Rheinische Post: Streit um fehlendes Internet an Schulen

Das ist auch leider der Punkt, den viele Freifunkende regelmäßig übersehen:
Internet wächst nicht aus den Hosentaschen.
d.h. ohne Uplinks geht es nicht.
Und wenn man 500 Leue als Zielgruppe hat von denen 100 das Netz nutzen, dann wird es mit einem VDSL25 trotzdem knapp (Und selbst ein VDSL100 bringt da nix, da die Gegenstelle im HeadEnd pro Node nur bestenfalls 15MBit/s herausgibt)

Darüber hinaus sind unsere Netze eben in bestem Sinne „Plug&Play“ (oder Zeroconf, oder wie auch immer), d.h. sie funktionieren zwar ohne Netzplanung. Aber sie funktionieren nicht optimal. Der Overhead ist gigantisch, die Effektivität bei einem Wifi-Mesh-Szenario mit Dutzenden von Nutzenden ist beschämend schlecht.
Ein „geplantes Netz“ kann kaum so viel falsch machen um die Leistung von Freifunk zu unterbieten.

Oder anders: Gluon-Freifunk ist eine Lösung für „einen Raum“ oder „Ein Raum mit Außenbereich“.
Oder die Lösung für große Fläche mit wenig Nutzung.

Es ist keine Lösung für „riesiger Indoor-Bereich mit nur einem Uplink“ (z.B. Einkaufspassage) Und auch nicht die Lösung für „1000 User an einer Stelle“ (z.B. Festival vor der Bühne).
Sieht zwar toll aus, in der Map ganz viele User zu haben. Aber die User-Experience ist doch eher dürftig, sowohl von Durchsatz wie von Lag. (Die Nutzer wären vermutlich selbst mit GPRS-Drosselmobilfunk noch besser bedient.)

3 Likes