Sammlung Gegenargumente FF als SSID auf Originalfirmware

Moin,

ich möchte gerne hier technische Argumente, die gegen folgende Konstruktion sprechen, sammeln: Ein x86-Image und dann dahinter mehrere Router mit Originalfirmware, die die SSID-Freifunk ausstrahlen.

Bitte nur technische Argumente, dass das scheiße ist, ist klar. Es geht darum jemanden objektiv und technisch begründet zu überzeugen.

Folgende Punkte sind klar:

  • Kein Mesh
  • Roaming läuft signifikant schlechter
  • Keine Statistik und Koordinaten in der Karte

Ich hab mal gehört, dass ein Batman-Knoten bzw. eine Batman-Instanz nur eine bestimmte Anzahl von Clients verwalten kann, weil der Adressierungsplatz in den Ethernetpaketen beschränkt ist. Stimmt das und falls ja, wie groß ist die Zahl? 16^2-1=255? (Wäre nur geraten, zwei hexadezimale Ziffern minus eins für den Knoten selbst)

Wäre super, wenn wir da was zusammen tragen können. Wir wollen die ungerne rausschmeißen, weil sie nicht meschen, sondern lieber überzeugen. Insbesondere, weil die Hardware schon FF/Gluon-fähig ist, also keine Kosten außer Zeit entstünden.

Grüße
Matthias

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du kannst auch noch ein nat vorhaengen dann kannst du xxxx clients reinhaengen. so mache ich das im Controller umfeld.

Zwei hexadezimale Ziffern wären aber 8bit also 2^8 Möglichkeiten, also 256 :stuck_out_tongue:

Ich denke auch schon an eine Kombination aus Freifunk und Originalfirmware.
Bei uns geht es konkret darum, dass wir quasi lokale Supernodes haben. Die Überlegung ist ob es wohl funktionieren würde besseren Accesspoints mir Originalfirmware das Clientnetz über ein VLAN und das Meshnetz über ein anderes VLAN zu liefern und diese dann über Originalfirmware auszustrahlen. Hintergrund wäre z.B. die 1 W Sendeleistung im 5 GHz Bereich ausschöpfen zu können…
Hat mal wer sowas probiert? Geht das?

Stimmt nicht. Siehe z.B. https://statistik.hamburg.freifunk.net/dashboard/db/hamburg-ubersicht

NATten die APs hinter dem Freifunkrouter?

Wo sind denn da über 255 Clients an einem Node? Übrigens ist euer SSL kaputt…

Diese Informatikstudenten von heute haben einfach kein Verständnis von Mathematik mehr; mit Potenzgesetzen gilt:

16^2 = (2^4)^2 = 2^(4*2) = 2^8 ✓

Die zwei als Basis ist halt dual und 16 als Basis, wenn man es hexadezimal schreibt. Eines abgezogen habe ich weil, weil der Knoten selbst auch eine Mac braucht.

Aber darum geht es ja hier auch nicht.

Ich suchte explizit Argumente gegen eine solche Konstruktion und jetzt erzählt ihr mir wie toll das läuft.

Das ist scheiße, weil das Mesh dann nicht funktioniert! Oder haut ihr das auch über die Originalfirmware raus?

Was spricht denn dagegen im Inneren des Gebäudes Stock Firmware zu verwenden, der Deal damit es zu Freifunk passt ist halt im Außenbereich auch das Mesh Netz anzubieten.

Zu dieser Kombination raten wir Einrichtungen die bereits eine wlan Infrastruktur haben.

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Es ist leider nicht im Inneren, sondern es geht um Picostations.

Grüße
Matthias

Ich habe schon mehrfach Outdoor-Geräte erlebt, bei denen das Lan von einem Tag auf den anderen nur noch für POE gereicht hat, aber nicht mehr für einen Lan-Link.

Wenn man dann einen Meshknoten hat, dann hat man zumindest wifimesh.
Und wenn das nicht reicht (oder es keine Partner gäbe), ann könnte man das SSID-Changerscript zuschlagen lassen, um zumindest kein defektes „Freifunk“ abzustrahlen.

BTW: Bei Outdoor kann man ggf. noch mit dem PPA schlagen.
Denn ich halte „Kein Mesh-Netzwerk“ für einen gravierenderen Regelverstoß als ein Captive Portal.
Einfach weil kein Peering stattfindet und somit dort kein Freifunk mehr möglich ist.

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