Putty nun als x64 executable (was: Neues Putty-Update)

Vielleicht weiß schon der ein oder andere: Putty gibt es in Vs. 0.68 auch als 64 bit

http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/latest.html

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Wichtiger fände ich es, wenn man keine schlecht gewarteten Forks für Telnet und Zmodem/YModem bräuchte.
Oder wenn man gespeicherte Session umbenennen könnte.

http://kitty.9bis.net/
Ich bin damit ziemlich zufrieden.

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das taugt auch https://ttssh2.osdn.jp/index.html.en
und kann x/z Modem …

Es gibt ja durchaus andere Terminals und auch mehrere Putty-Forks, die das lösen.
Ich wollte damit zu Ausdruck bringen, dass „nur 2GB Heap“ das geringste Problem ist, was ich mit Putty derzeit habe.

Putty vs. 0.69 ist verfügbar

https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/latest.html

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Neues Update vs.0.70

https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/

Und leider nach wie vor weder X-Modem-Transfer, noch import/export von Session-Settings.
Noch ein Session-Manager bei dem man mal „global“ mehrere Sessions gleichzeitig anfassen kann.
Da muss man nach wie vor mit dem RegEdit dran.

Und das Verhalten, dass man „inactive“-Sessions nicht einfach schließen kann (z.B. aus dem Taskmanager), man also vorher stets das Alert-Fenster suchen und einzeln per Mausklick schließen muss, bevor man das eigentliche Terminal-Fenster schließen darf: Einfach ärgerlich.

Also ich würde empfehlen KiTTy zu verwenden :slight_smile: Das ist ein Fork von PuTTy und hat einige neue Features.
http://www.9bis.net/kitty/
Man kann KiTTy auch mit MobaXterm, Putty Agent usw verwenden wenn man in der Configdatei den Classname auf Putty umstellt :slight_smile:

Edit:
Hier werden die Unterschiede gut dargestellt:
http://www.webhosternews.com/2011/01/putty-kitty-ssh-administration-vereinfachen/

Z.b. kann man die Sessions in Ordnern speichern anstatt in der Registry

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Interessant, das schau ich mir mal an. Ich hatte sonst immer teraterm als Alternative, da geht auch xmodem etc., habe ich jetzt aber auch nicht intensiv verwendet in neuerer Zeit. Back in the old days an Modems immer kermit… :smile:
EDIT: ach und bevor ich es vergesse: natuerlich uniterm auf dem Atari !!

Putty in 64bit zu compilen ist eine low hanging fruit.
und es bringt wirklich niemandem etwas.
(denjenigen, der in Putty-x86 mit 2GB Heap nicht auskommt, der darf mir das gern erklären.)

2gb ist ein muss sonst passt da mein privater key doch ned rein :wink:
steht doch 2048 dran Ü*g

dito. wenn ich mal an einem Windows bin, dann KiTTY.

Der aber wieder andere shortcomings hat…
Putty scheint mir ein ähnlich gescheitertes Projekt zu sein wie Thunderbird oder VNC.
Die Programmierenden benutzen es offensichtlich selbst nicht und diverse Forks sind nicht nur schlecht maintained.
Zudem entwickeln sich die Features der Forks auseinander uns der Mainbranch schafft es nicht, das sinnvoll zu integrieren.

(Rant von jemandem, dem wegen eines Uplink-Reconnects gerade rund zwei dutzend offene Putty-Fenster mit jeweils einer modalen Dialogbox „server has closed the connection“.
und 20 solche Fenster zuzumachen ist wirklich ärgerlich, zumal die sich auf einem MultiHead-Setup auch wild auf den Schirmen verteilen und offensichtlich meist auf einen anderen als den wo das Terminalfenster war.
Und nein, ohne ein „kill -9“ wird man die putties auch nicht los über die Taskliste… der will wirklich 20 mal dieses whack a mole…

probier mal

taskkill /f /im putty.exe

könnte reichen

In Putty / Kitty kann man ein KeepAlive setzen, dann werden momentan ungenutzte Sessions auch nicht vom Server geschlossen.

Naja, ob jetzt früher oder später ist ja auch egal, denn es nicht über eine „Zwangstrennung“.

Und ja, ich weiss, es gibt viele Clients, die das besser lösen.
Mein Punkt ist schlicht, dass Putty sich falsch entwickelt. Statt „jetzt 64 bit“ gäbe es so viele Dinge, die es besser machen könnte und für die bestimmt auch PRs kämen oder die man aus den Forks zurückholen könnte.
Aber stattdessen „64 bit - putty ist jetzt doppelt so breit“

Ich habe http://ttyplus.com/ zu schätzen gelernt.