Sammelbestellung

Es gibt von diversen Firmen „Freifunk-Konditionen“.
Nur wenn man die Nummer hart durchrechnet, dann wird man idR feststellen, dass man nichts spart gegenüber „wirklich günstigsten Online-Schweinepreis“, wenn man die Versandkosten mit einrechnet, die Sammelbestellung hinterher wieder „weiterzuverteilen“.
Zusätzlich hat man noch die Arbeit (und unendlich viele Mails) an der Backe, für Leute, die kurzfristig irgendwelche Sonderlocken brauchen. Oder ständig andere Modelle und noch weiteres Zubehör haben wollen in der gleichen Bestellung. Und dann hat man noch Leute, die das Zeug gesponsert bekommen und daher einzelne Rechnungen brauchen für ihren Verein, weil Sammelrechnung nicht geht… oder dann kein Versandkostenanteil noch zusätzlich erhoben werden darf für die Unterverteilung…
Und wenn dann sogar noch ein Neudefekt dabei ist, dann geht’s richtig rund, weil dann plötzlich der Sammelbesteller die Abwicklung machen soll für Ware, die nicht bei ihm ist…

Wenn’s Spass macht: Warum nicht. Aber finanziell bringt’s zumindest meiner Erfahrung nicht mehr als 1-2 Euro pro Gerät unterm Strich.

Und ich hege nicht die Illusion, als ob man als EDV-Händler (oder Distri) heute noch mit goldenen Teelöffeln (oder Kloschüsseln) leben würde.
Will sagen: Ich glaube schlicht nicht, dass es mir gelingt, im Singleshot (d.h. keine etablierten Prozesse, kein Workflow) effektiver zu arbeiten als ein Distri, der eine funktionsfähige Warenwirtschaft hat, die bereits abgeschrieben ist und der seine 400€-Kräfte schuften lässt. Und der trotzdem seit Jahren auf ein mageres Ebit schaut und als Übernahmekandidat gehandelt wird, weil die Bank im Nacken hockt.