Internet bzw. können sichs nicht leisten.
Viele fahren auch Updates über den Zugang hier, wegen den Mengenbegrenzungen.

Wie auch immer, wenn ich hier einen habe in der Nachbarschaft, über Tage, auch Nachts, irrsinns Mengen an Daten schiebt und der Rest hier deshalb Freifunk nicht mehr vernünftig oder gar nicht nutzen kann, schmeiss ich den raus.

Da könnt „Ihr“ mir mit eurer Freifunk Philosophie, die ich ansonsten teile, gepflegt den Buckel runterrutschen :wink:
Und mir von mir aus, auch den Saft abdrehen.
Dann mach ich wieder mein privates Netz und klebe nen Plakat mit QR-code Passwort ans Fenster :smile:

Es gibt nahezu immer Ausnahmen, und eine Philosophie lässt sich nicht bis zum Verrecken durchziehen.

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7 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Postbank-Gebühren

Vielleicht könnte man den ausgewählten Power Usern eine Splashpage als Vorschaltseite rein schieben um sie zu informieren, dass es nicht fein ist den anderen den ganzen Traffic zu klauen?

Also in Traffic eingreifen und den modifizieren? Schonmal das PPA gelesen?

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